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Erfolg in der Volkswirtschaft

Ergebnis des Wirtschaftens

Der Erfolg ist das Ziel allen Wirtschaftens und wird durch den Vergleich von Erträge und Aufwände errechnet. Der Erfolg ist dabei eine wirtschaftliche Größe, die auf verschiedenen Ebenen stattfindet, aber gedanklich den gleichen Grundsatz verfolgt: positiv wirtschaften, ergo einen Gewinn einfahren und sich einen Verlust ersparen.

Erfolg in der Volkswirtschaft

Das Einzelunternehmen kennt daher die Erfolgsrechnung genauso wie der Konzern und selbst der Staatshaushalt unterliegt der Erfolgsrechnung, wenngleich es nicht das Ziel eines Staates ist, Gewinn zu machen, sondern eher die Schulden zu reduzieren. Würde ein Staat Gewinne einfahren, dann wäre es Zeit, die Steuern und Abgaben zu senken.

Volkswirtschaftlich ist der positive Erfolg der Unternehmen relevant, denn wenn dieser ausbleibt, sind Arbeitsplätze gefährdet, sinken die Löhne und Gehälter und damit die Wirtschaftskraft der Menschen. Das wiederum hat zur Folge, dass die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen zumindest reduziert wird, wenn sie nicht gleich in machen Bereichen ausbleibt. Es kommt zu einer Negativspirale und Deflation, wie dies in Japan nach dem Wirtschaftsabschwung über Jahrzehnte der Fall war.

Positiver Erfolg wurde vorhin deshalb geschrieben, weil ein Erfolg nicht automatisch positiv sein muss. Die Aufwände können natürlich höher sein als die Erträge und dann ist es immer noch ein Erfolg, der aber als negativer Erfolg beschrieben wird. Sind die Erträge höher, dann spricht man vom positiven Erfolg, der Geld in die Kassa bringt, mit dem investiert werden kann.

Im Rahmen der doppelten Buchhaltung wird der Erfolg durch die Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt, Einzelunternehmen und kleine Unternehmen, die der doppelten Buchhaltung nicht unterliegen, ermitteln ihren Erfolg durch direkte Gegenüberstellung von Aufwände und Erträge in der Erfolgsrechnung.

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In der Volkswirtschaft gibt es jede Menge Zahlen, aber auch unterschiedliche Überlegungen. Der Gewinn oder Verlust ist ein wichtiger Indikator, aber man sieht das große Ganze - also etwa nicht nur Gewinn auf Kosten von Arbeitsplätze. In der Volkswirtschaft wird mit Begriffen gearbeitet, die auch die breite Masse ohne VWL-Ausbildung kennt wie etwa die roten Zahlen für Schulden oder die schwarzen Zahlen für Guthaben.

Manche Fachbegriffe und Fachabkürzungen kennen auch viele Menschen wie etwa vom BIP als Indikator für die Wirtschaftsleistung. Wissenschaftlich wird über den Mindestpreis und über die Einkommensverteilung sowie das Preisniveau befunden, in der Praxis erfährt man beim Einkaufen die Konsequenzen. Sind die Preise zu hoch, fällt aber auch das Konsumverhalten gebremst aus und diese Reaktionen beschäftigen die Volkswirtschaft besonders.

Ein Nullwachstum ist zum Beispiel keine gute Situation für den Staat, weil dann fehlen Aufträge in den Unternehmen, das ergibt höhere Arbeitslosigkeit und damit auch weniger Geld bei vielen Menschen in der Geldbörse. Auf unternehmerischer Seite ist das Risikokapital und der Erfolg für die finanziellen Überlegungen relevant, im Bankensystem spielt die Zentralbankgeldmenge eine große Rolle.

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Beschreibung: Der 📊 Erfolg, der durch Gegenüberstellung von Aufwände und Erträge ermittelt wird stellt das positive ✅ Ziel des Wirtschaftens dar.

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