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Yellowstone Nationalpark

Yellowstone: Supervulkan in den USA

Dort, wo heute der Yellowstone Nationalpark existiert, war im 19. Jahrhundert ein Areal vorgefunden worden, das vielen Tierarten eine Heimat war. Diese Tierarten waren der Grund für die Gründung des Nationalparks, um das Naturbild zu schützen. Auffällig war, dass es viele heiße Quellen gibt und auch sonst besondere Gegebenheiten, die man sich nicht so recht erklären konnte.

Der Yellowstone Nationalpark befindet sich auf einem Hochplateau im US-Bundesstaat Wyoming und man vermutete, dass ein Vulkan für die heißen Quellen und die weiteren geologischen Besonderheiten verantwortlich sein musste, fand aber keinen Beweis. Erst durch die Betrachtung von oben wurde offenbar, was es mit dem Nationalpark wirklich auf sich hatte. Denn es ist tatsächlich ein Vulkan im Spiel, aber einer, der zu den 40 Supervulkanen der Erde gehört.

Ein Supervulkan ist ein Vulkan, der aufgrund seiner Dimension bei einem heftigen Ausbruch in der Lage wäre, das Weltklima nachhaltig zu verändern. Im Falle des Yellowstone ist das ganze Plateau mit seinem höchsten Punkt bei 2.805 Meter Seehöhe eine riesige Caldera, die 40 Kilometer lang und 25 Kilometer breit ist. Sie ist der Beweis, wie groß eine Caldera werden kann, denn es gibt auch welche, die "nur" 100 Meter im Durchmesser misst oder gar kleiner ist.

Der letzte Ausbruch des Yellowstone dürfte etwa 640.000 Jahre zurückliegen. Man beobachtet immer wieder, dass besonders heiße Quellen entstehen und die Magmakammern - man geht von drei verschiedenen aus - transportieren Material nach oben. Ob und wann es zu einer heftigen Eruption kommen könnte, weiß aber niemand.

Informationen

Name des Vulkans: Yellowstone (Nationalpark)
Höhe: 2.805 Meter
Land: USA
Status: inaktiver Vulkan
Vulkanart: Caldera
Letzter Ausbruch: vor 640.000 Jahren

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