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Produkt im Unternehmen

Handelswaren, Dienstleistungen und mehr

"Was ist eigentlich unser Produkt?" fragen sich nicht nur Hersteller, sondern auch Handelsunternehmen, Einzelunternehmer als Dienstleister oder auch Behörden. Das Produkt ist im Volksmund immer als Handelsware verstanden worden wie zum Beispiel der Heimtrainer, das Auto oder die Tafel Schokolade, aber das Produkt kann auch ganz etwas anderes sein.

Produkt eines Anbieters

Meistens ist der Anbieter ein Unternehmen, sei es ein Programmierer als Einzelunternehmer, der seine Kenntnisse als Dienstleistung anbietet oder ein Großkonzern, der Handelswaren herstellt und diese über den Handel oder über die eigenen Geschäfte verkauft. Auch Behörden können Anbieter sein, wobei es sich wiederum um Dienstleistungen handelt, wenn man zum Beispiel an die Sozialberatung denkt. Das Angebot, bei der Finanzierung eines aufgrund einer Behinderung notwendigen Wohnungsumbaus zu helfen ist ein klassisches Dienstleistungsprodukt einer Sozialbehörde.

Damit gibt es viele verschiedene Entscheidungen von der Erstellung, über die Notwendigkeiten bis zum Angebot an mögliche Nutzer. Meist handelt es sich aber um ein hergestelltes Gut, auch wenn die Gesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft wurde. Das betrifft aber eher die Anbieterseite, bei der immer mehr Unternehmen Dienstleister sind. Die Hersteller sind so automatisiert worden, dass mit viel weniger Personal viel mehr Produkte angeboten werden können. Die Zahl der Produkte von der Milch bis zum Zucker ist weiterhin viel höher als jene der Dienstleistungen von der Webseite bis zur Finanzberatung.

Produkt vs. Dienstleistung

Und doch hat die Tradition viele Begriffe entwickelt, die das Produkt noch als Handelsgut ansieht. Das beste Beispiel ist natürlich der Produkt-Lebenszyklus, ein großes Thema der Volkswirtschaftslehre mit der Gegenüberstellung der verschiedenen Phasen von der Einführungsphase am Markt bis zur Degenerationsphase. Aber diese Phasen kann man auch für eine Dienstleistung umlegen, wenn man an verschiedene Angebote bei der Beratung oder bestimmten Dienstleistungen denkt, die mal mehr und später weniger nachgefragt sind. Denn auch bei Dienstleistungen gibt es Trends - man denke nur an den Finanzsektor und die Angebote, die man in den 1980er-Jahren zum Anlegen von Geld bekommen hat. Mit diesen Angeboten braucht ein Bankberater heute gar nicht anfangen - das Interesse ist gleich Null. Doch auch diese Angebote sind Produkte, wenngleich sei eine Dienstleistung darstellen.

Der wesentliche Unterschied zwischen dem hergestellten Gut und der Dienstleistung als Produkt des Anbieters sind die Notwendigkeiten. Um eine Schokolade herstellen zu können, braucht es eine Anlage, die dies im großen Stil ermöglicht. Für eine Dienstleistung kann ein Raum samt Computer bereits ausreichen. Verkauft muss beides werden, aber auf verschiedene Art und Weise und beides braucht entsprechende Unternehmensentscheidungen.

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