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Butter oder Margarine

Was ist besser, was gesünder?

Die Butter zählt zu den am häufigsten gewählten Lebensmittel, ist aber nicht unbedingt unumstritten, weil sie einen hohen Fettanteil aufweist. Das Butterbrot ist aber weiterhin ein wichtiges Thema und wird zum Frühstück oder für das Abendessen herangezogen, vor allem im Hochsommer, wenn man nichts Warmes nach der Arbeit essen möchte, weil man ohnehin schon schwitzt.

Aber die Butter ist nicht sensationell günstig zu haben und man suchte nach einer Alternative und fand sie mit der Margarine. Beides wird nun häufig als Streichfett genutzt, aber ist die Butter wirklich so böse, weil fett? Ist die Margarine so viel besser, weil keine Tierfette enthalten sind? So einfach ist das nicht zu beantworten.

Butter oder Margarine - die Grundlagen

ButterDie Butter ist ein Milchprodukt und es braucht daher eine Kuh, um über die Milch und ihr Fett, das auch Sahne bezeichnet wird, hergestellt zu werden. Ganze 25 Liter Kuhmilch braucht es, um einen einzigen Kilo an Butter herstellen zu können. Damit gibt es aber für immer mehr Menschen ein "no go"-Argument, nämlich das Leid der Tiere. Wer sich vegan ernähren möchte, biegt hier schon einmal ab, doch die Magarine ist nicht immer die gelungene Alternative. Ein Argument gegen die Butter ist auch häufig das Cholesterin durch das Tierfett, aber neuere Forschungen bekunden, dass bei der üblichen Menge von Butter pro Tag ein erhöhtes Cholesterin nicht erreicht werden kann. Man müsste sich schon die ganze Woche mit Butterbrot ernähren oder Massen an Butter in Kuchen einsetzen, um diesen Effekt zu erzielen. Wer tatsächlich zu viel Butter ist, merkt das eher daran, dass die Jeans nicht mehr passt.

Die Margarine wurde geschaffen, weil man eine günstigere Variante für die breite Masse gesucht hat. Das Butterbrot ist weiterhin wichtig und gewünscht, aber es darf die Auflage ruhig ein Stück günstiger sein - auch in der Herstellung. Die Lösung sind pflanzliche Fette, womit die Tiere umkurvt werden. Aber der Haken steckt im Detail, weil es im Gegensatz zur Butter die verschiedensten Lösungen geben kann, wie die Magarine zusammengemixt werden kann. Und so kann es durchaus auch sein, dass die Margarine tierische Fette enthält, was dann für Veganer auch ein Argument dagegen bedeutet.

Nun ist es aber auch so, dass die Butter von sich aus Vitamine wie A, B und D enthält, die es bei der Margarine eigentlich nicht gibt. Daher werden diese Vitamine eigens hinzugemengt, um nicht schlechter auszusteigen, wenn jemand sich zwischen der Butter und der Margarine entscheiden möchte.

Butter oder Margarine - die Qualität entscheidet

Für beide Streichfette gilt, dass es schwächere und bessere Qualitäten gibt. Eine Bio-Butter ist anzunehmenderweise die höchste Qualität, auch bei der Margarine gibt es diese Abstufungen, sogar noch mehr. Denn es gibt bei der Butter ein paar verschiedene Arten, bei der Margarine gibt es eine ganze Lawine an Produktvarianten.

Bio-Butter bedeutet etwa, dass die Tiere mehr Freiraum haben und frisches Gras zum Fressen nutzen können, das erhöht auch die Qualität. Nicht jeder kann zum Bauern fahren, um dort die Bio-Butter einzukaufen, aber am Bauernmarkt kann man sich auch genauer informieren, was Sache ist. Die billigere Butter im Supermarkt ist daher kritisch zu hinterfragen, ist aber für viele Menschen trotzdem die erste Wahl.

Bei der Margarine kann die Zusammensetzung völlig unterschiedlich gestaltet werden bis hin zu integriertem Tierfett. Eine Margarine, die keine genaue Auflistung der Inhaltsstoffe aufweist, sollte man schon einmal meiden. Vorsicht ist auch bei den verwendeten Ölen anzuraten, denn etwa das sehr umstrittene Palmöl findet sich auch mitunter in der Margarine. Ein großes Thema bei der Margarine war auch lange jenes der gehärteten Fette, das aber durch neue Herstellverfahren entschärft wurde. Kritisiert wurde, dass diese Fette nicht abgebaut werden können, aber mittlerweile sind sie in viel kleinere Teile aufgesplittert und das Problem entschärft.

Einen allgemeinen Ratschlag für eine bestimmte Margarine ist kaum möglich, außer dass man die Finger von solchen lassen sollte, bei denen die Inhaltsstoffe gar nicht aufgeschlüsselt sind, vor allem in Bezug auf die verwendeten Öle.

Inhaltsstoffe

Wenn man von 20 Gramm Butter ausgeht, dann enthält die Butter

Die Margarine verhält sich ähnlich, weil man sich bei der Herstellung an der Butter orientiert.

Das heißt, dass etwa bei Vitamin A 15 % des Tagesbedarfs mit 20 Gramm Butter / Margarine erreicht wird, mit Gemüse wie Karotten ist ein vielfaches möglich. Bei Vitamin D hat man die Butter lange als erstklassige Quelle umschrieben, tatsächlich sind es nur 1,2 % des Tagesbedarfs. Auch hier kann man sich an verschiedenen Gemüsesorten orientieren, die mehr liefern.

Fazit

Kaum ein Thema ist bei Lebensmittel so sensibel wie das tägliche Brot, das viele gerne essen. Die Butter hat eine sehr lange Tradition und ist am Bauernmarkt weiterhin ein Thema, die Margarine ist auch schon seit vielen Jahren im Supermarkt ein wichtiges Produkt. Von der gesunden Ernährung her bieten beide wenig, das zur Verpflichtung führt, aber beide schmecken. Andere Auflagen für das Brot könnten durchaus interessanter sein.

Die Margarine ohne tierische Bestandteile ist für die Veganer ein Thema, die hochqualitative Butter ist bei Butterfreunden auszuwählen, wobei die Butter generell leichter zu unterscheiden ist als die Vielfalt bei der Margarine. Die Vielfalt zeigt aber umgekehrt die große Nachfrage nach dem Streichfett.

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