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Erntedankfest und seine Bedeutung

Erntedankfest: Feierliches Dankeschön

Das Erntedankfest wird in den österreichischen Gemeinden normalerweise am letzten Sonntag des Monats September oder am ersten Sonntag des Monats Oktober begangen. Es handelt sich dabei um eine Feier, bei der Gott für die Gaben der Ernte gedankt wird. Daher stehen die Früchte des Bodens im Mittelpunkt.

Erntedankfest

Erntedankfest und seine Herkunft

Diese Tradition reicht zurück bis in die Zeit der Römer, die schon vor mehr als zwei Jahrtausenden dem Gott für die Gaben gedankt hatten, weil die Ernte nötig war, um über den Winter zu kommen. Das Erntedankfest, so nimmt man an, basiert auf den Feiern der Römer, die übernommen worden sind. Damit wird eine Verbindung zwischen der notwendigen Ernährung, dem Ertrag der Landwirtschaft und dem Einfluss der Religion hergestellt. Aus dem Dank für die ertragreiche Ernte wurde ein Volksfest, das auch Menschen gerne besuchen, die an Gott nicht glauben.

Das Erntedankfest selbst kann durchaus unterschiedlich gefeiert werden. Zumeist wird aus Kornähren eine sogenannte Erntekrone gebastelt und man trifft sich - vor allem in ländlichen Gemeinden - an einem öffentlichen Platz, beispielsweise auf dem Sportplatz. Von dort werden die Früchte in einem Korb zusammen mit der Erntekrone zur Kirche getragen und in einer feierlichen Messe wird Gott für seine Gaben gedankt und es werden viele Lieder gesungen.

Danach gibt es je nach Veranstaltung ein eigenes Volksfest, einen Bauernmarkt, Festessen mit Tanz und Gesang oder ähnliche Veranstaltungen. In manchen Regionen ist es auch Brauch, dass am Feld die extra aufgebaute Strohpuppen abgebrannt werden. Ungeachtet der Form, wie das Erntedankfest begangen wird, ist es ein Volksfest mit langer Tradition, das Jahr für Jahr auch viele Leute anlockt, die mit der Landwirtschaft sonst nie in Verbindung kommen.

Eindrücke vom Erntedankfest bietet auch die Bildergalerie.

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