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Weltmeister im Slalom

Sehr starke Veränderungen

Ski Alpin WM Slalom Herren / SlalomweltmeisterIn keiner Disziplin gab es so viele Veränderungen wie im alpinen Slalom. Denn lange Zeit fuhr man auch im Slalom mit langen Skier, doch mittlerweile werden mit sehr kurzen Skier die Bögen zwischen den Kippstangen geschwungen und das macht es für die Rennläufer der schnellen Bewerbe nahezu unmöglich, Schritt zu halten.

Der Übergang zum Riesenslalom gelingt ab und an noch, aber der Slalom ist sehr speziell geworden, was sich auch bei der Super-Kombination zeigt. Dazu kommt, dass der Slalom prinzipiell schon eine Herausforderung ist, denn man braucht zwei sehr gute Durchgänge, um siegreich oder erfolgreich sein zu können und hat pro Durchgang 60 oder mehr Möglichkeiten, einen Torfehler zu begehen oder einfach wegzurutschen. Vorsichtig darf man auch nicht sein, weil man dann keine Chance auf eine gute Zeit hat.

Schon alleine deshalb ist es kaum möglich, einen Überraschungserfolg bei der Weltmeisterschaft einzufahren. Manchmal gelingt einem Fahrer eine unerwartete Medaille wie etwa Jean-Baptiste Grange 2015, der Weltmeister nach einer langen Leidenszeit wurde - aber er war vor den Verletzungen auch einer der besten Slalomläufer. Michael Janyk aus Kanada könnte man auch nennen, der 2009 Bronze gewinnen konnte.

Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz

Gold: Marcel Hirscher (Österreich)
Silber: Manuel Feller (Österreich)
Bronze: Felix Neureuther (Deutschland)

 

Weltmeister und Medaillengewinner im Slalom

Jahr Gold Silber Bronze
2017 Marcel Hirscher (AUT) Manuel Feller (AUT) Felix Neureuther (GER)
2015 Jean-Baptiste Grange (FRA) Fritz Dopfer (GER) Felix Neureuther (GER)
2013 Marcel Hirscher (AUT) Felix Neureuther (GER) Mario Matt (AUT)
2011 Jean-Baptiste Grange (FRA) Jens Byggmark (SWE) Manfred Mölgg (ITA)
2009 Manfred Pranger (AUT) Julien Lizeroux (FRA) Michael Janyk (CAN)
2007 Mario Matt (AUT) Manfred Mölgg (ITA) Jean-Baptiste Grange (FRA)
2005 Benjamin Raich (AUT) Rainer Schönfelder (AUT) Giorgio Rocca (ITA)
2003 Ivica Kostelic (CRO) Silvain Zurbriggen (SUI) Giorgio Rocca (ITA)
2001 Mario Matt (AUT) Benjamin Raich (AUT) Mitja Kunc (SLO)
1999 Kalle Palander (FIN) Lasse Kjus (NOR) Christian Mayer (AUT)
1997 Tom Stiansen (NOR) Sebastien Amiez (FRA) Alberto Tomba (ITA)
1996 Alberto Tomba (ITA) Mario Reiter (AUT) Michael von Grünigen (SUI)
1993 Kjetil-André Aamodt (NOR) Marc Giradelli (LUX) Thomas Stangassinger (AUT)
1991 Marc Giradelli (LUX) Thomas Stangassinger (AUT) Ole Kristian Furuseth (NOR)
1989 Rudi Nierlich (AUT) Armin Bittner (BRD) Marc Giradelli (LUX)
1987 Frank Wörndl (BRD) Günther Mader (AUT) Armin Bittner (BRD)
1985 Jonas Nilsson (SWE) Marc Giradelli (LUX) Robert Zoller (AUT)
1982 Ingemar Stenmark (SWE) Bojan Krizaj (JUG) Bengt Fjällberg (SWE)
1980 Ingemar Stenmark (SWE) Phil Mahre (USA) Jacques Lüthy (SUI)
1978 Ingemar Stenmark (SWE) Piero Gros (ITA) Paul Frommelt (LIE)
1976 Piero Gros (ITA) Gustav Thöni (ITA) Willi Frommelt (LIE)
1974 Gustav Thöni (ITA) David Zwilling (AUT) Francisco Fernandez Ochoa (ESP)
1972 Francisco Fernandez Ochoa (ESP) Gustav Thöni (ITA) Roland Thöni (ITA)
1970 Jean-Noel Augert (FRA) Patrick Russel (FRA) Bill Kidd (USA)
1968 Jean-Claude Killy (FRA) Herbert Huber (AUT) Alfred Matt (AUT)
1966 Carlo Senoner (ITA) Guy Perillat (FRA) Louis Jauffret (FRA)
1964 Josef Stiegler (AUT) Bill Kidd (USA) Jim Heuga (USA)
1962 Charles Bozon (FRA) Guy Perillat (FRA) Gerhard Nenning (AUT)
1960 Ernst Hinterseer (AUT) Mathias Leitner (AUT) Charles Bozon (FRA)
1958 Josef Rieder (AUT) Toni Sailer (AUT) Chiharu Igaya (JPN)
1956 Toni Sailer (AUT) Chiharu Igaya (JPN) Stig Sollander (SWE)
1954 Stein Eriksen (NOR) Benedikt Obermüller (GER) Toni Spiss (AUT)
1952 Othmar Schneider (AUT) Stein Eriksen (NOR) Guttorm Berge (NOR)
1950 Georges Schneider (SUI) Zeno Colo (ITA) Stein Eriksen (NOR)
1948 Edy Reinalter (SUI) James Couttet (FRA) Henri Oreiller (FRA)
1939 Rudolf Rominger (SUI) Josef Jennewein (GER) Wilhelm Walch GER)
1938 Rudolf Rominger (SUI) Emile Allais (FRA) Hellmut Lantschner (GER)
1937 Emile Allais (FRA) Wilhelm Walch (AUT) Roman Wörndle (GER)
1936 Rudolph Matt (AUT) Eberhard Kneissl (AUT) Rudolf Rominger (SUI)
1935 Anton Seelos (AUT) David Zogg (SUI) Friedl Pfeifer (AUT)
Francoise Vignole (FRA)
1934 Franz Pfnür (GER) David Zogg (SUI) Willi Steuri (SUI)
1933 Anton Seelos (AUT) Gustav Lantschner (AUT) Willi Steuri (SUI)
1932 Friedl Däuber (GER) Otto Furrer (SUI) Hans Hauser (AUT)
1931 David Zogg (SUI) Anton Seelos (AUT) Friedl Däuber (GER)

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