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Ausbildung zur Präparatorin oder zum Präparator

Lehrberuf für Museen und Ausstellungen

Präparatorin oder Präparator ist ein Lehrberuf im Bereich von Chemie und Kunststoff, der im Rahmen einer dreijährigen Lehrzeit erlernt werden kann und für den als Lehrbetriebe Museen, Universitäten sowie Präparationsunternehmen in Frage kommen können.

Als Präparatorin oder Präparator arbeitet man hauptsächlich mit Tierpräparaten, um diese für Museen und Ausstellungen später einsetzen zu können. Verschiedenste Tiere kommen dabei zum Einsatz von den kleinen Insekten bis zu große Säugetiere sind möglich.

Die Grundlage dieser Technik der Konservierung ist schon sehr alt und geht auf die antiken Ägypter zurück, die die Körper ihrer Verstorbenen auf diese Weise vor dem Verfall bewahren konnten. Heute sind es vor allem Tiere für öffentliche Veranstaltungen, die entsprechend behandelt werden. Auf diese Weise können die Tiere von den Besucherinnen und Besuchern dauerhaft bestaunt werden und man kann viel Wissen über die Lebewesen kennenlernen.

Dazu muss man aber auch die Tiere kennen und das Wissen mitbringen, wie man sie behandeln muss, um das angestrebte Ziel zu erreichen.

Informationen zum Lehrberuf

Titel: Präparatorin und Präparator
Lehrzeit: 3 Jahre
Bereich: Chemie und Kunststoff
Mögliche Lehrbetriebe: Museen, Universitäten, Präparationsunternehmen

Ausbildungsschwerpunkte

  • Behandlung der toten Tierkörper mit verschiedenen Konservierungstechniken
  • Herstellen von dauerhaften Schauobjekte
  • Überprüfung des Tieres und seiner Herkunft
  • Tierpräparate auf einem Sockel (oder Postament) montieren
  • Präparate in Gläsern konservieren

Weitere Infos zu Lehrberufe

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      Ausbildung zum PräparatorArtikel-Thema: Ausbildung zur Präparatorin oder zum Präparator

      Beschreibung: Als Präparatorin oder Präparator arbeitet man mit toten Tieren, um sie zu konservieren, zum Beispiel für Museen und Ausstellungen.

      letzte Bearbeitung war am: 11. 02. 2020