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Loyalitätsmarketing oder Treuebonus

Treuebonus und Kundenrabatt

Schon früh erkannten die Unternehmen, dass die Sicherstellung des Erfolges dann gelingt, wenn man die Kundinnen und Kunden an das Unternehmen binden kann. Natürlich hängt die Möglichkeit dessen auch davon ab, welche Produkte angeboten werden. Ein Boot wird kaum jede Woche gekauft werden, Kleidung oder Sportartikel schon eher.

Grundlagen zum Loyalitätsmarketing

Aus dieser Überlegung heraus entwickelte sich eine eigene Form des Marketing, die als Loyalitätsmarketing bezeichnet wird. Loyalitätsmarketing zielt darauf ab, Treue zu belohnen, wobei der Trick darin besteht, dass die Treue gefördert wird und letztlich die Kundinnen und Kunden mehr einkaufen, als sie selbst vorgehabt haben, um den Rabatt zu erhalten. Es gibt dabei die verschiedensten Arten und Ideen, wie man diese Möglichkeit nutzen kann.

Beliebtes Werkzeug für das Loyalitätsmarketing ist die Kundenkarte. Sie kann sowohl Daten liefern, wer in welcher Filiale wie viel einkauft, was Datenschützer mittlerweile kritisch sehen, aber der Hauptzweck für den Kunden besteht darin, dass summiert wird, wie viel man eingekauft hat.

So gibt es bei einigen Unternehmen Aktionen, dass man ab einer bestimmten Umsatzsumme ein paar Prozent Rabatt erhält. Viele Kundinnen und Kunden lassen sich davon nicht beeindrucken, andere aber sehr wohl. Letztere kaufen dann mehr Artikel ein, als sie geplant hatten bzw. als sie brauchen, nur um die Prozente zu erhalten. Dabei überlegen sie nicht, dass der Mehrkauf teurer ist als die Ersparnis. Unterm Strich hat das Unternehmen gewonnen, der Kunde nur bedingt, weil er viel mehr Geld ausgegeben hat, als nötig gewesen wäre - aber die Versuchung des Rabatts war einfach zu groß.

Treuebonus als gutes Angebot

Umgekehrt ist das Loyalitätsmarketing nicht nur für das Unternehmen ein Vorteil. Wer wirklich viele Artikel für sich und seine Familie bei einem bestimmten Anbieter erwirbt, nimmt den Preisvorteil durch den Rabatt gerne in Anspruch. Da der Einkauf sowieso notwendig war, macht es Sinn, diese Vergünstigung auszunutzen.

Der Handel hat in der Zwischenzeit ein Problem bekommen. Die Idee, mit Lockangeboten und Kundenkarten mit Prozentabzug die Leute in das Geschäft zu bekommen, damit sie auch andere Produkte kaufen, zieht nicht mehr so ganz. Die Leute kaufen die Aktionsartikel und gehen wieder. Die Umwegrentabilität dieser Marketingform ist längst erkannt worden, auch wenn sie weiterhin im Handel wichtig ist.

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