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Kosteninflation und ihre Entstehung

Höhere Preise durch höhere Kosten

Die Kosteninflation ist eine Form der Inflation, die recht häufig anzutreffen ist, wenn die wirtschaftliche Entwicklung entsprechende Rahmenbedingungen aufweist. Sie entsteht dann, wenn die Kosten für die Herstellung von Produkte teurer werden, wobei dies häufig Rohstoffe betrifft.

Wie entsteht die Kosteninflation?

Die Kosteninflation ist dann gegeben, wenn durch Rohstoffe oder Betriebsstoffe die Herstellung teurer wird, ergo das finale Produkt auch teurer als bisher verkauft werden muss. Höhere eigene Kosten verteuern die Produkte. Es gibt verschiedene Beispiele für die Kosteninflation, die immer wieder anzutreffen sind, das klassische Beispiel ist aber der Treibstoff. Im Jahr 2008 verteuerte sich aufgrund von Spekulationen das Erdöl pro Fass auf über 140 US-Dollar. Ein solcher Wert war davor noch nie erreicht worden und das hatte natürlich Konsequenzen. Damit sind jetzt gar nicht die sehr teuren Treibstoffe für den Privathaushalt gemeint, sondern damit sind die Probleme für viele Wirtschaftszweige zu verstehen.

Denn die Spediteure mussten viel mehr Kosten in Kauf nehmen, um ihre Lieferungen anbieten zu können und diese Kosten wurden weitergegeben. Jeder Supermarkt, jeder Bäcker, Tischler und wer auch immer Produkte zugestellt bekam, musste mehr Geld zahlen, obwohl das Produkt selbst gar nicht teurer geworden ist. Der teure Treibstoff verteuerte die Produkte allgemein und diese Preissteigerung wurde dem Endprodukt aufgeschlagen, womit auch der Endverbraucher mehr zahlen musste.

Andere Beispiele zur Kosteninflation

Andere Beispiele sind höhere Rohstoffpreise beispielsweise beim Getreide, wodurch das Brot teurer wird und viele weitere Produkte, die von Rohstoffen abhängig sind. Wird der Rohstoff teurer, dann werden die Kosten weitergegeben und so verteuern sich auch viele andere Produkte, was die Preisspirale nach oben treibt.

Die Preiserhöhungen wirken sich direkt auf die Inflationsrate aus und damit auch auf Produkte, die für das tägliche Leben wesentlich sind. Das Beispiel von 2008 zeigte eines klar: obwohl es einen Wirtschaftsboom gab, wurde das Leben sehr teuer, weil Lebensmittel und viele andere Produkte deutlich im Preis nach oben gingen - dies war einzig der "Verdienst" vom teuren Treibstoff. Die Inflationsrate erreichte auch in reichen Ländern ungewöhnliche hohe vier Prozent, einzig der Kosten wegen.

Die Kosteninflation ist also eine Form der Preissteigerung, die vor allem dann wirksam wird, wenn die Kosten ungewöhnlich stark anziehen und die Endprodukte verteuern.

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Grundlage des Preisvergleichs mit dem Vorjahr ist der Warenkorb samt seiner Unterarten Miniwarenkorb und Mikrowarenkorb, um auf Basis der Zusammenstellungen von Güter und Dienstleistungen die Unterschiede herausarbeiten zu können. Ausgedrückt wird das finale Ergebnis mit Hilfe der Inflationsrate. Es kann auch ein Preisrückgang erfolgt sein, auf Dauer ist das dann die oft befürchtete Deflation.

Gibt es eine Inflation, dann kann man verschiedene Arten unterscheiden. So gibt es die Außeninflation ebenso wie das Gegenteil der Binneninflation als geografische Ursache für die Preissteigerungen. Galoppierende Inflation ist eine schlimme Situation für eine Volkswirtschaft im Vergleich zur meist anzutreffenden schleichenden Inflation. Dann unterscheidet man in der Volkswirtschaft auch die offenen Inflation von der verdeckten Inflation. Weitere Möglichkeiten bestehen mit der Gewinninflation und der Kosteninflation.

Jeden Monat gibt es eine Berechnung der Inflation bezogen auf Länder und Gemeinden, die Europäische Union oder weltweit. Das gilt auch für die Inflationsrate in Österreich.

 

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Beschreibung: Die 📊 Kosteninflation ist dann gegeben, wenn die Preise aufgrund der ✅ Kosten der notwendigen Bestandteile höher werden.

letzte Bearbeitung war am: 14. 10. 2021

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