Sie sind hier: Startseite -> Lebensmittel -> Kochboxen

Schnelle Küche: wieso Kochboxen keine Fertiggerichte sind

Was sind die Unterschiede? Was ist gesünder?

Keine Zeit zum Kochen? Stress und Zeitmangel kennt fast jeder aus dem Alltag. Für einige Österreicher ist es ein Grund, den Kochtopf im Schrank zu lassen. Was gibt es stattdessen? Jeden Tag außer Haus zu essen, ist für die meisten aus Kostengründen keine Option. Stattdessen greift etwa ein Drittel zu Fertiggerichten aus dem Supermarkt, wenn die Zeit zum Kochen fehlt. Obwohl es eigentlich auch zeitsparende Alternativen gibt, die den Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen besser decken als Tiefkühlkost. Kochboxen zum Beispiel. Was genau unterscheidet sie von abgepackten Gerichten aus dem Laden und wodurch sind sie ihnen überlegen?

Frisch statt fertig: So funktionieren Kochboxen

Eins haben Kochboxen unstrittigerweise mit Fertigkost aus dem Supermarkt gemein: Verbraucher kaufen sowohl das eine als auch andere, wenn die Zubereitung schnell gehen soll – und vor allem einfach. Tiefkühlware wie Pizzen oder bereits vorgekochte Produkte wie Dosenravioli sind verzehrfertig abgepackt. Verbraucher müssen sie lediglich erwärmen. Hier unterscheidet sich die Schnellkost von Kochboxen, die Anbieter wie HelloFresh an die Haustür liefern. Verzehrfertige Gerichte sind in den Produkten nicht enthalten.

LebensmittelBildquelle: pixabay.com / blende12

Stattdessen finden Verbraucher bedarfsgerechte Zutaten für Gerichte ihrer Wahl in den Boxen. Mit der Bestellung sparen sie sich bereits eine Menge Vorarbeit. Sie müssen beispielsweise nicht extra einkaufen und brauchen kaum etwas vorzubereiten. Der Inhalt der Boxen kann unmittelbar in den Topf, die Pfanne oder den Ofen. Anhand des ausgewählten Rezepts kombinieren und garen sie die Einzelzutaten – und zwar frisch. Im Hinblick auf die Zeitersparnis unterscheiden sich Fertiggerichte und Kochboxen dementsprechend kaum. Das gilt zumindest, wenn man das Einkaufen zur Essensvorbereitung dazu rechnet. Im Überblick unterscheiden sich Kochboxen also insofern von Fertiggerichten, als dass sie

Besondere Ernährungsformen wie vegane oder vegetarische Küche lassen sich mit Kochboxen deutlich einfacher und abwechslungsreicher umsetzen. Im Direktvergleich zu Fertiggerichten schneiden Kochboxen auch im Health-Check deutlich besser ab. Denn die meisten Schnellgerichte aus dem Supermarkt sind voller Fett und Zucker. Nach Vitaminen und Mineralstoffe sucht man oft vergeblich. Stattdessen verstecken sich darin häufig Geschmacksverstärker, Aroma- und Konservierungsstoffe. Achtung: Je länger Nahrungsmittel haltbar sind, desto stärker sind sie in der Regel verarbeitet und enthalten dadurch umso mehr künstliche Zusätze.

Frische Zutaten: In Kochboxen oder lieber aus dem Laden?

Die frischen Zutaten haben sich im Direktvergleich als schlagendes Argument für Kochboxen statt Fertiggerichte herausgestellt. Theoretisch bekommt man jene aber auch im Supermarkt. Allerdings muss man dort auf portionsgenaue Mengen verzichten. Zutaten wie beispielsweise Kohl gibt es im Laden beispielsweise nicht in kleinen Mengen. Wer ein Kohlgericht zubereiten will, muss deshalb einen ganzen kaufen. Was davon übrig bleibt, wandert oftmals in die Tonne. Denn frische Zutaten verfallen rasant, wenn man sie nicht zeitnah verarbeitet. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern schadet auch der Umwelt. Vor allem Singles mit nachhaltigem Lebensstil müssen so auf allerlei Gerichte verzichten. Kochboxen kommen ihnen in dieser Hinsicht entgegen. Der Nachhaltigkeitsaspekt ist bei Anbietern wie HelloFresh übrigens auch insofern erfüllt, dass die gelieferten Zutaten aus regionalem Anbau stammen. Dadurch bleibt ihr CO2-Fußabdruck im akzeptablen Bereich. Im Supermarkt müsste man nach regionalem Anbau erst suchen und würde dadurch Zeit verlieren. Übrigens kann sich “frisch” im Laden zu einem weit gefassten Begriff entwickeln. Je nachdem, wann man einkaufen geht, bekommt man teils kaum noch wirklich frische Nahrungsmittel. Je weiter die letzte Lieferung zurückliegt, desto älter ist das jeweilige Sortiment bereits. Hat man Pech, muss man schon beim Kauf mit Druckstellen und ersten Verfallserscheinungen rechnen.

Kostenfrage: Was ist am preiswertesten?

Einige Verbraucher begründen ihre Entscheidung für Fertiggerichte mit der Aussage, gesunde und nachhaltige Ernährung sei ihnen zu teuer. Tatsächlich sind Schnellgerichte oftmals vergleichsweise kostspieliger, als selbst zu kochen. Frische Zutaten im Supermarkt zu kaufen, ist wiederum preiswerter als das Kochen mit Kochboxen. Allerdings verlässt man den Laden in den meisten Fällen mit deutlich größeren Produktmengen, als man eigentlich braucht. Heruntergerechnet auf die Menge, die man schließlich tatsächlich davon isst, ist der Preis nochmal anders einzuordnen.

Fazit: Im Alltagsstress vor allem für Singles ideal

Zugegebenermaßen ist es für die meisten österreichischen Durchschnittsverbraucher keine Option, täglich zu Kochboxen zu greifen. Ab und zu spricht allerdings nichts dagegen. Regelmäßige Bestellungen lohnen vor allem für Singles ohne viel Zeit zum Kochen. Nicht nur wegen der bedarfsgerechten Mengen, sondern auch, weil die wenigsten es genießen, für sich alleine zu kochen.

Themenseiten

Diesen Artikel teilen

Infos zum Artikel

Kochboxen im Vergleich zu FertiggerichteArtikel-Thema: Schnelle Küche: wieso Kochboxen keine Fertiggerichte sind

Beschreibung: Die ☕ Kochboxen sind eine Alternative zu den Fertiggerichten - aber worin bestehen jetzt eigentlich die ✅ Unterschiede und was ist gesünder?

letzte Bearbeitung war am: 12. 03. 2022

Kategorien

Freizeit
Veranstaltungen
Unterhaltung
Freizeit/Urlaub
Hobbys

Leben und Alltag
Auto / Verkehr
Wetter / Natur
Lebensmittel
Bauernmarkt
Wohnlexikon
Modelexikon

Wirtschaft und Gesellschaft
Wirtschaft
Politik/Bildung