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Instabilitätslinien und instabiles Wetter

Unberechenbare Wettersituation

An sich lässt sich das Wetter in Frontsysteme unterteilen, die je nach Beschaffenheit für schönes oder weniger schönes Wetter sorgen. Es gibt Regenfronten, sonnige Wetterabschnitte und den Graubereich dazwischen, wenn es abwechslungsreicheres Wetter gibt. Dann ist die Vorhersage schwieriger und das gilt auch bei Instablitätslinien.

Was sind Instabilitätslinien?

Die Instabilitätslinien sind bei der Wetteranalyse Zonen, die man nicht eindeutig in Tief oder Hoch untergliedern kann, weil sie Einflüsse von verschiedener Seite erhalten. Man spricht auch von instabilen Strukturen und gerne allgemein vom instabilen Wetter. Es kann einen schönen Sommertag geben, aber am Nachmittag regnet es oder es schüttet überhaupt alle zwei Stunden - dazwischen gibt es aber auch Sonnenschein und warme Temperaturen.

Diese Instabilitätslinien, die auch als Konvergenzlinien bezeichnet werden, treten beispielsweise im Hochsommer auf, wenn die Luft stark erhitzt wird und durch die Erwärmung instabile Wetterlagen entstehen können. Bekanntlich können aus solchen Wettersituationen rasch Gewitter entstehen, die besonders im Bergland heftig ausfallen können. Es müssen aber nicht immer Gewitter sein. Starker Regen, Schauerbildung sind weitere Beispiele für die Auswirkungen solcher Instabilitätslinien, also Wetterzustände in bestimmten Regionen, in denen die Luftschichten eine instabile Lage aufweisen.

Instabiles Wetter: schwere Vorhersage

Durch diese in sich instabile Struktur lassen sie sich schwer berechnen und daher auch nicht so leicht vorhersagen. Es kann sein, dass man eine Wetterwarnung erhält, weil heftige Gewitter möglich sind und dann passiert gar nichts und es kann aber auch sein, dass 20 Kilometer weiter in einer Stunde soviel Regen fiel, dass die Kanalisation die ganze Wassermenge nicht mehr aufnehmen konnte. Selbst ist man aber bei Sonnenschein im Garten gesessen.

Es ist auch möglich, dass man merkt, wie sich der Wind hebt, aber das Gewitter baut sich doch nicht auf und am nächsten Tag hört man im Radio, dass nur wenige Kilometer entfernt Gemeinden von Schlammlawinen heimgesucht wurden, weil es plötzlich so stark geregnet hatte. Gerade bei einer so unklaren Wettersituation ist das Gefahrenpotential hoch. Wie gefährlich die Gesamtsituation ist, hängt aber von der aktuellen Wetterlage ab.

Wenn es 30 Grad Celsius im Schatten hat und es nähert sich eine schwer auszurechnende Gewitterfront, dann weiß man, dass die Gewitter heftig ausfallen werden. Hagel und Sturmböen sind ebenfalls zu berücksichtigen. Man weiß nur nicht, wo es die heftigen Gewitter geben wird, denn sie können auch durchziehen und erst später aktiv werden. Wenn es hingegen kühleres Wetter gibt, ist die Gefahr deutlich geringer. Gewitter können sich auch bilden, richten aber seltener Schaden an.

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Das Tiefdruckgebiet steht sehr oft für nicht so erfreuliches Wetter mit Regen oder im Winter auch Schneefall sowie Abkühlung, aber es gibt dabei die verschiedensten Varianten. Ein Höhentief ist etwa sehr unberechenbar, das Islandtief häufig im Winter ein Thema. Viel Regen gibt es beim Adriatief oder auch Genuatief vor allem im Alpenraum. Das führt auch zur Definition vom Vb-Tief.

Das Gegenteil vom Tief ist das Hoch oder genauer Hochdruckgebiet mit ebenfalls verschiedenen Begriffen und Namen. Das Azorenhoch ist ein solcher bekannter Begriff, das Zwischenhoch trifft man auch öfter an.

Beides hat natürlich mit dem Luftdruck beim Wetter zu tun, womit auch das Barometer als geeignetes Messinstrument ins Spiel kommt. Damit lassen sich auch verschiedene Druckverhältnisse ermitteln und eine Luftmassengrenze erkennen. Das können die Alpen sein, aber auch verschiedene Druckverhältnisse, auch oft als Front bezeichnet. Man unterscheidet dabei die Kaltfront und Warmfront.

Rund um den Luftdruck und die Auswirkungen auf das Wetter gibt noch weitere wichtige Begriffe wie etwa die flache Druckverteilung oder den Kaltluftstau sowie den Wintereinbruch bei starker Abkühlung samt Schneefall. Die Omegalage wurde durch den Rekordsommer 2003 bekannt, im Wetterbericht häufiger erwähnt wird auch das Rückseitenwetter. Weniger bekannt sind die Instabilitätslinien der Wetteranalyse.

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Instabilitätslinien beim WetterArtikel-Thema: Instabilitätslinien und instabiles Wetter

Beschreibung: Die ☀ Instabilitätslinien beim Wetter sind Ausdruck von ✅ instabiler Wetterlage, die im Wetterbericht nur schwer einzustufen sind.

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