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Deckung oder Versicherungsdeckung

Finanzielle Abgeltung für Schaden

Ein wesentlicher Faktor bei einem Versicherungsabschluss ist die Deckung. Sie stellt jenen maximal möglichen Betrag dar, der vom Versicherungsunternehmen bezahlt werden kann oder muss, wenn es zu einem Schadensfall beim Versicherungsnehmer kommt.

Deckung oder Versicherungsdeckung

Die Deckungshöhe hängt von der Vereinbarung und natürlich auch von der Versicherungsart ab. Auch ist zu beachten, dass die Deckung nur dann greift, wenn der Schadensfall durch die Versicherung auch gedeckt wird, wobei hier zwei verschiedene Definitionen von Deckung zum Tragen kommen.

Im ersteren Fall ist die Deckung der Versicherung die Frage, ob die Art des Schadens durch die Vereinbarungen im Versicherungsvertrag überhaupt abgesichert wurde. Wenn es zu einem Schaden in Haus oder Wohnung aufgrund eines Hochwassers gekommen ist, aber eine entsprechende Vereinbarung nicht getroffen wurde, wird eine Übernahme der Schadenskosten kaum erfolgen können. Denn der Grundsatz der Kausalität ist nicht gegeben, also der Zusammenhang zwischen dem Grund und Auslösers des Schadens (Hochwasser) mit dem aktuellen Versicherungsvertrag.

Im zweiteren Fall bedeutet Deckung den Vergleich der maximal zulässigen Kostenübernahme durch die Versicherung mit dem tatsächlich entstandenen Schaden. Hier werden auch oft Gutachten erstellt, um das Schadensausmaß ermitteln zu können. Bei unvorhergesehen Schadensfällen, beispielsweise nach Unwetter, Hochwasser und dergleichen raten Versicherungsunternehmen die betroffenen Menschen immer, umgehend den Schaden zu melden, damit die Gutachter schnell vor Ort das Ausmaß feststellen können.

Deckungshöhe und Versicherung

Der Begriff der Deckung ist ein wesentlicher im Versicherungswesen. Wenn man eine Haushaltsversicherung abschließt, wird ermittelt, wie groß die Wohnung ist und welche Gegenstände sich hier befinden. Daraus ergibt sich eine Deckungssumme und von dieser leiten sich die regelmäßigen Kosten der Haushaltsversicherung ab. Je höher die Deckung, desto höher auch die regelmäßig zu zahlende Prämie durch den Versicherungsnehmer.

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