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Die Geschichte der Videospiele - von den Anfängen bis zur Neuzeit

Heimcomputer als erster Hype

Computerspiele sind mittlerweile ein fester Bestandteil im Leben vieler Menschen und aus dem Alltag kaum wegzudenken. Mittlerweile werden sie auch als wichtiges Kulturgut anerkannt. Der Computer als einer der wichtigsten Erfindungen der Moderne betrachtet. Ohne ihn gäbe es keine Smartphones, Tablets oder Notebooks.

Die Anfänge

Bereits im Jahre 1946 wurde das erste Computerspiel für einen Röhrenrechner entwickelt und zum Patent angemeldet. Damals gab es aber nur recht einfache Spiele auf Großrechnern an amerikanischen Universitäten, die ganze Stockwerke belegten. Diese Spiele waren aber weniger als Unterhaltung gedacht, sondern sollten die neue Technologie aufzeigen.

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis das erste Spiel ins Licht der Öffentlichkeit rückte. Im Rahmen eines Besuchertags an einem Kernforschungslabor in New York im Jahre 1958 wurde den Besuchern das Spiel “Tennis for Two” präsentiert. Auf einem Monitor konnten Personen einen Lichtpunkt hin und her spielen. Die Leute standen in langen Schlangen, um es auszuprobieren.

Atari

Danach passiert lange Zeit nichts Weltbewegendes, bis sich Anfang der 1970er-Jahre ein paar Studenten das Ziel setzten, ein kompaktes Computersystem zu entwickeln. 1972 gründeten sie die Firma Atari, die wohl dem ein oder anderen ein Begriff sein wird. Sie lenkte und dominierte in der nächsten Dekade die Industrie und veröffentlichte eines der bekanntesten Spiele – Pong. Angelehnt an Tennis for Two versuchen zwei Spieler einen Ball über die jeweils gegnerische Linie zu schieben. Atari baute den Computer zusammen mit einem Monitor in einen Kasten mit Münzschlitz und erschuf damit den ersten Spielautomaten. Damit begann das goldene Zeitalter der Spielhallen.1977 folgte dann der Atari 2600, die erste Heimkonsole, welche sich über 30 Millionen Mal verkaufte. Ähnlich wie bei Nintendo-Systemen kamen die Spiele in Kassetten, die man dann wechseln konnte, um nicht nur auf ein Spiel beschränkt zu sein.

Die Zeit der Heimcomputer und Konsolen

In den 1980er-Jahren kamen Klassiker wie Tetris, Mario Bros und SimCity dazu und auch andere Hersteller drängten mit ihren eigenen Konsolen auf den Markt, wie beispielsweise der Commodore 64 (1982) oder das Nintendo Entertainment System (1985). Gerade die Phase des C-64, wie der Commodore 64 liebevoll benannt wird, sorgte für einen richtigen Spielehype und viele schwärmen heute noch von den Spielen, die mit in der Gegenwart kaum vorstellbaren Beschränkungen umgesetzt worden sind.

Heimcomputer und der erste SpielehypeBildquelle: Pixabay.com / WikimediaImages

Das Update war dann 1985 der Commodore Amiga oder alternativ auch der Atari ST und damit begannen die Spiele auch grafisch deutlich an Qualität zu gewinnen. Zum Teil hat man schon Videoqualität erreicht und die Videospiele wurden größer und waren ohne Festplatte nicht mehr spielbar. Damit begann die Spielproduktion auch ein großer Geschäftszweig zu werden.

Play Station

In den 1990er Jahren erfolgte dann der Sprung in eine neue Dimension. Mit dem Erscheinen der Play Station 1 erfolgte ein Quantensprung in Sachen Leistung und ermöglichte es den Entwicklern, auch dreidimensionale Spiele zu erschaffen, wie etwa den Klassiker Tomb Raider (1996)

Die Welt vernetzt sich

Während in den 90er Jahren noch schwere Monitore und Computer auf LAN-Parties geschleppt wurden, begann man 2000 damit, sich weltweit über das Internet zu vernetzen. Besonders populär war dabei das Spiel Counter-Strike, was schon in der Version 1.5 und 1.6 auf zahlreichen Partys Popularität erlangte. Auch heute noch ist es eines der beliebtesten Spiele, das auch in den E-Sport Liegen gespielt wird - in Form des neuen Ablegers Counter-Strike: Global Offensive. 2004 eroberte dann World of Warcraft die Zimmer vieler Leute, ein MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game), welches im Warcraft Universum angesiedelt ist und eine beeindruckende Open-World bietet.

2010-2023

Gaming ist mittlerweile ein Milliarden-schwerer Markt geworden. Man schätzt ihn auf mehrere Hunderte Milliarden Dollar. Microsoft allein hat 2022 für rund 68,7 Milliarden US-Dollar den Publisher Activision Blizzard gekauft. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Blizzard Entertainment, welches sich einen guten Namen mit Spielen wie das vorhin erwähnte World of Warcraft oder auch Star Craft und Diablo verdient hat. Activision ist bekannt für die beliebte Call of Duty Reihe, die derzeit zu den erfolgreichsten Spielereihen überhaupt gehört. Aktuell wird vor allem Call of Duty: Modern Warfare II (2022) sehr gerne gespielt, bietet es doch eine packende Solo-Kampagne und einen großen Mehrspielermodus.

Spiele als Kulturgut

Durch den Einzug von Konsolen, Tablets und Smartphones wächst der Markt für Spiele stetig an und ermöglicht es mehr Leuten, den je unabhängig vom Einkommen und Möglichkeiten das Medium Spiele für sich zu entdecken und zu genießen. Es gibt viele Museen und Ausstellungen, die sich mit dem Thema beschäftigen und die Geschichte zeigen. In Berlin befindet sich das Deutsche Videospiel Museum, das sich vor allem der historischen Aufarbeitung der ersten Jahre widmet. Auf zahlreichen Konsolen kann man hier auch selbst Geschichte hautnah miterleben.

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Die Computerspiele gibt es schon seit Jahrzehnten und sie sind weiterhin sehr beliebt. Aber es haben sich große Unterschiede und Trends herausgebildet, denn mit Streamingangeboten ist der Kauf von Spiele gar nicht mehr notwendig und die Browserspiele sind eine ganz eigene Kategorie. Passende Spiele finden ist gar nicht so einfach bei dem großen Angebot, das zeigt aber auch die Bedeutung in Sachen Hobby Videospiele.

Es geht aber auch klassisch wie bei den C64-Klassikern, die heute noch gerne per Simulator gespielt werden. Die Pausenspiele sind auch zu nennen, die schnell gespielt sind, aber eine Langzeitmotivation mit sich bringen können. Das ist aber nur ein Genre von vielen, ein anders sind die Simulationsspiele. Die Spiele für den Computer haben aber Vorväter in Form der Spielautomaten, wie etwa Rennspiele oder den Flipper.

Überhaupt ist vielen Spielern heute noch die Zeit der Heimcomputer wichtig, wie auch die Geschichte der Videospiele. Auch für den Amiga gibt es noch viele Spiele, aber der Trend geht in neue Richtungen. Die Online-Games reichen vom gekauften Spiel über VR-Technologie bis zu E-Sport, wobei die Sicherheit bei Online Games ein wichtiger Faktor geworden ist. Unterschätzt werden aber viele andere Ebenen, wie zum Beispiel der Einfluss von Kunst und Stil in Videospielen.

Trotz aller Trends gibt es langfristige Rangliste der Top 10 unter den Computerspielen. Was nun ein gutes Spiel ist, ist natürlich Geschmackssache, aber es gibt Spiele, die als beliebte Online-Spiele sehr oft genannt werden. Und die Top-Gaming-Tipps helfen auch, den Spielspaß zu verstärken.

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Geschichte der VideospieleArtikel-Thema: Die Geschichte der Videospiele - von den Anfängen bis zur Neuzeit

Beschreibung: Die 🎲 Geschichte der Videospiele beginnt schon nach dem 2. Weltkrieg und nahm mit dem Heimcomputern Fahrt auf bis zu ✅ moderne Spieletitel heute.

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