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Altpapier sammeln und Mülltrennung

Altpapier: was gehört dazu, was nicht?

Die Mülltrennung ist zu einem wichtigen Faktor des Umweltschutzes geworden. Sie macht die Menschen auch darauf aufmerksam, welche Materialien beim Einkauf mitgekauft werden und gerade bei der Verpackung kann man viel schwer zu entsorgenden Müll vermeiden.

Am meisten gesammelt wird das Altpapier, wobei dazu nicht nur das verbrauchte Papier, gelesene Zeitungen und zerrissene Werbung in Papierform zählt, sondern auch Bücher, Packpapier oder beschichtete Kartonverpackungen. Deshalb spricht man auch vom Altpapier und den Kartonagen sowie von der Pappe.

Entsorgt kann das Altpapier in Altpapiercontainer im Haus, in einer Hausanlage werden. Ebenfalls möglich ist der Mistplatz, Sammelinseln oder Altstoffsammelstellen. Aber was gehört jetzt eigentlich zum Altpapier und was nicht?

Zum Altpapier zählen:

  • Papier und Kuverts, zum Beispiel Kopierpapier, PC-Ausdrucke
  • Packpapier, auch solches wie das Blumeneinwickelpapier
  • Hefte, Magazine, Zeitungen
  • Schachteln, Karton, Kataloge
  • Bücher
  • Wellpappe
  • Tiefkühlkartons (mit Aufschrift "zum Altpapier")
  • Waschmittelkartons
  • Papierverpackungen und Papiersackerln
  • Kraftpapiersäcke (wie jene für das Futtermittel)

Zum Altpapier zählen NICHT:

  • beschichtetes Papier oder beschichtete Kartonverpackungen (Ausnahme: siehe oben "zum Altpapier")
  • Fotos
  • Etiketten, Klebeetiketten
  • Durchschreibepapier, Kohlepapier
  • Hygienepapier (Taschentücher, Küchenrolle, Servietten)
  • Milchverpackungen, Getränkepackungen
  • Thermopapier (wie jenes fürs Faxgerät)
  • Verbundpapier
  • Wachspapier
  • Windeln
  • Zellophan
  • Styropor
  • Papier im verschmutzten Zustand (zum Beispiel fett)
  • Papiertapeten

Zu beachten ist, dass das Altpapier, vor allem Schachteln und Kartons, zusammengelegt werden sollte. Dadurch hilft man Platz sparen.

Das Altpapier, besonders Papier, Karton, Pappe und Wellpappe, werden genutzt, um neue Papierprodukte zu produzieren. Durch die neuerliche Zuführung dieser Stoffe spart man viel Energie und reduziert die Abwasserbelastung. So braucht man für die Herstellung von Papier aus Altpapier nur ein Viertel der Energie, die für Papier aus Holzherstellung gebraucht wird. Bei der Abwasserbelastung reduziert man um 94%, beim Wasserverbrauch gar um 98%.

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Bevor man den Müll richtig trennt, sollte man sich Gedanken darüber machen wie man Abfall vermeiden könnte. Hilfestellung gibt es auch vom Misttelefon bei der Frage nach der richtigen Mülltrennung aber auch mit Tipps, wie man die Menge an Abfall reduzieren kann.

Es tut sich auch immer wieder etwas, denn von Gemeinde zu Gemeinde und von Bundesland zu Bundesland kann es verschiedene Vorschriften und Empfehlungen geben. So wurde mancherorts in der gelben Tonne jedes Plastik wie auch die Plastiksackerl gesammelt und später auf Plastikflaschen reduziert.

Generell kann man bei den üblichen Behältern Glas, Metall wie Dosen und Plastik entsorgt werden.

Meist im Rahmen von Haushalte oder am Land auch in eigenen Behältern kann man das Altpapier sammeln. Das fällt in großer Zahl an - Stichwort Werbesendungen - aber es gibt auch Fallen. Zu Beachten ist die richtige Entsorgung etwa vom beschichteten Karton oder auch beim Thermopapier (Kassabons). Das Thermopapier ist nämlich beschichtet und hat nichts im Altpapier zu suchen.

Eine andere Situation gibt es mit Problemstoffe und alte Geräte, die man entsorgen muss. Dafür gibt es den Mistplatz etwa für defekte Kaffeemaschinen, Fernseher, Styropor und andere Altlasten aus dem Haushalt oder dem Unternehmen.

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    Infos zum Artikel

    Altpapier richtig entsorgenArtikel-Thema: Altpapier sammeln und Mülltrennung

    Beschreibung: Das Altpapier und seine Funktion bei der Mülltrennung sowie Fakten, was zum Altpapier gehört und was nicht.

    letzte Bearbeitung war am: 15. 10. 2020