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Found Footage oder gefundenes Filmmaterial

Beliebtes Horrorgenre

Es gibt nicht nur die klassische Einteilung von Genres bei Film und Fernsehen, sondern aufgrund der Masse an Produktionen auch Untergliederungen, die im Laufe der Zeit auch neue Kategorien erhalten haben. Besonders im Bereich des Horrorfilms haben sich zahlreiche Definitionen ergeben und eine davon, die eher noch neueren Datums ist, die jene vom Found Footage oder auch gefundenem Filmmaterial.

Definition Found Footage

Gefundenes Filmmaterial könnte man jetzt auch einer Dokumentation zuschreiben, zumal es Dokus über Stars und Bands und andere Leute wie Politiker gibt, in denen laut Beschreibung noch nie veröffentlichtes Filmmaterial eingesetzt werden konnte. Doch das ist nicht das Thema von Found Footage oder übersetzt dem gefunden Filmmaterial, obwohl die Grenze zwischen Dokumentation und Horrorfilm hier verschwimmt und sich fast gänzlich auflöst.

Bei dieser Unterart des Horrorfilms, wobei der Thriller auch denkbar wäre, handelt es sich um Filmaufnahmen, bei denen die Aufnahmen später gefunden werden und bestimmten Personen zugeordnet werden können. Gerade im Horrorfilm ist dies ein Thema bei Leuten, die längst gestorben sind - häufig ermordet oder gar brutal misshandelt - deren letzte Stunden auf diese Art und Weise nachträglich in Erfahrung gebracht werden können. So kann man manchmal gar lückenlos, manchmal zumindest teilweise sehen und verstehen, was den Leuten wirklich passiert ist.

Geschichte des Found Footage Genres

Neu ist die Idee nicht, aber es ist eine jüngere Definition, die in den 1970er-Jahren entstanden war. Als Klassiker des Genres gilt aber ein Erfolgsfilm des Jahres 1999, nämlich "Blair Witch Project", in dem drei Freunde die Geschichte einer Hexe in einem düsteren Wald untersuchen wollen und verschwinden. Das Filmmaterial ist dabei nicht begrenzt. Es gibt Filmaufnahmen, bei denen die handelnden Personen selbst zu sehen sind, indem sie sich in der Situation selbst aufgenommen haben, es gibt aber auch Filmmaterial, in dem man von Raum zu Raum geht und die handelnden Personen sprechen hört.

Die Aufnahmen erzeugen eine ganz eigene Spannung, weil sie im Gegensatz zum klassischen Horrorfilm wie eine Dokumentation anmuten und das war auch ein Erfolgskonzept des genannten Films "Blair Witch Project", bei dem die Macher mit etwa 60.000 US-Dollar Budget über 250 Millionen verdienen konnten, auch deshalb, weil viele die Filmaufnahmen als echte Dokumentation wähnten - es waren aber nur Filmaufnahmen.

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