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Tipps für den Schriftverkehr

Kundenorientieres Schreiben und direktere Sprache

Obwohl sich im Schriftverkehr durch das Internet sehr viel verändert hat, sind grundsätzliche Überlegungen die gleichen geblieben. Heute werden mehr E-Mails als Briefe geschrieben, aber die richtige Anrede ist noch immer ein wesentliches Thema und die falsche Grußformel kann rasch dazu führen, dass die Bewerbung gar nicht richtig durchgelesen wird oder ein Geschäftskontakt nicht zustande kommt.

Schriftverkehr und Sprache

In den letzten Jahrzehnten hat sich gerade in der Kommunikation sehr viel getan. Es ist kein Zufall, dass es so viele Beratungsfirmen gibt, die sich auf die Kommunikation fokussiert haben und Unternehmen, aber auch Privatpersonen beraten, wie sie nach außen auftreten sollen. Der Schriftverkehr ist dabei eine gerne unterschätzte, aber weiterhin sehr wichtige Säule im Auftritt und es ist auch kein Zufall, dass viele Menschen Probleme damit haben, die Sprache schriftlich anzuwenden, mit der sie sich täglich mündlich ausdrücken.

Die großen Veränderungen im Schriftverkehr sind dergestalt, dass man nicht mehr Briefe und E-Mails wie Aktenvermerke formuliert. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die sich verändert haben, die aber den entscheidenden Unterschied aus machen. Statt "man könnte" heißt es jetzt "Sie sollten, wir werden" womit eine wesentlich persönlichere Ansprache erreicht wird und der Adressat sich deutlich mehr angesprochen fühlt.

Vor allem das sogenannte Amtsdeutsch ist zu einem no-go geworden, also zu einer Form der Sprache, die im Schriftverkehr auf keinen Fall mehr verwendet werden sollten. Auch die Möglichkeitsform wird weniger häufig eingesetzt, dafür werden die Menschen direkter angesprochen. Die Sprache ist weiterhin Deutsch, die Anwendung ist aber eine andere.

Statt "es würde uns freuen" wird jetzt "wir freuen uns auf.." geschrieben und damit fühlen sich die Menschen auch viel mehr angesprochen. Das gilt für das E-Mail im gleichen Sinne wie für den Brief. Der Unterschied zwischen den beiden Formen ist einzig die Technik und dass man für das E-Mail kein Kuvert braucht und viel schneller die Gesprächspartner erreichen kann.

Es braucht ein wenig Instinkt und etwas Erfahrung, um für sich selbst den richtigen Rhythmus herauszufinden, wie die Briefe und E-Mails richtig geschrieben werden sollten, damit sie auch den gewünschten Effekt erzielen. Wer oft schreibt, hat hier natürlich einen Vorteil gegenüber jenen, die nur alle paar Wochen oder Monate Briefe verfassen müssen.



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