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Online-Shop oder Einkaufen im Internet

Kein Stau, keine Parkplatznot und viel Zeit

Das Internet hat längst sämtliche Lebensbereiche nachhaltig verändert - vom Unternehmertum bis zum Einkaufen. Die ersten beiden Bereiche, die besonders stark verändert wurden waren die Kommunikation zwischen Familienmitgliedern oder Freunden und das Einkaufen per Online-Shop. Zwar gab es viele anfängliche Lösungen ohne echten Shop und nur per Eintragung in ein Formular, aber der Anfang war getan und man konnte alternativ zum Versandhaus von zu Hause bestellen. Was noch reserviert angesehen wurde, ist heute eigentlich fast schon der Normalfall geworden - sieht man von den alltäglichen Lebensmittel ab, und nicht einmal das stimmt jetzt zur Gänze.

Online-Shop: die Funktion im Handel

In den Anfängen gab es vor allem die großen Anbieter von Musik und Bücher, die diese Produkte zum Verkauf im Internet angeboten haben. Das machte durchaus Sinn, weil weder eine Musik-CD, noch eine Film-DVD oder ein Buch hatte ein Ablaufdatum und es gab in allein drei Kategorien unzählige Produkte, sodass eine Verkaufsmöglichkeit mit Suchmaschine sehr praktisch war und weiterhin ist. Das gilt für den Verkäufer genauso wie für den Kunden. Das Risiko, dass man ein ein Album kaufen will, das gerade nicht vorrätig ist, ist damit dahin, aber wer gerne zwischen den CD´s und/oder DVD´s wühlt, der wird wohl eher das Geschäft direkt aufsuchen wollen.

Der Online-Shop war damit die Alternative zum normalen Straßengeschäft und hatte genauso die Funktion der Vermittlung des Anbieters und des Interessenten, aber es veränderte sich die Spielregel. Beim Straßengeschäft ist man davon abhängig, dass man es erreichen kann, im Online-Business kann das Geschäft auch in Australien aufgebaut worden sein, das spielt keine Rolle, weil man ohnehin online bestellt, also via Computer oder mittlerweile Smartphone oder Tablet-PC.

Damit verlagerte sich Zug um Zug das Einkaufsverhalten auf das Internet, weil die Vorteile des Versandhandels mit der Bestellung per Katalog möglich wurden. Das heißt, dass man keinen Parkplatz braucht, man muss nirgends hinfahren, steht in keinem Stau und kann auch um 23:10 Uhr bestellen, wenn man gerade Lust hat. Aber andererseits kann man die Produkte nicht angreifen und testen, doch das konnte man beim Versandhandel auch nicht, wenn nicht doch eine Filiale vor Ort aufgebaut worden war.

Weiterentwicklung des Online-Shops

Dass man Möbelstücke per Internet kauft, war in der Anfangszeit undenkbar. Gleiches galt für die Lebensmittel, doch mittlerweile gibt es kaum etwas, das man nicht per Internet einkaufen kann. Von Lebensmittel bis Mode, von Werkzeug bis Musik und Film, von der Badewanne bis zu Dekomaterial - das Internet ist stets präsent und manche sehr große Handelsunternehmen agieren überhaupt nur über das Internet wie etwa Amazon oder auch manche Modeunternehmen. Ein Straßengeschäft wird nicht angeboten.

Die Folge war aber auch, dass eine Entwicklung beschleunigt wurde, die sich ohnehin längst ergeben hat. Denn die kleinen Einzelhändler hatten mit den Einkaufszentren starke Konkurrenz erhalten und durch das Internet gingen noch mehr Kundinnen und Kunden verloren. Viele haben auch einen Internetauftritt aufgebaut und ohne Internet ergo Online-Shop ist es schwierig geworden, zu überleben. Der Online-Shop ist damit der Überbegriff, aber was angeboten wird, ist vielfältig, abhängig von Branche und Interesse, auch abhängig vom Netzwerk und dem eigenen Unternehmen.

Manche kleinen Anbieter haben mit dem Online-Shop auf einmal weltweiten Erfolg, weil sie Leute erreichen können, die sie mit dem Straßengeschäft nie kennengelernt haben, aber andererseits gibt es auch viele Beispiele, bei denen Unternehmen zusperren mussten, weil viel mehr über das Internet bestellt wird. Zwei Fakten dazu sind einerseits die Rekordmengen an Pakete zur Weihnachtszeit, weil Geschenke immer öfter per WWW bestellt werden und andererseits das langsame Aussterben von Ortskerne, weil die Geschäfte kaum mehr Kundschaft haben und zusperren müssen.

Online-Shop aus Sicht der Kunden

Für die Kundinnen und Kunden ist das Bestellen sehr praktisch, aber man muss auch aufpassen. Denn nur, weil man im Internet bestellen kann, heißt nicht, dass man auch günstiger fährt. Und nicht selten ist man besser dran, wenn man die Produkte ums Eck in der Filiale kauft, statt sie sich zuschicken zu lassen. Bei Produkte, die man nicht einfach beziehen kann, macht die Bestellung Sinn, bei einem Spiel oder einem beliebten Film aber eher weniger, den es ohnehin oft im Geschäft angeboten gibt.

Das Bestellen per Online-Shop ist natürlich auch deshalb so beliebt geworden, weil es bequem ist. Aber ein Preisvergleich muss trotzdem durchgeführt werden und man muss sich überlegen, welche Produkte man braucht und wo man einkauft. Auch die Sicherheit ist ein Thema, denn immer wieder fallen Kundinnen und Kunden auf Anbieter herein, die Waren zwar angeboten haben, aber nur auf die Überweisung vor Lieferung gewartet haben und mit dem Geld verschwunden sind. Warnungen diesbezüglich durch die Konsumentenschützer sollte man ernst nehmen und auch hinterfragen, ob die Anbieter seriös sind. Das kann man zum Beispiel ermitteln, indem man sich anschaut, ob es ein vollständiges Impressum gibt, ob es eine Kontaktmöglichkeit gibt und die AGB´s leicht zu finden sind. Ist einer der Punkte nicht gegeben, sollte man schon sehr vorsichtig werden.

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Onlineshop im HandelArtikel-Thema:
Online-Shop oder Einkaufen im Internet
letztes Datum:
18. 10. 2018

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