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Cockpit im Flugzeug

Führungskanzel für die Piloten

Mit dem Begriff Cockpit kann man verschiedene Situationen und Gegebenheiten umschreiben. Das Cockpit wird auch manchmal in Formel 1-TV-Übertragungen für den Bereich eingesetzt, in dem der Fahrer seinen Rennwagen steuert. Aber meist ist das Cockpit im Zusammenhang mit dem Flugzeug genannt.

Cockpit im Flugzeug

Cockpit ist eigentlich der englische Ausdruck für die Führungskanzel und damit dem vorderen Teil des Flugzeuges. Ein weiterer Ausdruck in der englischen Sprache ist mit "flight dock" gegeben. Man kann das Cockpit auch als Arbeitsplatz für die Piloten umschreiben, denn hier sitzen sie umringt von vielen Anzeigen und technischen Geräten, um das Flugzeug abheben, steuern und landen zu können. Nach vorne gibt es die große Fenster, um eine gute Sicht zu haben und nach hinten gibt es die Verbindungstür zu den nächsten Abteilungen des Flugzeuges, wobei es auch davon abhängig ist, ob es eine kleine Maschine ist oder man mit einem Großflächenflugzeug mit hunderten Passagieren von A nach B eine Flugreise unternimmt.

Besatzung im Cockpit

Das Cockpit war natürlich immer schon im Flugzeug vorgesehen, weil man es auch als Steuerzentrale des Fluggeräts ansehen muss. Von hier aus werden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um eine sichere Reise zu gewährleisten. Aber wie damit umgegangen wird, das ist durchaus im Laufe der Fluggeschichte verändert worden.

In den Anfängen der Fliegerei, vor allem als Linienbetrieb, hat es neben dem Piloten und dem Co-Piloten auch einen Flugingenieur gegeben, der bei technischen Problemen helfen konnte. Noch in den 1950er-Jahren waren sie ein fixer Bestandteil der Mannschaft, die im Cockpit Platz gefunden und genommen hatte. Ebenfalls ein Thema war der Navigator, den es zum Teil bis in die 1960er-Jahre gegeben hat und der mit seinen Kenntnissen den Piloten unterstützen konnte.

Heutige moderne Flugzeuge haben eine andere Besatzung. Es gibt den Piloten und den Co-Piloten, wobei beide die notwendige Flugausbildung genossen haben und sich abwechseln können. Der Navigator ist ebenso kein Thema mehr wie der Flugingenieur. Eine Vorgabe gibt es aber auf jeden Fall, nämlich für Langstreckenflüge. In dem Fall muss es einen Ruheraum geben, in dem sich einer der Piloten erholen kann, während der andere das Flugzeug steuert. Das ist vor allem bei sehr langen Flügen über 12 oder gar 18 Stunden wichtig, weil man nicht 18 Stunden hochkonzentriert ans Werk gehen kann und die Verantwortung für hunderte Fluggäste hat - von der Gefahr eines abstürzenden Flugzeugs einmal abgesehen.

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