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Investor oder Financier

Investor: Geldgeber für Firmen und Projekte

Der Begriff Investor wird in den meisten Fällen im Zusammenhang mit der Börse gesehen und bezeichnet Personen, Organisationen oder Unternehmen, die in Wertpapiere, vor allem Aktien, investieren, wodurch die herausgebenden Unternehmen neues Geld erhalten. Als Investor wird vor allem jener Geldgeber bezeichnet, der in großen Mengen Aktien kauft und sich damit oft auch einen größeren Anteil in Form von Aktien beschafft.

Investor in der Wirtschaft

Aber nicht immer muss ein Investor Aktien kaufen, um in der Funktion als Geldgeber agieren zu können. Es gibt viele Mischformen, in denen ohne Investor nichts geht. So gibt es beispielsweise viele kleinere und auch größere Projekte, die durch Investoren finanziert werden, weshalb auch oft vom Geldgeber die Rede ist. Manche dieser Projekte werden finanziert, weil es einen erheblichen Werbewert für den Geldgeber gibt, manche, weil daraus eine langfristige Erfolgsgeschichte entstehen kann, die das Geld mehrfach zurückbringt.

Investoren treten auch im Bereich des Venture Capitals auf, wenn sie als Geldgeber junge Unternehmen finanzieren. Sie tun dies natürlich nicht aus sozialer Erwägung, sondern weil sie das Potential der Geschäftsidee erkennen und später durch ihren finanziellen Einsatz einen erheblichen Gewinn machen wollen.

Investor und Motivation

Generell ist ein Investor manchmal eine Einzelperson mit viel Geld, manchmal eine Organisation. In beiden Fällen werden interessante Projekte mit Geld ausgestattet, wobei man hofft, durch den Erfolg der Geldempfänger mitnaschen zu können. Man kann das Investieren also auch als eine Anlageform interpretieren. Es gibt aber auch Financiers, wie die Geldgeber/Investoren auch bezeichnet werden, die Projekte unterstützen ohne Profitüberlegung. Das passiert häufig bei sozialen Projekten oder bei kulturellen Aufgaben, wobei man natürlich nichts dagegen hat, wenn es einen Nutzen gibt. Das kann oft auch ein sehr guter Werbewert sein.

Investor und Crowdfunding

Man denkt beim Investor an Millionenbeträge und an steinreiche Personen oder riesige Kapitalgesellschaften, wobei dies durchaus auch zutreffen kann. Aber gerade in den letzten Jahren haben sich ganz andere Finanzierungsmöglichkeiten aufgetan und eine davon ist das Crowdfunding. Bei dem kann man mit EUR 200,-- auch mitmischen und erhält einen Anteil an einem Projekt. Das kann ein Kinofilm sein, das kann eine Kunstausstellung sein oder auch eine Unternehmensidee. Ist das Projekt erfolgreich, dann nascht man am Erfolg mit und hat damit eine erfolgreiche Anlageform gewählt. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass viele kleine Beträge auch einen Berg ergeben können und das Risiko damit ein kleineres ist als bei einer großen Geldmenge, die man als Einzelner zur Verfügung stellt.

Und gerade bei sozialen oder kulturellen Projekten sind die Leute auch bereit und sogar interessiert, ein wenig Geld zu investieren und empfinden es oft gar nicht als Investment, obwohl es eigentlich eines ist.

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Im Zusammenhang mit der Finanzierung gibt es einige grundsätzliche Betrachtungsweisen, was Unternehmen betrifft. Es gibt die Außenfinanzierung für Gelder, die außerhalb des Unternehmens aufgestellt wurden und als Gegenteil die Innenfinanzierung wie etwa erwirtschaftete Gewinne. Es gibt auch den Unterschied zwischen der Eigenfinanzierung und der Fremdfinanzierung wie man sie bei den Lieferverbindlichkeiten kennt.

Mit dem Businessplan wird eine Aufstellung erreicht, mit welchen Zahlen man rechnet und ob sich die Geschäftsidee überhaupt auszahlen wird. Denn man möchte natürlich einen Gewinn einfahren. Der Finanzplan ist dabei Teil des Businessplan und im ganz großen wie etwa beim Staat gibt es diese Überlegung auch mit dem Haushaltsplan. Ein weiterer Begriff zum Thema ist der Kapitalplan.

Eine der Funktionen vom Businessplan ist die Selbstkontrolle der Finanzen, aber eine andere ist, dass man mit diesen Unterlagen Geld von außen für den Start erhalten kann. Das kann eine Bank sein, aber auch ein Investor, was auch zum Begriff des Investitionskapital führt und auch zum Risikokapital. Bei großen Unternehmen kann auch das Rating eine Rolle spielen.

Bei kleineren Summen kann ein Kontokorrentkredit helfen, aber manchmal wie beim Kauf von Immobilien braucht es eine größere Summe. Immer wieder scheitert man bei der Bank und manche helfen sich dann mit der Lösung des Crowdfunding.

Finanzierung ist aber nicht nur der Aufbau eines Unternehmens, sondern vor allem Geldfragen im Alltag. Man kann seine Forderungen gegenüber Kunden per Factoring auslagern, den Skonto nutzen und einen Rabatt ausverhandeln sowie statt einem Fixkauf mit Leasing arbeiten. Weitere Finanzierungsfragen betreffen eine mögliche Anzahlung oder die Entscheidung zur Investition oder das Festlegen vom Zahlungsziel gegenüber den eigenen Kundinnen und Kunden.

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Infos zum Artikel

Investor oder GeldgeberArtikel-Thema: Investor oder Financier

Beschreibung: Der Begriff Investor als Geldgeber umschreibt finanzstarke Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen, die Projekte und/oder junge Unternehmen stützen können.

letzte Bearbeitung war am: 04. 10. 2020

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