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Tipps zur Herstellung eigener Waffeln

Kleine Informationen mit großem Gewinn

Waffelrezepte gibt es viele, sie bezeichnen oft die gleiche Waffelart, aber trotzdem sind sie völlig unterschiedlicher Natur. Dazu kommt, dass die Produkte, die man für die Herstellung des Teiges braucht, nicht immer die gleichen Charakteristika aufweisen - was also ist richtig, was falsch?

Waffelteig und Eier

Viele Bücher schreiben es und sie haben recht damit: das Gelingen vom Waffelteig hängt zu einem erheblichen Teil von den verwendeten Eiern ab. Wenn in einem Rezept vier Eier verlangt werden und man verwendet sehr kleine Eier, die vielleicht 50 Gramm erreichen, ist der Teig anders beschaffen, als wenn man vier Eier mit 70 Gramm nimmt. Der goldene Mittelweg ist oft die Lösung und das ist auch hier der Fall. Eier der mittleren Klassen, je nach Zuordnung meistens Klasse 3 oder 4 sind am besten für den Teig geeignet, aus dem köstliche Waffeln gezaubert werden sollen.

Zusätzlich gelingt der Teig noch besser, wenn ausnahmslos frische Eier für die Zubereitung verwendet werden. Hört man beim Schütteln eines Ei´s ein Geräusch, dann ist das Ei schon älter und sollte nicht verwendet werden.

Waffelteig: Mehl und Zucker

Beim Mehl werden meistens keine Angaben gemacht. Generell wird aber das Weizenmehl empfohlen, das in Deutschland als Type 405 definiert ist. In Österreich ist die Typisierung TypeW480, in der Schweiz ist das Mehl als Weissmehl bekannt. Gerne wird beim Zucker gespart, wenn dieser in einem Waffelrezept steht, um Kalorien zu sparen. Das Problem ist aber, dass der Zucker erst die Waffel so erfreulich knusprig macht. Lässt man den Zucker weg, wird dieser positive Effekt auch vermisst werden.

Abhängig vom Waffeleisen gibt es welche, die man eigentlich gar nicht einfetten müsste, aber trotzdem wird empfohlen, vor der ersten Waffel mit einem Pflanzenöl eine feine Schicht aufzutragen. Bei manchen Waffeleisen muss dies nach jedem Backvorgang gemacht werden. Am besten orientiert man sich an der Beschreibung des Gerätes.

Das Waffeleisen

Die Zubereitung der Waffeln ist in den Beschreibung der Geräte meist gut dargestellt. Nachdem das Waffel heiß ist und eingefettet wurde, wird mit dem Schöpfer der Teig in der Mitte des Waffeleisens aufgetragen und schnell der Oberteil mit dem Unterteil des Waffeleisens verschlossen. Je nach Gerät wird mittels Piepslaut oder Kontrolllampe angezeigt, wenn die Waffel fertiggebacken ist.

Danach braucht man die Waffel nur noch mit der Schaufel auf ein Teller zu platzieren und kann die geplante Auflage auftragen, während bereits die nächste Waffel erzeugt wird.

Teig für später aufbewahren

Da der Teig nicht gleich aufgebraucht werden muss, kann man ihn auch in den Kühlschrank geben, um später zum Beispiel zur Jause ein paar Waffeln zu backen oder eine Waffel als Nachspeise zu produzieren. Zuviel gebackene Waffeln kann man später auch als knusprige Kekse aufbewahren - beispielsweise in einer Dose, wie man sie zu Weihnachten für die Bäckerei verwendet.

Was man aber nicht tun sollte, ist das Aufeinanderstapeln von frischen Waffeln. Dadurch werden die Waffeln nämlich weich und verlieren den guten Geschmack, den so viele an ihnen lieben.

Artikel-Infos

Tipps für gelungene Waffeln mit dem WaffeleisenArtikel-Thema:
Tipps zur Herstellung eigener Waffeln
letztes Datum:
29. 03. 2019

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