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Dunkelnebel im Universum

Art von Sternennebel, die nur indirekt sichtbar ist

Es gibt verschiedene Arten von Sternennebel im Universum. Während der Emissionsnebel rötlich oder rosa sichtbar ist und der Reflexionsnebel eine blaue Farbe zeigt, ist der Dunkelnebel, wie sein Name schon verrät, eigentlich nicht sichtbar. Der Emissionsnebel wird von einem heißen Stern beleuchtet und der Wasserstoff ionisiert, sodass die rote Farbe entstehen kann, der Reflexionsnebel wird von einem weniger heißen Stern beleuchtet und reflektiert das Licht blau, der Dunkelnebel wird von keinem Stern beleuchtet, der sich in der Nähe aufhält.

Dunkelnebel und seine Eigenheiten

Das ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Dunkelnebel und anderen Formen von Sternennebel, denn er hat seinen Namen zurecht zugewiesen bekommen, ist er vom dunklen Universum praktisch nicht zu unterscheiden und damit nicht sichtbar. Aber auch dieser Nebel besteht aus molekularen Teilchen, aus interstellarer Materie. Nur wird sich daraus kein Stern bilden können, weil dazu die Energie und Hitze fehlt. Erkennbar wird der Dunkelnebel erst, wenn er etwas versteckt. Das können zwei verschiedene Situationen sein, die man bei der Beobachtung des Universums erlebt.

Wie kann man den Dunkelnebel erkennen?

Einmal ist es möglich, dass ein sehr großer Stern einen seltsamen dunklen Fleck zeigt - vielleicht auch mehrere. Dabei kann es sich natürlich auch um ein anderes Phänomen handeln, aber oftmals ist ein Dunkelnebel der Grund, der sich auf der Linie von Betrachter einerseits und Stern andererseits befindet. Eine zweite Möglichkeit, einen Dunkelnebel zu erahnen oder gar zu sehen ist dann gegeben, wenn Himmelskörper verdeckt werden. Man spricht dann von einer indirekten Wahrnehmung des Nebels.

Daher kann man den Dunkelnebel sehr wohl sehen und auch klar erkennen, aber nur dann, wenn man nach etwas anderem sucht und dieses nicht oder nur zum Teil findet. Der Grund, warum dies so ist, führt zu der Erkenntnis, dass ein Dunkelnebel sich genau dort befindet, wo man seine Beobachtungen vornehmen wollte. Daher sieht man den Nebel sehr wohl, aber indirekt durch Zuhilfenahme anderer Objekte am Sternenhimmel.

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Wenn man über das Universum nachdenkt, muss man sich mit den Dimensionen vertraut machen. Eine Größenordnung betrifft die Astronomische Einheit oder auch die Entfernung von Erde und Sonne. Wichtige Punkte sind auch bei einer Umlaufbahn eines Sterns oder Planeten der nächste und weitest entfernte Punkt, bezeichnet als Aphel und Perihel. Ebenfalls ein wichtiges Hilfsmittel ist das Koordinatensystem für die Bestimmung von Planeten, Sterne oder gar ganzen Galaxien.

Die Frage ist aber, wieso man überhaupt da ist. Dabei ist man sich keineswegs einig, weil Zeitzeugen gibt es zwangsläufig nicht. Durchgesetzt hat sich die Urknall-Theorie, wenngleich sie schon auch schräge Überlegungen zum Inhalt hat. Andere Varianten gibt es mit der Steady-State-Theorie oder auch der Überlegung zum Big Crunch.

Ein eigenes Thema ist der Begriff Nebel im Universum, aus dem heraus neue Sterne entstehen können. Ob das ein Nebel oder eine Galaxie ist, war bis in das 20. Jahrhundert gar nicht so gesichert. Heute kennt man verschiedene Arten von Nebel.

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Dunkelnebel im UniversumArtikel-Thema: Dunkelnebel im Universum

Beschreibung: Der 🪐 Dunkelnebel im Universum heißt deshalb so, weil er nicht direkt bestrahlt wird und als Folge ✅ nur schwer zu beobachten ist.

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