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Microsoft Windows 8 und 8.1

Der nicht wirklich gelungene Aufguss

Windows wurde mit der Version 95 zum absoluten Superstar unter den Betriebssystemen, auch wenn nicht alles so perfekt funktioniert hatte. Mit Windows 98 und nachfolgend dem XP war der Gipfel des Erfolgs erzielt, doch die Systeme wurden so stabil, dass Microsoft das Problem hatte, dass kaum mehr Leute auf neue Versionen umgestiegen sind. Dazu kommt die Vielfalt der Geräte vom kleinen Smartphone bis zum Mehr-Monitor-Desktop und die Tatsache, dass das mobile Betriebssystem des Unternehmens nicht wirklich zündet und iOS von Apple sowie Android von Google auf Smartphones viel beliebter waren und sind. Folglich hatte man nach dem erfolgreichen Windows 7 einen neuen Plan und zwar Windows 8.

Windows 8 und die Strategie

Dieses Betriebssystem kam im Herbst 2012 auf den Markt und sollte ein System für alle sein, also für Smartphones und Tablet-PC´s genauso wie für Notebook PC´s und natürlich den Desktop-Rechner. Um das auch deutlich zu machen, wurde auf ein Kachel-System umgestellt, die Benutzeroberfläche völlig überarbeitet und der Start-Knopf entsorgt, den alle Nutzer von den bisherigen Windows-Versionen her kannte. Die Kacheln sind natürlich abgeleitet von den Betriebssystemen für die mobilen Telefone und sollten nun auch am Desktop Einzug halten, doch Microsoft hatte die Rechnung ohne die Nutzer gemacht.

Zwar gab es interessante Innovationen im Inneren des Betriebssystems und deutliche Verbesserungen zum Beispiel im Bereich der Systemeinstellungen und der generellen Technik und Speicherverwaltung, aber dass der Startknopf fehlt, war für die Nutzer ein "no-go" und auf die Kacheln kann man auch verzichten - hat man nun einen Desktop oder nicht?

Windows 8.1 als Reparatur-Kit

Die grundsätzliche Strategie von Microsoft war klar: man wollte ein System für alle und damit auch auf dem Feld der Smartphones besser punkten, aber der Schuss ging nach hinten los. Mit der Version 8.1 und einem wieder eingeführten Startknopf ruderte das Unternehmen zurück und kombinierte die eigene Strategie mit den Wünschen der Benutzerinnen und Benutzern, wobei der Schaden schon angerichtet war. Windows 8 bekam ein Image-Problem und die Kritik riss nicht ab.

Leute, die mit Windows XP glücklich waren, wollten nicht umsteigen, auch wenn der Support für dieses nun schon alte System eingestellt war. Auch jene, die mit Windows 7 glücklich waren, hatten kein Interesse, das neue zu probieren, wenn rundum dieses kritisiert wird und richtig wohl fühlt man sich mit der neuen Benutzeroberfläche auch nicht.

Windows-Phänomen: Misserfolg nach Erfolg

Windows 8 und 8.1 bestätigte damit ein Phänomen bei Microsoft. Nach jedem erfolgreichen Windows folgt ein nicht erfolgreiches. Windows XP war ein großer Erfolg, Vista hingegen ein Flop. Mit Windows 7 war wieder ein tolles System auf den Markt gebracht worden, Windows 8 ein Flop....

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