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Asteroiden im Sonnensystem

Große Gefahr für Planeten und Leben

Abseits der Planeten, die man im Sonnensystem und in anderen Galaxien kennt und deren Satelliten, auch Monde bezeichnet, gibt es noch viele weitere Himmelskörper im Weltraum allgemein und natürlich auch im Sonnensystem selbst. Sie werden unterteilt in Asteroiden, Meteoroiden und Kometen und sind allesamt viel kleiner als die Planeten.

Asteroiden: Grundlagen

Asteroiden und Meteoroiden sind sich in ihrer Beschaffenheit sehr ähnlich, denn sie bestehen aus einer Zusammensetzung von Gestein und Metall. Der wesentliche Unterschied ist aber, dass ein Meteroid bestenfalls einen Durchmesser bis 50 Meter hat und daher beim Eintreffen in die Atmosphäre der Erde als schöne Sternschnuppe verglüht, der Asteroid ist hingegen viel, viel größer.

Es gibt Asteroiden, die einen Durchmesser von 1.000 Kilometer aufweisen können und wenn ein solcher Himmelskörper auf die Erde trifft, kann das das Ende allen Lebens sein. Die Erde wird deshalb nicht bedroht, aber das Menschsein wird vermutlich ausgelöscht. Noch weiß man es nicht sicher, aber man vermutet, dass es ein Aufschlag eines Asteroiden war, der das Ende der Dinosaurier bedeutet hatte. Grundlage der Überlegung ist der riesige Krater von Yukatan, einer mexikanischen Halbinsel, der 300 Kilometer groß ist und auf den Einschlag eines Asteroiden hinweist.

Damit ist auch dokumentiert, welche Wucht ein solcher Einschlag zur Folge hat. Die Energie, die beim Aufschlag freigesetzt wird, ist weit höher als das gesamte Nuklearpotential aller Kernwaffen, die die Menschen bisher gebaut haben. Das gesamt Klima würde verändert werden, sämtliche Ökosysteme wären gefährdet.

Asteroiden im Sonnensystem

Im Sonnensystem gibt es viele Asteroiden, die meisten befinden sich im Asteroidengürtel, der sich zwischen Mars und Jupiter befindet. Asteroiden sind nicht nur große Himmelskörper, die Planeten treffen können, sie können auch eigene Monde besitzen. Diese Erkenntnis ist noch recht neu, aber bewiesen. Solche Monde sind meist sehr klein. Einer der ersten Monde, den man bei Asteroiden gefunden hat, war jener vom Asteroiden Ida. Ida ist 58 x 23 Kilometer groß und sein Mond, den man Dactyl genannt hatte, hat einen Durchmesser von gerade einmal 1,5 Kilometer.

Die Gefahr von Asteroiden besteht darin, dass sie nicht nur im genannten Asteroidengürtel ihre Kreise ziehen, sondern im ganzen Sonnensystem erscheinen können. Sie bewegen sich um die großen Planeten wie Jupiter oder Neptun, selbst der Mars ist das Zentrum mancher Umlaufbahnen und haben eine Umlaufbahn um die Sonne, die eine elliptische Bahn zeigt. Damit ist es jederzeit möglich, dass ein solcher Himmelskörper die Bahn der Erde um die Sonne kreuzt. Kreuzt er sie dort, wo sich die Erde gerade befindet, dann kommt es zur verhängnisvollen Kollision.

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Abseits von Sterne und Planeten gibt es noch sehr viele andere Himmelskörper. Dazu gehören die Kometen mit ihrem bekannten Schweif ebenso wie die Meteoriten, bekannt auch durch die Medienberichte über Meteoritenschauer und die gefährlichsten Kleinkörper mit den Asteroiden. Ein Asteroid reicht aus, um alles Leben auf der Erde auszulöschen, während die Gefahr bei den anderen kleinen Himmelskörpern geringer ist. Man spricht auch vom Erdbahnkreuzer, wenn ein solcher Himmelskörper die Bahn der Erde kreuzt.

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    Infos zum Artikel

    Asteroiden im WeltallArtikel-Thema: Asteroiden im Sonnensystem

    Beschreibung: Himmelskörper und Weltall: die Asteroiden und ihre Beschaffenheit sowie ihre Erscheinung und Gefahr im Sonnensystem.

    letzte Bearbeitung war am: 15. 10. 2020