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Wetter im Winter 2018/19

Langfristige Prognose für die Monate Dezember bis Februar

Großes Interesse wird der Langfristprognose entgegengebracht, weil man schon gerne wissen möchte, wie warm der Sommer wird oder ob man endlich einmal in Wien weiße Weihnachten feiern kann. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die langfristige Wetterberechnung gar nicht so falsch lag, aber der Fehler steckt im Detail, weil das Wetter für eine bestimmte Woche ist nicht vorhersagbar, es sind Trends und Durchschnittswerte. Die aktuelle Frage Ende September 2018 ist daher, wie das Wetter im Winter 2018/19 werden könnte, also in den Monaten von Dezember 2018 bis Februar 2019.

Langfristprognose für den Winter 2018/19

Dazu muss man den Trend schon einmal einfließen lassen. Obwohl die letzten Septembertage doch sehr kühl wurden - nachdem der September wie ein Hochsommer begonnen hatte, sollte der Oktober kühler beginnen, aber zum November hin geht man von deutlich zu warmen Temperaturen aus. So viel Schnee wie 2017 ist nicht zu erwarten. Und so geht es dann auch weiter, denn die Langfristprognose für die Wintermonate geht von folgenden Berechnungen aus:

Dezember 2018: zu warm, normaler Niederschlag
Jänner 2019: zu warm, nass
Februar 2019: zu warm, zu trocken

Für alle drei Monate sagen die Wettermodelle voraus, dass die Temperatur im Durchschnitt um ein bis zwei Grad zu warm werden sollte und das reduziert die Chance auf weiße Weihnachten im östlichen Flachland schon fast gegen Null, wenn es denn stimmt. Aber auch für Jänner und Februar sind Abweichungen von bis zu zwei Grad nach oben eher die Garantie, dass man in Wien durchlaufen kann und kein Glatteis hat, im Westen hingegen könnte ein nasser Jänner viel Schnee bedeuten, was für den Tourismus sehr interessant wäre. Im Februar sind bekanntlich die Semesterferien.

Insgesamt muss man sich darauf einstellen, dass das ohnehin zu warme Jahr 2018 auch zu warm endet. Im letzten Jänner gab es viel zu warme Temperaturen und das könnte im Jänner 2019 auch blühen. Allerdings: es sollte der Februar 2018 ebenso warm sein und er war stattdessen sehr kalt und das zeigt, dass man die Langfristprognose mit Vorsicht genießen muss. Rein vom Trend her muss man aber von einem zu milden Winter ausgehen - und das wäre nicht der erste, wenn man die letzten Jahre betrachtet.

Was heißt das Ganze nun für Österreich?

Nachstehend sind die Temperaturen für die österreichischen Landeshauptstädte und die Monate Dezember, Jänner und Februar eingetragen. Es sind dies die durchschnittlichen Werte jedes Monats, also keine Aussage darüber, ob es auch einmal 15 Grad plus oder minus geben kann. Wenn es nun um ein Grad kälter ist, bedeutet es zum Beispiel für Wien, dass statt 1,1 Grad im Schnitt im Dezember 0,1 Grad haben könnte - und dann ist Schneefall schon wahrscheinlicher. Gibt es aber um zwei Grad mehr als in den Daten abzulesen, dann ist der Schnee im Flachland zumindest Mangelware.

Die langfristigen Werte wurden für den Zeitraum 1981 bis 2010 ermittelt und sehen in den Landeshauptstädten Österreichs so aus:

Wien 1,1 / 0,3 / 1,5 Grad (Dezember / Jänner / Februar)
St. Pölten 0,1 / -0,8 / 0,5
Linz 0,7 / -0,4 / 0,9
Salzburg 0,0 / -1,1 / 0,3
Innsbruck -0,1 / -1,0 / 0,8
Bregenz 1,6 / 0,4 / 1,1
Klagenfurt -1,4 / -2,8 / -1,4
Graz 0,0 / -1,0 / 1,0
Eisenstadt 0,8 / -0,1 / 1,3

Datenquelle: https://www.zamg.ac.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 27. September 2018]

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