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Erdbeben und Verwerfungslinie

Verwerfungslinie: Bruchstelle im Gestein

Erdbeben entstehen vor allem durch die Spannung, die sich beim Bewegen der Erdplatten aufbaut und somit ist die Plattentektonik ein Hauptverursacher von Erdbeben. Aber Erdbeben entstehen auch an Orten, wo es keine Plattenverschiebungen gibt, zum Beispiel auch in Österreich mitten in den Alpen oder auch in den Voralpen. Hier liegt der Grund für die Erdbeben meist im Vorhandensein von Verwerfungslinien.

Verwerfungslinien und Erdbeben

Eine Verwerfung ist ein Bruch im Gestein, der völlig unterschiedlich gegeben sein kann. Die Bruchstelle mitten im Fels kann einige Zentimeter lang sein, sie kann sich aber auch durch ein ganzes Bundesland durcharbeiten. Im Laufe der Zeit sind in den Alpen, aber auch in vielen anderen Gebirgszügen und geologischen Landschaftstypen solche Verwerfungen entstanden und haben sich fortgesetzt und erweitert.

So wie durch die Plattentektonik und die Bewegung der Erdplatten Erdbeben ausgelöst werden können, können auch Erdbeben an den Verwerfungslinien, also direkt an den Bruchstellen, entstehen. In Österreich gibt es jedes Jahr ungefähr 30 bis 50 verschiedene Erdbeben, wobei diese zum einen immer wieder in den gleichen Gebieten registriert werden und zum anderen diese Erdbeben von meist harmloser Natur sind und kaum über die Magnitude von 3,0 reichen. Damit sind Schäden fast ausgeschlossen und dennoch kann man die Erdbewegungen spüren.

Beispiel südliches Niederösterreich

Ein Raum, in dem immer wieder Erdbeben entstehen, ist der Bereich rund um Wiener Neustadt mit den Wiener Hausbergen, so Erdbeben mit einer Stärke von 2,5 immer wieder gemessen werden. Auch in Tirol treten Erdbeben häufiger auf als in anderen Regionen Österreichs. Häufig sind vorhandene Verwerfungslinien und somit Bruchstellen im Gestein der Auslöser für die Erdbewegungen.

Aber es gibt auch hier wie bei den anderen Hintergründen zu Erdbeben unterschiedliche Reaktionen. Meist sind die Erdbeben am Beispiel von Österreich harmlos mit 1,5 bis 3 laut Richter-Skala. Ab und An gibt es aber auch ein stärkeres Erdbeben, zum Beispiel auch in der nördlichen Steiermark, das dann bis Wien gespürt werden kann - das nicht gerade um die Ecke liegt und daher die Weiterleitung der Erdbewegungen zeigt.

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Die Entstehung eines Erdbebens ist sehr ähnlich der Entstehung eines Vulkanausbruchs, wobei es schon ein Unterschied sein kann, ob kurz die Erde bebt oder ob ein ganzer Vulkan ausbricht und Material in die Umgebung spukt. Aber Erdbeben treten auch beim Vulkanausbruch auf oder kündigen diesen an.

Beiden gleich ist, dass die Plattentektonik ein wesentlicher Faktor ist. Die Erdplatten bewegen sich aufeinander zu oder stoßen sich gegenseitig ab, sie können sich aber auch aneinander vorbeischieben. In all diesen Fällen kann es zu Spannungen kommen, die durch ein Erdbeben ausgeglichen werden. Je höher die Spannung, umso heftiger kann das Erdbeben ausfallen.

Erdbeben treten nicht überall gleichermaßen auf. In Österreich gibt es meist sehr schwache Erdbeben, entlang des pazifischen Feuerrings gibt es hingegen regelmäßig sehr starke Erdbeben und auch Seebeben, die einen Tsunami auslösen können. Die Erdbebenvorhersage ist aber trotz umfangreicher Forschung weiterhin sehr schwierig bis unmöglich. Man kennt die Erdbebenzonen auf der Erde und weiß, wo besonders häufig Erdbeben auftreten, aber wann das nächste kommt und mit welcher Stärke - das weiß man nicht.

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Erdbeben Ursachen VerwerfungslinieArtikel-Thema: Erdbeben und Verwerfungslinie

Beschreibung: Die Verwerfungslinie ist eine Bruchstelle oder ein Riss im Gestein und damit oft Auslöser für Erdbeben etwa auch in Österreich.

letzte Bearbeitung war am: 23. 10. 2020

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