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Stiegenhausreinigung in Wien: Warum sie wichtig ist

Worauf Eigentümer achten sollten

Das Stiegenhaus ist der erste Eindruck, den Bewohner, Besucher und potenzielle Mieter von einem Wohnhaus bekommen. Ein sauberes, gepflegtes Stiegenhaus steht für ein gut betreutes Objekt – ein vernachlässigtes mindert dagegen nicht nur die Optik, sondern langfristig auch den Wert der Liegenschaft. Gerade in Wien mit seinen vielen Gründerzeithäusern und großen Wohnanlagen sind die regelmäßige Stiegenhausreinigung deshalb ein fester Bestandteil einer guten Hausbetreuung. Dieser Beitrag zeigt, worauf es dabei ankommt – von der Zuständigkeit über das richtige Intervall bis zu den Kosten.

Warum ein sauberes Stiegenhaus mehr ist als Optik

Ein Stiegenhaus wird täglich stark frequentiert und sammelt entsprechend viel Schmutz: Staub, Straßendreck, Laub im Herbst und im Winter Streusalz und Nässe, die über die Schuhe hereingetragen werden. Für eine regelmäßige Reinigung sprechen vor allem drei Gründe:

  • Hygiene: Handläufe, Geländer, Türgriffe und Liftknöpfe sind Kontaktflächen, die viele Menschen täglich berühren. Regelmäßiges Reinigen hält die Keimbelastung niedrig.
  • Sicherheit: Verschmutzte oder feuchte Stufen werden schnell rutschig. Saubere, trockene Stiegen und griffige Handläufe senken die Unfallgefahr – besonders bei älteren Bewohnern.
  • Werterhalt und Eindruck: Empfindliche Böden leiden unter liegengebliebenem Schmutz und Streusalz. Ein gepflegtes Stiegenhaus wirkt außerdem einladend und wertet das ganze Haus auf.

Ergebnis der Stiegenhausreinigung

Wer ist in Wien für die Stiegenhausreinigung zuständig?

Anders als die Schneeräumung am Gehsteig ist die Stiegenhausreinigung keine öffentlich-rechtliche Pflicht gegenüber der Allgemeinheit. Zuständigkeit und Umfang ergeben sich in der Regel aus der Hausordnung sowie aus dem Miet- oder Wohnungseigentumsvertrag. Seit dem weitgehenden Auslaufen des klassischen Hausbesorger-Modells kümmern sich heute meist die Bewohner selbst nach einem Reinigungsplan darum, die Hausverwaltung organisiert die Reinigung – oder ein externer Reinigungsdienst wird damit beauftragt.

Ein praktischer Punkt für Eigentümer und Hausverwaltungen: Die Kosten einer regelmäßigen Stiegenhausreinigung zählen in Österreich üblicherweise zu den Betriebskosten und sind nach dem Mietrechtsgesetz in der Regel auf die Mieter umlegbar – vorausgesetzt, die Leistung ist nachvollziehbar dokumentiert. Ordentliche Reinigungsprotokolle sind hier also nicht nur Formsache, sondern die Grundlage für eine saubere Betriebskostenabrechnung.

Wie oft sollte ein Stiegenhaus gereinigt werden?

Ein starres Intervall gibt es nicht – die passende Häufigkeit hängt vom Objekt ab. Entscheidend sind vor allem:

  • Frequentierung: Je mehr Parteien und je stärker genutzt, desto häufiger. Stark frequentierte Wohnanlagen werden oft wöchentlich gereinigt, kleine Häuser in größeren Abständen.
  • Lage im Haus: Der Eingangsbereich und die unteren Etagen verschmutzen deutlich schneller als die oberen Stockwerke und brauchen daher meist häufiger Aufmerksamkeit.
  • Jahreszeit: Im Winter (Streusalz, Schneematsch) und im Herbst (Laub) fällt mehr Schmutz an als im Sommer.

In der Praxis bewährt sich eine Kombination: eine gründliche Reinigung in festem Intervall, ergänzt um häufigeres Kehren und Wischen im Eingangsbereich.

Was gehört zu einer gründlichen Stiegenhausreinigung?

Die Stiegenhausreinigung – in Deutschland als Treppenhausreinigung bekannt – umfasst deutlich mehr als das Wischen der Stufen. Zu einer vollständigen Reinigung gehören üblicherweise:

  • Stiegen, Stufen und Podeste – zuerst gekehrt, dann nass gereinigt;
  • Handläufe und Geländer als wichtige Kontaktflächen;
  • Eingangsbereich, Türen und Glasflächen;
  • Lift beziehungsweise Aufzugskabine – Boden, Wände und Bedienelemente;
  • Postkasten- und Gegensprechanlage;
  • Fenster im Stiegenhaus;
  • auf Wunsch Nebenräume wie Kellerabgänge, Waschküche, Müll- oder Fahrradraum.

Wichtig ist die Reihenfolge: Loser Schmutz und Staub werden zuerst gekehrt, damit sie bei der anschließenden Nassreinigung nicht verschmiert werden.

Besonderheit Wiener Altbau: empfindliche Böden richtig reinigen

Viele Wiener Zinshäuser haben Stiegen und Böden aus Terrazzo, Naturstein oder anderen historischen Materialien. Diese Beläge sind schön und langlebig, reagieren aber empfindlich auf die falsche Behandlung: zu aggressive Reinigungsmittel oder zu viel Druck können Oberflächen aufrauen, stumpf machen oder Fugen angreifen. Alte Steinstufen und Natursteinböden brauchen deshalb eine materialgerechte Reinigung mit dem passenden Verfahren und abgestimmten Mitteln. Genau das ist ein Grund, warum viele Eigentümer die Reinigung solcher Böden lieber Fachbetrieben überlassen, die sich mit Stein auskennen.

Selbst reinigen oder an einen Fachbetrieb vergeben?

In kleinen Häusern organisieren die Bewohner die Reinigung oft selbst über einen Putzplan. Das spart Geld, führt aber häufig zu ungleicher Qualität, Diskussionen und Terminproblemen. Ein professioneller Reinigungsdienst bietet dagegen gleichbleibende Qualität in festen Intervallen, ist bei Schäden versichert, behandelt empfindliche Böden fachgerecht und liefert eine Dokumentation der Leistung. Für Hausverwaltungen mit mehreren Objekten ist die Vergabe an einen Fachbetrieb meist die planbarere und rechtlich sauberere Lösung.

Was kostet die Stiegenhausreinigung in Wien?

Pauschale Preise lassen sich seriös nicht nennen – die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab: Größe des Stiegenhauses und Zahl der Stockwerke, Vorhandensein eines Lifts, gewünschtes Intervall (einmalig oder laufend), Zustand und Art des Bodenbelags sowie eventuelle Zusatzleistungen wie Fensterreinigung oder Nebenräume. Ein seriöser Anbieter sieht sich das Objekt kurz an und erstellt danach ein transparentes, nachvollziehbares Angebot – idealerweise mit klarer Aufstellung, was im Preis enthalten ist.

Fazit

Ein gepflegtes Stiegenhaus ist Hygiene, Sicherheit und Werterhalt in einem – und in Wien ein wichtiger Teil einer professionellen Hausbetreuung. Wer die Aufgabe nicht selbst übernehmen möchte oder empfindliche Terrazzo- und Natursteinböden schonend gereinigt haben will, übergibt die professionelle Stiegenhausreinigung in Wien an einen spezialisierten Fachbetrieb – etwa an DeinSteinReiniger (NSH Stone Clean e.U.), der Wiener Stiegenhäuser einmalig oder regelmäßig im Abo betreut, versichert arbeitet und die erbrachte Leistung für die Betriebskostenabrechnung dokumentiert.