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Paprika: viele Nährstoffe bei gutem Geschmack

Mehr als ein Farbtupfer am Teller

Paprika ist bei Kindern sehr beliebt, weil er so knackig ist und durch seine Farben auffällt. Er kann feurig rot sein, hellgelbe Farbe aufweisen oder das typische grün sein eigen nennen, wie man ihn meistens antrifft. Mit den Farben arbeitet auch der Handel, denn oft gibt es den Paprika als 3er-Set, wobei jede Frucht eine andere Farbe hat.

Paprika und Gesundheit

Aber nicht nur bei den Kindern sind die Paprikaschoten sehr beliebt. Man trifft sie oft am gegrillten Spieß, in Suppen oder am Salatbuffet an. Sie schmecken gut und sind vielseitig verwendbar - das macht sie so beliebt. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wie viel Gutes sie sich selbst damit tun.

Denn der Paprika ist sozusagen der Raketenantrieb für das menschliche Immunsystem. Wer oft krank wird, beispielsweise wer sehr anfällig für Schnupfen und Grippe ist, hat meistens ein schwaches Immunsystem, das sich gegen die Viren nicht wehren kann. Nicht nur solche Menschen, aber solche im besonderen, brauchen viel Vitamin C und auch Beta-Karotin ist wichtig.

Beide Wirkstoffe unterstützen das Immunsystem und machen den menschlichen Körper widerstandsfähiger. So hat ein einziger Paprika normalerweise ungefähr vier Milligramm Beta-Karotin. Bei empfohlenen zehn Milligramm pro Tag deckt man mit einem einzigen Paprika schon vierzig Prozent des Tagesbedarfes ab. Mit Beta-Karotin werden die zellbedrohenden Giftstoffe im Körper angegriffen und besonders die freien Radikale bekämpft. Außerdem beugt das Beta-Karotin vor dem Grauen Star vor und gilt als Vorbeugung vor Herzerkrankungen. In Sachen Beta-Karotin ist noch anzumerken, dass die Menge im Paprika mit der Rotfärbung steigt. Je roter der Paprika, umso mehr Beta-Karotin ist enthalten.

Neben Beta-Karotin hat der Paprika eine Unmenge an Vitamin C parat. Abhängig von der Farbe steigt der Vitamin C-Vorrat sogar noch. Ein halber grüner Paprika hat immerhin um die 45 Milligramm Vitamin C und deckt damit drei Viertel des täglichen Bedarfs ab. Der rote Paprika bringt es gar auf fast 150 Milligramm Vitamin C. Das sind über 230 Prozent des täglichen Bedarfs und doppelt soviel wie in einer mittelgroßen Orange, die als Vitamin C-Garant gilt. Neben Vitamin C liefert der beliebte Paprika auch jede Menge an Vitamin A, E, K und B6 sowie Folsäure, Kalium, Kupfer und Selen.

Mit der Kombination aus Vitamin C und Beta-Karotin - noch dazu in der Menge - bietet der Paprika ein optimales Konzept im Kampf gegen Krebs, Augenerkrankungen und Verkühlungen. Ein wenig problematisch ist die richtige Zubereitung. Kochen ist nicht das Optimum, weil die positiven Wirkstoffe verloren gehen.

Lebensmittel Paprika

Paprika in der Ernährung

Für Vitamin C reicht der rohe Verzerr, aber Beta-Karotin entwickelt sich beim Erhitzen. Dämpfen oder Kochen in der Mikrowelle haben sich daher als besonders sinnvoll erwiesen. Doch in beiden Arten ist das Gemüse sehr beliebt und gesund und wird auch mit den verschiedensten anderen Zutaten in den Ernährungsplan integriert.

Das kann ein Sommersalat an heißen Tagen sein, der Paprika wird auch in verschiedenen anderen Salatrezepten als Detail hinzugefügt, was keine so schlechte Idee ist. Häufig wird er nebenbei gegessen, wenn man ein Brot konsumiert und es gibt auch Gemüsemischungen, in denen man den Paprika hinzufügt - vielleicht wegen der Farbe, aber das macht nichts - gesund ist die Idee allemal.

Herkunft und Ernte

Den Paprika baut man auch in Österreich an und von April bis Oktober kann man diesen beim Gemüsehändler und im Supermarkt erwerben. Dazu gibt es weltweite Importe für die Wintermonate und ganzjährige Importe aus den anderen EU-Ländern.

Wichtige Herkunftsländer für den Paprika:

  • Österreich
  • Ungarn
  • Spanien
  • Niederlande
  • Israel
  • Ägypten

Es hängt aber auch davon ab, welche Sorte von Paprika man erwerben will. Zum Beispiel wird der gelbe Paprika in Österreich angebaut und es gibt Importe aus dem EU-Raum, nicht aber weltweit.

Inhaltsstoffe

Auch was die Inhaltsstoffe betrifft, gibt es erhebliche Unterschiede. Generell gilt, dass der grüne Paprika die wenigsten Inhaltsstoffe beinhaltet und denn genug wichtige Wirkstoffe bieten kann. Der gelbe und rote Paprika haben etwa doppelt so viele Vitamine anzubieten wie der Grüne.

Nimmt man als Ausgangsbasis also 100 Gramm vom grünen Paprika, so hat dieser einen Brennwert von nur 110 kJoule und folgende Inhaltsstoffe:

  • 90 g Wasser
  • 0,9 g Eiweiß
  • 0,12 g Fett
  • 6,4 g Kohlenhydrate
  • 1,8 g Ballaststoffe
  • 9 mg Kalzium
  • 0,5 mg Eisen
  • 2 mg Natrium
  • 63,2 mg Vitamin A
  • 89,3 mg Vitamin C

Wenn man sich diese beeindruckenden Werte ansieht, wie viel Vitamin A und C der grüne Paprika liefern kann, dann wird klar, wie viel mehr der gelbe und rote mit der doppelten Ration anbieten kann. Alle drei schmecken sehr gut und lassen sich optisch auch gefällig kombinieren, zum Beispiel im Sommer bei leichterer Kost, wenn es sehr warm ist.

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      Paprika mit vielen NährstoffenArtikel-Thema: Paprika: viele Nährstoffe bei gutem Geschmack

      Beschreibung: Der Paprika ist nicht nur ein bunter Farbtupfen im Essen, er liefert auch viele wichtige Nährstoffe, vor allem jede Menge Vitamin C.

      letzte Bearbeitung war am: 21. 04. 2020

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