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Starker Schneefall in Wien und Graz

Italientief bringt ersten großen Schneefall in den Osten

Der Winter 2017/18 lieferte in den Bergregionen von Vorarlberg bis zum Mostviertel erstaunlich viel Schnee - nicht den Kunstschnee der letzten Jahre, sondern echten Schneefall vom Himmel. Im Bregenzerwald wurden Schneehöhen gemessen, die es schon Jahre nicht mehr gab, nur im Osten und Südosten hat der Winter einen langen Urlaub eingelegt. Außerdem vereinzelte Schneefälle und den einen oder anderen Tag mit einer zarten Schneeauflage gab es kaum Wintererlebnisse für die Kinder. Vor allem Städte wie Wien, Eisenstadt oder Graz gingen leer aus.

Aber in der ersten Februarwoche des Jahres 2018, zugleich auch die erste Semesterferienwoche für die Kinder in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg, brachte durch ein Italientief binnen weniger Stunden die erste wirklich so zu bezeichnende Schneedecke in den Osten und Südosten sowie auch in den Süden.

5 bis 10 cm Neuschnee für die Städte

Grundlage für den Schneefall ist ein Italientief, das gegen den Uhrzeigersinn feuchte Luft nach Österreich brachte. In Kärnten setzte der Schneefall schon sehr früh am Morgen ein und auch in der Steiermark stand man bei starkem Schneefall auf, der sich in den Vormittagsstunden nach Osten und Nordosten weiter ausdehnte. Während es im Süden schon nachlassenden Niederschlag gab, wurde der Schneefall im Burgenland, in Niederösterreich und in der Bundeshauptstadt Wien dichter und stärker.

Der Frühverkehr merkte die veränderte Wetterlage sofort, denn teilweise ging auf der Südautobahn und auch auf der Pyhrnautobahn nichts mehr, weil LKW´s, aber auch manche PKW´s hängen geblieben sind. Im dichten Schneetreiben galt es, die Schneeketten anzulegen. Der Wiener Frühverkehr war noch nicht so beeinträchtigt, weil um acht Uhr setzte erst der Schneefall ein, Probleme gab es aber auch dann ein wenig.

In der Wiener Innenstadt waren über fünf Zentimeter Neuschnee auf den Quadratmeter gemessen worden, in Graz etwa bei der Universität waren es über 11 Zentimeter, sodass die großen Städte nun auch an den Winter erinnern und weniger an das Frühjahr wie in den letzten Wochen mit zum Teil deutlich zu warmen Temperaturen.

Kurzauftritt der Schneedecke

Aber die ganz große Freude mit dem Schnee wird den Kindern nur kurz geboten, weil die nächsten Tage wieder Temperaturen um die drei bis sechs Grad Celsius bringen werden und damit wird die geringe Schneedecke bald als Matsch zu betrachten sein. Auch das Eislaufen wird weiterhin kein Thema sein, weil es zu warm ist, als dass die Gewässer zufrieren könnten.

Der Donnerstag könnte noch ein paar letzte Schneeschauer bringen, aber auch die gehen bald in Regen über und sind wohl gegen Mittag beendet. Dann kündigen sich ein paar trockene Tage mit einigem Sonnenschein an. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass die Temperaturen sich an die für Februar üblichen Durchschnittswerte rund um fünf Grad orientieren werden. Ein weiteres Winterwonderland ist für den Osten nicht in Sicht, im Westen gibt es Schnee ohnehin in Hülle und Fülle und damit auch für die weiteren beiden Semesterferienwochen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 7. Februar 2018]

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