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Microsoft Windows 7 für Computer

Windows 7: Windows der 7. Generation

Schon im Jahr 2001 kündigte Microsoft ein neues Betriebssystem an, das den Namen Blackcomb haben sollte. Als Zwischenprodukte sollte Longhorn 2003 auf den Markt kommen, doch die Entwicklung verzögerte sich und aus Longhorn wurde Vista, das Anfang 2007 als neues Betriebssystem angeboten wurde.

Vista enttäuschte aber die Szene ziemlich und der Verkauf ließ zu wünschen übrig, weil Vista viel Speicher verbrauchte und zahlreiche Fehler hatte. Im Laufe der Zeit wurden die Fehler zwar weniger, trotzdem blieben viele Microsoft-Kunden beim XP, das souveräner lief und warteten die neue Version ab.

Diese kam am 22. Oktober 2009 auf dem Markt und hieß simpel Windows 7. Sieben deshalb, weil es die siebente Generation von Windows-Betriebssystemen ist. Offenbar hatte Microsoft selbst genug von den Namenswechseln, die zwar in den Foren für viele Diskussionen und Spekulationen sorgten, dem Unternehmen aber keinen nennenswerten Mehrwert brachten.

Windows 7 schlug einen anderen Kurs ein als Vista, denn schon die Beta-Downloads im Sommer 2009 ließen die Server zusammenbrechen. Die ersten Verkäufe sorgten dafür, dass Windows 7 restlos vergriffen war und daher war anzunehmen, dass das neue Betriebssystem viel erfoglreicher sein würde und das bestätigte sich auch in den Folgejahren.

Das Betriebssystem weist vor allem im Bereich der Basisanwendungen große Unterschiede auf. So werden geöffnete Fenster nur mehr als Symbole in der Taskleiste gezeigt und nicht mehr mit dem Fenstertitel, wodurch mehrere geöffnete Fenster übersichtlicher dargestellt werden können. Zudem kann man endlich diese in ihrer Reihenfolge verändern, was dann Sinn macht, wenn einmal unabsichtlich ein Programm geschlossen wurde und man gerne eine bestimmte Reihenfolge beibehalten möchte, auch wenn dieses Programm nochmals und später als andere gestartet wird.

Desktop und Taskleiste weisen weitere Änderungen auf - die Taskleiste ist zum Beispiel nicht mehr von der Schnellstartleiste getrennt, sondern beides wurde zu einer Einheit. Damit wurde die Steuerung der Programme einfacher. Auch bei den Medien wurden Änderungen durchgeführt, beispielsweise kann man die Suche nach Medien auf externe Datenbanken ausdehnen.

Änderungen, die bei Vista eingeführt wurden, wurden wieder rückgängig gemacht oder entschärft. So war das nervige Abfragen des Sicherheitssystems bei Vista ein großer Kritikpunkt. Der wird insofern entschärft, als man bei Windows 7 individuelle stufenweise Einstellungen vornehmen kann. Beim Windows Explorer entsorgte man die Sidebar wieder, die bei Vista erst eingebaut wurde.

Windows 7 stellt als Mindestanforderung 1 GHz beim Prozessor und 1 GB Hauptspeicher sowie 16 GB freier Platz auf der Festplatte. Es wurde zu einem Betriebssystem, das sehr stabil lief - bei Spielen wie bei Anwendungen und über eine riesige Menge von Programmen verfügen konnte. Viele ältere Spiele konnten durch die Emulation auch noch zum Laufen gebracht werden und der Erfolg von Windows XP bestätigte sich. Allerdings blieben viele Computeranwender doch bei XP, wenn sie keine neuen Funktionen brauchten, weil das System völlig ausreichte. Trotzdem war der Fehler von Vista korrigiert worden und Microsoft war weiterhin der Monopolist unter den Betriebssystemen für PC und Notebook.

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