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Riesentorlauf-Weltmeister

Die schnellere der technischen Disziplinen

Ski Alpin WM Riesenslalom Herren / RTL-WeltmeisterDer Riesentorlauf oder auch Riesenslalom wird von vielen mit dem Slalom gleichgesetzt, tatsächlich wurde er bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften erst ab 1950 gefahren. Davor waren Abfahrt, Slalom und die Kombination auf dem Programm gestanden. Aber die Disziplin blickt auch auf Jahrzehnte an Tradition zurück.

Heute ist dies eine der Schlüsseldisziplinen im Gesamtweltcup, denn die Techniker haben mit Slalom und Riesenslalom ihre Möglichkeiten, die Speedfahrer mit Abfahrt und Super-G. Schaffen sie es auch, im Riesenslalom Fuß zu fassen, dann haben sie beste Chancen, während es schwieriger ist, als Techniker im Super-G zu punkten. Doch der Riesentorlauf hat sich auch gewandelt, der Radius wurde verändert und so haben die Techniker klare Vorteile gegenüber den Allroundern. Aksel Svindal war lange Zeit als schneller Fahrer auch im Riesenslalom erfolgreich, doch das ist schon länger her.

Bei den Weltmeisterschaften zeigt sich, dass es die Experten sind, die die Titel holen, wobei Ted Ligety dreimal in Folge gewinnen konnte. Marcel Hirscher hat seinen Titel auch einfahren können, war davor zweimal an Ligety gescheitert. Überraschungen gibt es eigentlich kaum welche, die Silbermedaille von Roland Leitinger 2017 wäre vielleicht eine solche, ansonsten sind jene Leute vorne, die auch sonst im Weltcup um den Sieg mitfahren.

Weltmeisterschaft 2019 in Aare

Gold: Henrik Kristoffersen (Norwegen)
Silber: Marcel Hirscher (Österreich)
Bronze: Alexis Pinturault (Frankreich)

 

Weltmeister und Medaillengewinner im Riesentorlauf

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Henrik Kristoffersen (NOR) Marcel Hirscher (AUT) Alexis Pinturault (FRA)
2017 Marcel Hirscher (AUT) Roland Leitinger (AUT) Leif Kristian Haugen (NOR)
2015 Ted Ligety (USA) Marcel Hirscher (AUT) Alexis Pinturault (FRA)
2013 Ted Ligety (USA) Marcel Hirscher (AUT) Manfred Mölgg (ITA)
2011 Ted Ligety (USA) Cyprien Richard (FRA) Philipp Schörghofer (AUT)
2009 Carlo Janka (SUI) Benjamin Raich (AUT) Ted Ligety (USA)
2007 Aksel Svindal (NOR) Daniel Albrecht (SUI) Didier Cuche (SUI)
2005 Hermann Maier (AUT) Benjamin Raich (AUT) Daron Rahlves (USA)
2003 Bode Miller (USA) Hans Knauß (AUT) Erik Schlopy (USA)
2001 Michael von Grüningen (SUI) Kjetil-André Aamodt (NOR) Frederic Covili (FRA)
1999 Lasse Kjus (NOR) Marco Büchel (LIE) Steve Locher (SUI)
1997 Michael von Grüningen (SUI) Lasse Kjus (NOR) Andreas Schifferer (AUT)
1996 Alberto Tomba (ITA) Urs Kälin (SUI) Michael von Grüningen (SUI)
1993 Kjetil-André Aamodt (NOR) Rainer Salzgeber (AUT) Johan Wallner (SWE)
1991 Rudi Nierlich (AUT) Urs Kälin (SUI) Johan Wallner (SWE)
1989 Rudi Nierlich (AUT) Helmut Mayer (AUT) Pirmin Zurbriggen (SUI)
1987 Pirmin Zurbriggen (SUI) Marc Giradelli (LUX) Alberto Tomba (ITA)
1985 Markus Wasmeier (BRD) Pirmin Zurbriggen (SUI) Marc Giradelli (LUX)
1982 Steve Mahre (USA) Ingemar Stenmark (SWE) Boris Strel (JUG)
1980 Ingemar Stenmark (SWE) Andreas Wenzel (LIE) Hans Enn (AUT)
1978 Ingemar Stenmark (SWE) Andreas Wenzel (LIE) Willi Frommelt (LIE)
1976 Heini Hemmi (SUI) Ernst Good (SUI) Ingemar Stenmark (SWE)
1974 Gustav Thöni (ITA) Hans Hinterseer (AUT) Piero Gros (ITA)
1972 Gustav Thöni (ITA) Edmund Bruggmann (SUI) Werner Mattle (SUI)
1970 Karl Schranz (AUT) Werner Bleiner (AUT) Dumeng Giovanoli (SUI)
1968 Jean-Claude Killy (FRA) Willy Favre (SUI) Heinrich Messner (AUT)
1966 Guy Perillat (FRA) Georges Mauduit (FRA) Karl Schranz (AUT)
1964 Francois Bonlieu (FRA) Karl Schranz (AUT) Josef Stiegler (AUT)
1962 Egon Zimmermann (AUT) Karl Schranz (AUT) Martin Burger (AUT)
1960 Roger Staub (SUI) Josef Stiegler (AUT) Ernst Hinterseer (AUT)
1958 Toni Sailer (AUT) Josef Rieder (AUT) Francois Bonlieu (FRA)
Roger Staub (SUI)
1956 Toni Sailer (AUT) Andreas Molterer (AUT) Walter Schuster (AUT)
1954 Stein Eriksen (NOR) Francois Bonlieu (FRA) Andreas Molterer (AUT)
1952 Stein Eriksen (NOR) Christian Pravda (AUT) Toni Spiss (AUT)
1950 Zeno Colo (ITA) Fernand Grosjean (SUI) James Couttet (FRA)

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