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Eintrittsalter bei der Lebensversicherung

Kriterium für die Prämienhöhe

Die Versicherungsunternehmen locken viele junge Leute schon früh, damit sie eine Lebensversicherung abschließen. Natürlich geht es um das Geschäft und den eigenen Geschäftserfolg, aber es gibt auch Argumente, die dafür sprechen, eine Lebensversicherung, die heute aufgrund der ständig diskutierten gesetzlichen Pension immer wichtiger wird, früh abzuschließen.

Warum? Ziel der Lebensversicherung ist es normalerweise, zu Pensionsantritt oder zu einem bestimmten Lebensalter eine hohe Summe ausbezahlt zu bekommen. Damit das möglich ist, braucht man entweder viel Geld als Einstiegskapital, das man im Rahmen eines Einmalbetrages in die Versicherung einzahlt oder viele Versicherungsprämien, um das Kapital aufbauen zu können.

Junge Leute haben aber kaum Geld. Sie müssen eine Wohnung finden und einrichten, eine Familie gründen, ein Auto kaufen und verdienen meistens nicht besonders gut. Daher ist die Option mit dem Einmalbetrag meistens zu vergessen.

Lebensversicherung und Eintrittsalter

Dann bleibt die normale Lebensversicherung über, bei der man mittels Prämien sein Kapital für spätere Zeiten aufbauen kann. Der Haken ist dabei aber, dass die Prämie steigt, je später man mit dem Aufbau beginnt. Wenn das Ziel zum Beispiel ist, einen Betrag von EUR 100.000,-- als Zusatzpension mit 65 zu erhalten und man beginnt mit 25 Jahren regelmäßig in die Lebensversicherung einzuzahlen, dann sind die Versicherungsprämien deutlich niedriger als wenn man mit 40 Jahren beginnt, einzuzahlen.

Das Kriterium ist also das sogenannte Eintrittsalter. Das Eintrittsalter ist jenes Lebensalter, das man zum Zeitpunkt des Versicherungsbeginns aufweist. Je höher das Eintrittsalter ist, umso teurer wird die Versicherungsprämie und dieses Argument, das durchaus nachvollziehbar ist, präsentieren die Versicherungsvertreter/innen ihren Kunden, wenn sie sich für eine Lebensversicherung interessieren.

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