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Mond - der Satellit der Erde

Mond oder Doppelplanet?

Seit jeher waren die Menschen vom Mond fasziniert, was auch kein Wunder ist, denn er ist von der Erde besser zu sehen als irgendein anderer Himmelskörper. Doch wissenschaftlich war schon diskutiert worden, ob der Mond als solcher überhaupt bezeichnet werden sollte, denn er könnte genauso gut zusammen mit der Erde als Doppelplanet bezeichnet werden.

Erdmond und die Erde

Dafür sprechen einige Faktoren. Da wäre einmal die Nähe vom Mond zur Erde, dann gibt es die synchrone Rotation des Mondes und vor allem hat der Mond eine Größe, die über ein Viertel des Durchmessers der Erde liegt. Im Verhältnis zur Erde ist der Mond also sehr groß, wenn man das Verhältnis vieler anderer Monde zu ihren Planeten (zum Beispiel beim Jupiter) betrachtet.

Und dennoch ist der Mond der einzige der Erde und als solches akzeptiert. Durch die Nähe der beiden Himmelskörper - sie liegen nur 384.000 Kilometer auseinander - gibt es auch eine starke Gravitationsverbindung, die beispielsweise für die Gezeiten der Erdmeere verantwortlich zeichnet. Zwar ist auch die Sonne stark genug, um Gezeiten hervorzurufen, aber der Mond ist viel näher und damit wirkungsvoller.

Von der Entstehung her gab es viele Diskussionen, aber man hat sich darauf verständigt, dass der Mond vermutlich ein Nebenprodukt einer Kollision war und zwar der Erde im Anfangstadium und eines zweiten möglicherweise im Entstehen begriffenen Planeten, woraus sich Erde und durch das überschüssige Material der Erdmond dank Schwerkraft entwickeln konnten.

Mond und Forschung

Obwohl der Mond schon seit jeher bekannt war und beobachtet wurde, gab es ein großes Problem bei der Erforschung: man kannte nur eine Seite. Das liegt daran, dass der Mond sich synchron mit der Erde dreht und daher zeigt der Mond immer die gleiche Seite. Was sich auf der Rückseite abspielt, war den Menschen unbekannt. Erst als die ersten Sonden Fotografien der Rückseite zur Erde schickten, konnte man auch diese Seite grafisch erfassen und entsprechende Karten anfertigen. Der Mond ist eines jener Beispiele, wo Politik und Wissenschaft besonders eng verbunden wurden.

Denn um den Mond genauer erforschen zu können, musste man diesen vor Ort näher untersuchen. Dabei war es sehr hilfreich, dass zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika ein richtiges Rennen veranstaltet wurde, wer als erstes den Mond a) erreichen und b) mit Austronauten betreten könnte. Das Rennen machte bekanntlich die USA, aber es waren sowjetische Sonden, die den Mond erreichten und Bilder zur Erde sandten.

Der erste Mensch auf dem Mond war Neil Armstrong, der am 20. Juli 1969 den Mond betreten konnte. Diese Mondlandung war wohl die erste globale Live-Übertragung des Fernsehens, bei der über 500 Millionen Menschen gebannt das Geschehen verfolgten. Und obwohl der Mond betreten wurde und viele Geheimnisse gelüftet sind, bleibt er weiterhin ein großer Anziehungspunkt für die Menschen.

Siehe auch
Mond (Einleitung)
Entstehung des Mondes
Oberfläche
Mondphasen
Sonnenfinsternis
Fakten des Mondes

Digitale Angebote

Übersicht der Unterseiten

Entstehung

Erdmond und die Entstehung des Mondes, dem einzigen Satelliten der Erde mit der Impakttheorie.

Oberfläche

Mond und Grundlagen: die Beschaffenheit der Oberfläche des Erdenmondes und was man darüber erfahren konnte.

Mondphasen

Grundlagen über den Erdmond: die Entstehung und Vorgangsweise der Mondphasen und der Einfluss auf die Erde.

Sonnenfinsternis

Erdmond und Sonne: die Sonnenfinsternis, die durch den Mond verursacht wird und die Menschen stets beeindruckt.

Fakten

Sonnensystem und Erdmond: interessante Fakten zum Mond wie Schwerkraft und Temperatur sowie weitere Details.

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