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Schadensbedarf bei Versicherungen

Einschätzung des möglichen Schadens

Ein besonders wichtiger Aspekt beim Abschluss eines Versicherungsvertrages ist die Festsetzung des Schadensbedarfes. Natürlich hat niemand einen "Bedarf" nach einem Schaden und am besten wäre es, es würde überhaupt nichts passieren, doch darum geht es bei dem Begriff klarerweise nicht.

Was ist der Schadensbedarf?

Unter Schadensbedarf versteht man im Sinne der Versicherer, dass eine Schätzung erstellt wird, wie hoch der maximale Schaden sein kann, der eintritt, wenn wirklich alles schief geht.

Dazu ein praktisches Beispiel: wenn man sich entschließt, eine Haushaltsversicherung abzuschließen - und oft ist das sogar Voraussetzung für die Übernahme einer Mietwohnung - dann muss eine Begutachtung der Wohnung vorgenommen werden, um die Größe, das Inventar und eventuelle Wertgegenstände ermitteln zu können. Aufgrund dieser Erkenntnisse kann dann vom Versicherungsvertreter eingeschätzt werden, wie hoch sich der Schaden belaufen könnte, wenn beispielsweise die ganze Wohnung abbrennt oder wenn ein Schaden aufgrund einer Naturkatastrophe passiert.

Von der Höhe des Schadensbedarfes hängt dann die Prämie für die Versicherung ab. Der Schadensbedarf ist natürlich nicht nur eine Sache der Haushaltsversicherung, sie betrifft den Wert eines Fahrzeuges bei der Autoversicherung ebenso wie die Größe eines Unternehmens bei einer Betriebsversicherung.

Schadensbedarf und Prämie

Somit ist der Schadensbedarf nicht ein Bedürfnis für Probleme, sondern ein Bedürfnis nach Schutz in gewisser Höhe. Die Höhe stellt dann aber auch das Maximum an Risiko dar und davon lässt sich die Versicherungsprämie ableiten. Je höher das Risiko für das Versicherungsunternehmen ist, eine Zahlung leisten zu müssen, umso höher ist auch die regelmäßige Prämie, um den Versicherungsschutz haben zu können. Schadensbedarf und Prämienhöhe sind daher eng miteinander verbunden.

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Die Begriffe rund um die Versicherungen kann man in bestimmte Kategorien untergliedern. Der erste Punkt sind die Spielregeln und die lauten beim Versicherungsvertrag Allgemeine Versicherungsbedingungen oder auch AVB. Sie sind die rechtliche Grundlage, zu denen individuelle Fragestellungen gehören wie etwa die begünstigte Person, die dann wirklich das Geld beziehen kann (bei einer Lebensversicherung zum Beispiel). Wesentlich ist auch die Finanzmarktaufsicht oder FMA als Kontrollorgan in Versicherungsfragen und auch das Verständnis für den Grundsatz der Versicherungen - die Gefahrengemeinschaft.

Auch die persönlichen Notwendigkeiten gilt es zu klären. Schadensbedarf ist etwa die Umschreibung für die sinnvolle Höhe zur Abdeckung, etwa bei einer Haushaltsversicherung. Dazu gehört die Risikoeinschätzung und auch die Deckung ist ein wichtiger Begriff.

 Neben den allgemeinen Informationen und rechtlichen Spielregeln sind auch die finanziellen Möglichkeiten und Zuschläge zu beachten. Auch die Art der Versicherung spielt eine Rolle. Nicht Lebensversicherung und Autoversicherung, sondern zum Beispiel die Falle der Doppelversicherung oder auch eine Versicherung als Zusatzversicherung.

Eine weiterer großer Bereich bei den Versicherungsbegriffen ist mit dem eigentlichen Schadensfall gegeben. Der Schadensfall wird gemeldet und dann gilt es zu klären, ob ein Leistungsfall aus Sicht der Versicherung überhaupt vorliegt. Die Kausalität und der Regress sind zwei Definitionen, die dabei oftmals wichtig werden können.

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Schadensbedarf oder maximale SchadenshöheArtikel-Thema: Schadensbedarf bei Versicherungen

Beschreibung: Der ☂ Schadensbedarf bei Versicherungen bezieht sich auf die ✅ maximal einschätzbare Schadenshöhe.

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