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Turbulentes Wetter in Österreich zu Jahresbeginn 2018

Sturm, viel Schneefall und sehr warme Temperaturen

Das Wetter in Österreich beginnt im neuen Jahr 2018 sehr turbulent. Denn es gibt eine starke Strömung vom Westen her und damit kommt milde Luft vom Atlantik in den mitteleuropäischen Raum. Das ist eine komplett andere Situation als vor einem Jahr, als die polare und damit sehr kalte Luft vom Norden nach Österreich geschoben wurde. Die Folge war der kälteste Jänner seit 30 Jahren, doch davon ist man im Jahr 2018 weit entfernt.

Sturmwarnung von Vorarlberg bis Wien

Schon am heutigen Dienstag bläst der Wind kräftig, wobei vor allem der Zentralbereich von Niederösterreich, zum Teil das Industrieviertel mit den Ostalpen und der Wiener Raum betroffen ist. Windspitzen um die 60 bis 70 km/h sind am Nachmittag zu erwarten, die Temperaturen sind aber ganz anders gelagert als vor einem Jahr, denn es gibt durchwegs Werte im Plusbereich, im Osten Österreichs ist es sogar schon am Vormittag deutlich zu warm für die Jahreszeit. Wien oder Eisenstadt befinden sich bei 8 Grad plus, nur in Klagenfurt oder Innsbruck ist man knapp über dem Gefrierpunkt angesiedelt.

Der Nachmittag bringt dann um die 5 bis 10 Grad und ist das Vorspiel zu den stürmischen Tagen, die folgen. Denn mit Mittwoch setzt kräftiger Wind ein, der Sturmböen bis 100 km/h auch im Flachland bringen kann. Der Wind bringt viele Wolken, aber in der Früh gibt es noch eine Schneefallgrenze um die 1.000 bis 2.000 Meter - je nach Temperatur. Die Schneefallgrenze sinkt aber im Verlauf des Mittwoch und dann gibt es zum Teil intensiven Schneefall auf hohen Lagen und von Vorarlberg bis zum Mostviertel auch auf Lagen ab 600 bis 1.000 Meter. Noch tiefer schneien kann es in Kärnten, wo es weniger stürmisch, dafür kälter ist.

Schnee, Gewitter, Wärme

Denn der Wind bringt nicht nur stürmische Böen, die auch Wien erreichen werden, sondern viele verschiedene Wettersituationen in kurzer Zeit. Zuerst sorgt er für Abkühlung und Wolken, wodurch der Schneefall bis in höhere Täler möglich wird. Der Sturm selbst ist gefährlich genug, aber durch verschiedene Temperaturlagen können sich zudem für Jänner ungewöhnliche Gewitter bilden, wodurch der Temperaturunterschied ausgeglichen wird. Und am Donnerstag bläst der Wind weiterhin stark, sorgt aber auch für milde Temperaturen, vor allem in Ostösterreich.

Im Westen kann es noch schneien, im Osten gibt es einen Mix aus Wolken und Sonne und um die 10 Grad plus, während in Westösterreich oder auch im Süden nur Werte um den Gefrierpunkt erreicht werden. Das sind auch Temperaturen, die für den Jänner typisch wären. Es bleibt aber nicht dabei, denn die Temperaturen werden am Freitag noch weiter klettern und könnten wieder ungewöhnlich milde 10 bis 15 Grad bringen. Dabei wird es auch im Westen und Süden milder mit Werte um die 8 bis 10 Grad, im Norden und Osten sind die 15 Grad durchaus auch möglich.

Diese milde Luftströmung bleibt zumindest bis zum Wochenende erhalten, ein vorsichtiger Ausblick zeigt aktuell keinen Kälteeinbruch, sodass dieser Jänner wieder einer der sehr warmen werden könnte.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 2. Jänner 2018]

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