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Wetter im Sinne der Meteorologie

An einem bestimmten Ort zur bestimmten Zeit

Wenn den Menschen kein anderes Thema zur Unterhaltung einfällt, muss das Wetter herhalten. Egal, ob mit den Gartennachbarn, auf der Straße oder im Berufsleben - das Wetter beschäftigt die Menschen immer und überall. Und es gibt auch Leute, die bei jedem Wetter klagen können - von zu kalt bis zu heiß bietet sich stets ein Thema an.

Was aber ist das Wetter genau im Sinne der Wissenschaft, also der Meteorologie?

Wetterdefinition in der Meteorologie

Wetterlexikon Wetter im Sinne der MeteorologieIn der Meteorologie hat man eine fixe Definition, worum es beim Wetter wirklich geht. Denn dort gilt als Wetter der physikalische Zustand der unteren Atmosphäre, genauer der untersten Schichten der Troposphäre, zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort.

So kann es in München stark regnen, in Wien herrscht herrlicher Sonnenschein. Beides sind Wettererscheinungen, die von der Atmosphäre und ihren Gegebenheiten gesteuert werden, aber sie sind regional völlig unterschiedlich. Manchmal kann es binnen 50 Kilometer ein komplett unterschiedliches Wetter geben und die Differenzen werden durch hohe Gebirge oder große Wasserflächen zusätzlich erhöht. Und es gibt auch skurille Situationen, in denen man auf der einen Straßenseite im Sonnenschein sich bewegt, während auf der anderen Seite Regen einsetzt.

Unterscheiden muss man das Wetter vom Klima, denn das Wetter ist der Zustand im Jetzt oder auch für die nächsten zwei Tage wie im Wetterbericht der Medien. Das Klima fußt auf diesen Informationen, ist aber die langfristige Betrachtungsweise. Wenn man also den Regen von heute betrachtet, dann ist das ein Wetterereignis. Wenn man sich den Niederschlag des letzten Monats ansieht, dann ist das eine Wetterstatistik und auch noch im Bereich des Wetters angesiedelt. Vergleicht man aber den Niederschlag mit dem typischen Niederschlag der Klimastatistik, dann nutzt man beides - das Wetter der letzten 30 Tage mit dem Wetter der letzten 30 Jahre. Denn aus diesen 30 Jahren wird der Durchschnitt der bekannten Wetterdaten herangezogen und so ist ein Vergleich möglich.

Das liegt darin, dass es mal wärmer, mal kälter oder auch mal feuchter und mal trockener sein kann. Aber innerhalb von 30 Jahren wiederholen sich an jedem Ort der Erde typische Wetterbedingungen und so kommt man zu einer verlässlichen Aussage, mit der man das aktuelle Wetter vergleichen kann. Moderne Systeme bieten auch schon für den Tag genau die Abweichung an, um wie viel Grad es heute zu kalt oder zu warm ist. Damit arbeiten auch die Klimaforscher.

Wetterbedingungen und Parameter

Um das Wetter besser beurteilen zu können, gibt es etliche Parameter, die zur Messung dienen und einen Vergleich zu anderen Regionen, aber auch zu früheren Wettererscheinungen erlauben.

Zu diesen Parametern zählt beispielsweise der Luftdruck, der Veränderungen anzeigt. Der Wind und die Windgeschwindigkeit sind ebenfalls wichtige Parameter für die Wetterbeurteilung, ebenso die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und natürlich auch die Intensität des Niederschlages. Dazu kommen weitere Werte wie zum Beispiel die Sonnenstunden.

Unterschieden werden muss zwischen dem aktuellen Wetter und der Wetterstatistik. Das aktuelle Wetter ist die Wettererscheinung, die gerade vor Ort erlebt wird, während die Wetterstatistik eine Zusammenfassung von Wetterereignissen darstellt, die über einen gewissen Zeitraum gesammelt wurden. Meist wird eine Statistik nach einem besonderen Ereignis erstellt, zum Beispiel nach intensivem Regen oder ungewöhnlich großer Hitze, aber in der Regel gibt es eine Statistik für einen Monat, die wiederum mit den früheren Jahren und gleichen Monaten verglichen werden können. Auch in der Wetterstatistik sind Temperatur, Sonnenstunden und Niederschlag ein großes Thema. Der Luftdruck spielt hingegen keine Rolle. Und damit ist auch der Wind kein Thema.

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Begriffe zum Klima in der Wetterforschung

Erdbodenzustand

Der Erdbodenzustand ist ein Parameter, der in der Wetterbeobachtung eine große Rolle spielt und in Stufen eingeteilt wird und auch für die Klimaforschung wichtig ist.

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Klimafaktoren

Klimaforschung: die Klimafaktoren sind Rahmenbedingungen, die für Wetter und Klima von großer Bedeutung sind und diese auch beeinflussen.

Klimascheide

Der Begriff Klimascheide umschreibt geografische Bedingungen und Orte, die für eine Wetterteilung verantwortlich sind wie etwa Hitzezonen oder Gebirgsketten.

Lokalklima

Wetterbegriffe: der Begriff Lokalklima bezieht sich auf die Beobachtungen des Wetters und Klimas an einem bestimmten Ort - Berg oder auch einer Großstadt.

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Wetter Begriff

Das Wetter ist die kurzfristige Beobachtung der Wettergeschehnisse aus Sicht der Meteorologie, wobei diese Informationen auch langfristig für das Klima genutzt werden.

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