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Set-Designer beim Filmdreh

Hauptaufgabe ist das Aussehen der Bühnenbilder

Der Set-Designer arbeitet im Rahmen einer Produktion eines Kinofilms oder einer TV-Serie eng mit dem Produktionsdesigner zusammen. Der Produktionsdesigner gibt die Vorgaben an den Set-Designer weiter und die Aufgabe besteht nun darin, die Bühnenbilder entsprechend zu gestalten, in denen die Dreharbeiten erfolgen werden.

Set-Designer und seine Aufgaben

Abhängig von der Produktion gibt es einmalige Bühnenbilder und welche, die - besonders bei TV-Serien - sehr häufig verwendet werden. Im zweiteren Fall werden die Bühnenbilder oft auf gleiche Weise genutzt, manchmal werden die Bühnenbilder einfach nur geringfügig umgestaltet. Als Set-Designer arbeitet man auch eng mit den Bühnenausstattern zusammen, die für die Details sorgen.

Beim Erstellen eines Designs sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Natürlich muss das erstellte Design mit der Kernaussage der Szene zusammenpassen und natürlich müssen auch die Vorgaben in Sachen Budget berücksichtigt werden. Bei einer TV-Serie hat man hier sowohl zeitlich wie auch vom Geld her einen engeren Spielraum als beispielsweise bei einer großen Filmproduktion.

Außerdem gilt es zu berücksichtigen, wie die Szenen letztlich auf der Leinwand oder im Fernsehen wirken sollen. Oft sind die Bühnen gar nicht so groß, wie man es annehmen würde. Man sieht einen riesigen Raum, der, wenn man bei den Dreharbeiten live vor Ort ist, viel kleiner ist. Hier wird viel mit der Perspektive gearbeitet und das wird beim Set-Design bereits eingeplant. Ein Trick ist beispielsweise, dass man sehr kleine Tische und Sessel nimmt, wodurch der Raum viel größer wirkt, da man auch mehr Möbel positionieren kann.

Ein großes Thema beim Set-Design ist auch die Zeit, in der die Handlung spielt. Produktionen, die im Mittelalter spielen, brauchen ein völlig anderes Set-Design als beispielsweise Produktionen, die Geschichten in der Zukunft präsentieren. Daher ist das Set-Design eine wesentliche Grundlage, um Filme und TV-Produktionen glaubhaft zu machen.

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Wenn man sich eine 40-minütige Folge einer TV-Serie ansieht oder gar einen ganzen Kinofilm, dann fallen Drehorte auf, man weiß, wer Regie geführt hat und wer mitgespielt hat, aber viele Arbeiten kennt man gar nicht.

Was man weiß ist, dass es ein Casting braucht, um die nötigen Schauspielerinnen und Schauspieler zu finden. Das gilt nicht nur für die Hauptrolle und oftmals gleichzeitig Titelrolle, sondern vor allem auch für viele Nebendarsteller, die als Statisten zu sehen sind und etwa in einer Krimifolge im Kaffeehaus zusammensitzen oder im Hintergrund durchs Bild laufen.

Die Hauptverantwortlich liegt beim Regisseur, der mitunter auch als Produzent agiert, meist ist der Produzent eine eigene Person. Der Regisseur kann zwar bestimmen, wie der Film gedreht wird, aber er kann nicht alles alleine machen. So gibt es verschiedene Abteilungen je nach Größe der Produktion und das Produktionsmeeting zum Abstimmen der Aktionen, etwa auch mit dem Produktionsdesigner besonders am Beginn der Zusammenarbeit. Das Gegenteil vom Produktionsmeeting ist die Spotting-Session als Nachbesprechung.

Der Regisseur oder Produzent braucht etwa einen Location Manager mit der Verantwortung für die Location also den eigentlichen Drehort für eine Szene. Er braucht aber noch viel mehr und hier kommen die Details zum Tragen, die man kaum wahrnimmt.

Die Ausstattungsabteilung umfasst etwa den Bühnenausstatter samt der Werkstatt für Bühnenbilder und den Set-Designer für die genaue Darstellung des Drehorts. Der On-Set-Dekorateur ist beim Dreh selbst dabei und kann sehr schnell Korrekturen anbringen, wenn dies erforderlich sein sollte. Der Requisiteur ist ebenfalls wichtig und liefert Dinge, die man beim Dreh angreifen kann. Wenig bekannt ist der Gold Room als wichtige Lagerhalle.

Die Kostümabteilung mit dem Kostümdesigner ist auch für den Gesamteindruck eine wichtige Unterstützung. Selbst bei der Auswahl von Jeans und T-Shirt für junge Leute in Serien braucht es eine richtige Auswahl und erst recht bei Filme von Science Fiction bis zum mittelalterlichen Ritterfilm.

Beim Dreh selbst gibt es zwei wichtige Begriffe mit der Bluebox als Leinwand, die später gefüllt werden kann wie etwa bei Trickaufnahmen und mit der Second Unit als zweites Drehteam, damit man schneller das nötige Filmmaterial schaffen kann.

Ist der Dreh abgeschlossen, dann kommt es zur Nachbearbeitung oder Postproduktion. Die Geräuschkulisse wird überarbeitet, der Sound-Designer kümmert sich um den richtigen Ton und dabei wird auch mit Source Cue gearbeitet. Miniaturen werden für nachträgliche Trickaufnahmen eingesetzt, speziell bei besonderen Filmen mit futuristischen oder historischen Gesamtansichten. Manchmal gibt es auch nach Abschluss der Hauptarbeit nachträgliche Drehtag, genannt Pick-Ups.

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Beschreibung: Der 🎬 Set-Designer ist bei den Dreharbeiten für Kinofilme oder auch TV-Serien für das ✅ Aussehen der Bühnenbilder zuständig.

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