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Bildung - Ausbildung - Weiterbildung

Topchancen am Arbeitsplatz mit Top-Bildung?

Früher galt, dass top ausgebildete junge Menschen auf jeden Fall einen sehr guten Arbeitsplatz mit Top-Bezahlung bekommen werden. Und zwar ohne grosse Mühe. Das ist heute nicht mehr so absolut der Fall. Natürlich ist eine gute Ausbildung Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeitsplatzsuche, aber die Ausbildung alleine ist noch keine Garantie für das Finden einer akzeptablen Stelle.

Das gesamte Bildungssystem ist im Umbruch begriffen und das hat nicht nur mit dem letzten Pisa-Test zu tun, in dem die österreichischen SchülerInnen mittelprächtig abgeschnitten haben. Die Anforderungen haben sich grundlegend verändert und an allen Eckpfeilern des Bildungssystems gibt es Grundsatzdiskussionen, wie weiter vorzugehen ist. Vor allem aber auch die Kostensituation prägt das Gesamtbild.

Seit 2005 dürfen die Universitäten zum Beispiel den Zugang quantitativ beschränken. Im letzten Jahr gab es in Österreich einen Riesenaufschrei, weil nicht nur die Zahl der aufgenommenen StudentInnen reduziert war, sondern weil gleichzeitig EU-Bürger freien Zugang erhielten. So kam ein ganzer Schwung deutscher Studierender nach Österreich und die Sorge, dass für die heimischen StudentInnen zuwenige Plätze bleiben war riesengross.

Ein anderes Bild zeigt sich bei der Lehrlingsausbildung. Da gibt es das entweder-oder-Prinzip. Entweder gibt es Unternehmen, die gerne junge Leute ausbilden wollen, aber keine Lehrlinge finden oder es gibt unzählige Lehrlinge, aber die finden kein Unternehmen für ihre Fachrichtung. Gerade auf dem Gebiet der Lehrlingsausbildung gab es zuletzt viele Initiativen, aber die greifen noch nicht richtig.

Insgesamt wird man abwarten müssen, wie sich das Bildungssystem weiterentwickelt. Es gibt kaum eine gesellschaftliche Säule, die so heftig umstritten ist wie derzeit das Bildungswesen.



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