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Kennzeichenhinterlegung

Kennzeichenzeichenhinterlegung

Fahrzeug stehen lassen und dabei nicht nur Sprit sparen?

Die Kennzeichenhinterlegung macht es möglich!

Als Moped- und Motorradfahrer ist man vor allem im Winter davon betroffen, das Fahrzeug in der Garage stehen lassen zu müssen, um auf winterfeste Verkehrsmittel umzusteigen. Doch nicht nur Schnee, Eis und Kälte bringen solche Veränderungen mit sich. Situationen wie, längere Auslandsaufenthalte, Unfälle, Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten oder aber einfach ein freiwilliger, längerer Verzicht auf das Kfz, haben zur Folge, dass dieses ungenützt abgestellt wird. Kosten für Versicherungsprämien und motorbezogene Versicherungssteuer, bleiben jedoch.
Um diese budgetäre Belastung zu mindern, empfiehlt sich eine Kennzeichenhinterlegung in ein Depot. Nachfolgend ein kurzer Überblick, wie man in diesem Fall am einfachsten vorgeht, sowie Tipps und Hilfestellungen zum Thema.

Tipps zur Hinterlegung und Reaktivierung von Kennzeichen

Die Hinterlegung kann grundsätzlich an jeder beliebigen Zulassungsstelle vorgenommen werden – von Vorteil ist es jedoch, wenn man sich gleich an eine Zulassungsstelle der jeweiligen Versicherung wendet, da die Hinterlegungsbestätigung dann direkt verarbeitet werden kann. Auch bei der Reaktivierung des Fahrzeuges muss dann nicht erst eine Versicherungsbestätigung ausgestellt werden. Die Hinterlegung und Reaktivierung von Kennzeichen ist kostenlos.

Neben der Abwicklung zur Kennzeichenhinterlegung sollte aber nicht darauf vergessen werden, eine geeignete Unterkunft für das betreffende Fahrzeug zu suchen. Wichtig: Das Abstellen von Fahrzeugen ohne Kennzeichen ist nicht gestattet. Aufgepasst: Auch ohne Kennzeichen kann ein Fahrzeug gestohlen oder beschädigt werden – in diesem Fall empfiehlt es sich mit der Versicherung über eine etwaige Beantragung des sogenannten Garagenrisikos.

Von Vorteil ist es auch, wenn man schon vorher den ungefähren Zeitraum der Hinterlegung einschränken kann. Denn, eine motorbezogene Versicherungssteuer bekommt man erst ab 45 Tagen Hinterlegungsdauer zurück. Die Rückerstattung von Versicherungsprämien erfolgt oftmals erst viel später. Da diese Regelungen von Versicherung zu Versicherung oft sehr unterschiedlich gehandhabt werden, ist man gut beraten, Einzelheiten schon vorab mit der Versicherung zu abzuklären. Die maximale Hinterlegungsdauer ist jedoch auf ein Jahr begrenzt – danach wird das Kennzeichen verschrottet.

Wem eine Hinterlegung des Kennzeichens zu aufwendig ist, der sollte der Versicherung trotzdem mitteilen, wenn das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum ungenutzt bleibt. Hierfür bieten viele Versicherungen einen „Hinterlegungsverzicht“ an, bei dem man sich bis zu 100€ Versicherungsgebühren sparen kann. In diesem Fall ist eine weitere Kennzeichenhinterlegung nicht mehr möglich, da der Rabatt schon eingerechnet wurde.

Erforderliche Unterlagen zur Kennzeichenhinterlegung:

  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • Zulassungsbescheinigung
  • Typenschein
  • Kennzeichen
  • Vollmacht – für den Fall, dass jemand anderes die Hinterlegung durchführt.

Quelle: durchblicker.at - Versicherungsvergleiche

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