Sie sind hier: Startseite -> Geografie -> Erdbeben -> Entstehung -> Vulkan

Erdbeben: Vulkan als Auslöser

Vulkanausbruch: oftmaliger Auslöser von Erdbeben

Der Vulkan ist wie das Erdbeben ein Naturereignis, das oftmals zur Katastrophe wird, abhängig von der Intensität des Ausbruchs. Aber beide Ereignisse treten häufig gemeinsam auf, sodass der Vulkanausbruch Auslöser eines Erdbebens sein kann und die Erdbeben einen Vulkanausbruch vorankündigen können.

Erdbeben und Vulkan

Dabei muss man die Erdbeben unterscheiden: es gibt kleine sogenannte Mikroerdbeben, die anzeigen, dass sich in der Erde etwas tut. Diese sind nicht für den Menschen gefährlich, treten aber in immer rascherer Abfolge auf, wenn ein Vulkan im Begriff ist, auszubrechen. Vulkanausbrüche lassen sich oftmals nicht vorhersagen, aber eine erhöhte Aktivität der Erde mit messbaren Mikrobeben lässt die Alarmglocken der Verantwortlichen läuten.

Die andere Art von Erdbeben sind starke und gefährliche Erdbeben, die Häuser einstürzen lassen, wenn der Vulkan knapp davor ist, auszubrechen. Die Ereignisse unter der Erdoberfläche pflanzen sich fort und erzeugen starke Wellen, die als Erdbeben im Umkreis des Vulkans registriert und, falls Menschen in der Nähe leben, gespürt werden können. Der Vulkanausbruch selbst ist das stärkere Ereignis, aber das Erdbeben davor kündigt den Ausbruch an und sorgt für erstes Chaos - Dächer stürzen ein, Hausfassaden fallen auf die Straße und Straßen selbst bekommen Risse - alles natürlich abhängig davon, von welcher Kraft man ausgeht. In vielen Fällen gibt es zwar ein spürbares Erdbeben, aber diese großen Schäden bleiben aus.

Größe des Vulkans entscheidend

Die Kraft, die hinter dem Erdbeben steckt, hängt auch von der Dimension des Vulkans und dem Druck im Vulkaninneren ab. Ein gemäßigter Vulkanausbruch wird kaum ein heftiges Erdbeben vorausschicken können, ein intensiver Ausbruch kann diese Warnung sehr wohl an sein Umfeld abgeben. Dabei ist aber die Forschung schon weit fortgeschritten und das bedeutet, dass man die bekannt gefährlichen Vulkane mit technischen Geräten stets kontrolliert.

Sobald sich Veränderungen ergeben, wird man mit Vorwarnungen agieren, wenn Menschen in der Nähe leben. Es gibt auch Vulkane, die zu Leben erwachen und zu rauchen beginnen, ohne dass wesentliche Erdbeben stattfinden. Zumeist gibt es aber durch den veränderten Druck im Umfeld zumindest leichte, manchmal aber auch sehr heftige Erdstöße, abhängig auch von der Magmakammer und der geologischen Beschaffenheit des Vulkans.

Ebenfalls interessant:

Plattentektonik

Auslöser von Erdbeben: die Plattentektonik und ihre Bedeutung für die Entstehung von Erdbeben an den Plattengrenzen.

Subduktionszone

Erdbebenforschung: die Subduktionszone und die Plattentektonik und die Entstehung von Erdbeben an den Plattengrenzen.

Kollisionszone

Erdbeben: die Kollision von zwei Erdplatten und die damit entstehende Kollisionszone, wodurch Erdbeben ausgelöst werden.

Riftzone

Erdbebenforschung: Riftzone der Plattentektonik beim Auseinanderbewegen zweier Erdplatten und die Entstehung von Erdbeben.

Transformstörung

Erdbeben: die Transformstörung in der Plattentektonik, wenn zwei Erdplatten aneinander vorbeigleiten, wodurch Erdbeben entstehen können.

Verwerfungslinie

Entstehung von Erdbeben: die Verwerfungslinie als Bruchstelle oder Riss im Gestein, die oft Auslöser für Erdbeben ist.

[aktuelle Seite]

Vulkan

Erdbebengründe: der Vulkan als Auslöser eines Erdbebens bzw. das Erdbeben als Ankündigung eines Vulkanausbruchs.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Themenliste:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Entstehung

Startseite Geografie