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Mikrowarenkorb und täglicher Einkauf

Mikrowarenkorb: Preisänderungen beim täglichen Einkauf

Alternativ zur Inflationsrate, die mit dem Vorjahresmonat das Preisniveau vergleicht und anzeigt, wie sich die Preise verändert haben, gibt es den Miniwarenkorb für den typischen Wocheneinkauf. Dazu gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Preisveränderungen anzuzeigen und das ist der Mikrowarenkorb.

Worum geht es beim Mikrowarenkorb?

Der Mikrowarenkorb geht von der Überlegung des typischen täglichen Einkaufs aus. Damit scheiden technische Geräte aus und das Tanken spielt keine große Rolle. Lebensmittel, Butter, Milch, Fleischprodukte, Obst und Gemüse stehen stattdessen im Mittelpunkt und wenn diese Produkte im Vergleich viel teurer geworden sind, kann es zum Effekt kommen, dass der Mikrowarenkorb eine viel höhere Inflationsrate ermittelt als die allgemeine Inflationsrate.

Solche Effekte sind besonders dann zu erkennen, wenn einerseits die Lebensmittel ein höheres Preisniveau erreichen, während zum Beispiel die Erdölprodukte wie Benzin, Diesel und Heizöl günstiger werden. Bei der Inflationsrate gleichen sich diese Trends aus und es gibt eine moderate Preissteigerung. Beim Miniwarenkorb zeigt sich schon ein höherer Wert, weil die Lebensmittel eine größere Bedeutung erfahren. Aber der wirkliche Unterschied wird erst dann offenbar, wenn man sich den Mikrowarenkorb ansieht.

Es ist schon vorgekommen, dass die Inflationsrate bei 2,0 % lag, der Miniwarenkorb aber bei 3,2 und der Mikrowarenkorb fast bei 4,0 % - also beinahe doppelt so hoch als die allgemeine Inflationsrate. Das ist für Menschen ohne Fahrzeug ein großes Alarmzeichen oder eigentlich auch die Bestätigung des eigenen Eindrucks, dass der Einkauf immer teurer wird. Pensionistinnen und Pensionisten sind davon stark betroffen, die nicht mehr viel mit dem Auto fahren, während sie aber weiterhin von Milch, Brot und Butter abhängig sind, um den täglichen Bedarf abzudecken.

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