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Astronomie und ihre Aufgabengebiete

Beobachtung der Sterne und Erforschung des Weltalls

Die Astronomie bedeutet übersetzt "Beobachtung der Sterne" und stellt die Wissenschaft dar, die es sich zum Ziel gemacht hat, den Sternenhimmel zu beobachten und Erkenntnisse aus diesen naturwissenschaftlichen Beobachtungen zu ziehen. Dabei ist die Astronomie die älteste der Naturwissenschaften und gilt auch als Sternenkunde und Himmelskunde.

Astronomie und ihr Aufgabengebiet

Dass die Sternenkunde die älteste der Naturwissenschaften ist, verwundert eigentlich nicht, denn seit jeher hat die Sonnen den Tag geprägt. Die Menschen hatten noch keine Uhr, sie wussten aber, wann Tag und wann Nacht ist und damit gab es einen Impuls, der Interesse hervorruft. Was es mit der Sonne und den anderen leuchtenden Himmelskörpern auf sich hat, hatte die Menschen daher fast logischerweise früh fasziniert und interessiert.

So interessiert sich die Astronomie für Sterne ebenso wie für Planeten, Monde, Sternenhaufen und auch Galaxien. Darüber hinaus versucht man im Rahmen der Astronomie die auftretende Materie zu erforschen und geht der Frage auf den Grund, wie die Galaxien entstanden sein können. Auch die Geburt und das Ende von Himmelskörpern sind ein Ziel der Forschungsarbeiten.

Einen verhängnisvollen Fehler begeht man, wenn man die Astronomie und die Astrologie als eine Einheit ansieht. Während die Astronomie auf wissenschaftliche Weise die Himmelsbeobachtung anstrebt, ist die Astrologie eine sogenannte Pseudowissenschaft mit ganz anderen Zielen.

Astronomie und Entwicklung

Bei der Astronomie zeigt sich ein Phänomen: es gibt gar nicht so viele Ausbildungsstätten und dennoch ist das Interesse an dieser Wissenschaft sehr groß. So gibt es eine nur schätzbare Zahl an Hobbyastronomen, die über die ganze Erde verteilt den Himmel absuchen und ihre Beobachtungen auch im Internet mit Gleichgesinnten austauschen. Interessant ist auch, dass die Astronomen der Antike bereits sehr gute Grundlagen geliefert haben und bis zum Saturn die Planeten zuordnen und berechnen konnten.

Richtig professionell begann man mit der Astronomie aber erst zu arbeiten, als die Gerätschaft dies zuließ. Den ersten Schritt erreichte man um das Jahr 1600, als das Fernrohr erfunden wurde, wodurch eine viel genauere Beobachtung möglich wurde. Später folgte dann die Fotografie. Heute ist man durch die Technik soweit, dass man sehr präzise Beobachtungen erreichen kann. Dabei helfen auch besondere Einrichtungen wie das Hubble-Weltraumteleskop, das viel präzisere Aufnahmen von Planeten, Sterne und Galaxien anbieten kann und so hat man erst nach der Jahrtausendwende zum 21. Jahrhundert hin viele Monde bekannter Planeten wie Saturn und Jupiter erkennen können.

Astronomie und Physik

Wer sich für Astronomie interessiert, landet fast automatisch bei der Physik, denn die Berechnungen von Umlaufbahnen, Gewicht, Masse und andere Größen sind physikalische Gesetzmäßigkeiten, weshalb auch physikalische Grundprinzipien angewandt werden. Dazu gehört, dass man Theorien aufstellt, die es dann zu bestätigen gilt. Eine solche ist die Urknall-Theorie ebenso wie die Relativitätstheorie von Albert Einstein. Er hat sie zwar veröffentlicht, aber ihre Gültigkeit war erst mit der Beweisführung erfolgt. Was für physikalische Prinzipien auf der Erde gilt, gilt auch für Beobachtungen, Vermutungen und Theorien im Weltall - bloß kann man physikalische Anwendungen beim Bau technischer Geräte simulieren und ausprobieren, den Urknall kann man nicht wiederholen, um die Theorie zu bestätigen.

Man kann aber mit Berechnungen und Beweisführung die Theorie verstärken oder bei Widersprüche als falsch bezeichnen.

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