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Wetter im September 2019 in Österreich

Markante Kaltfront zu Beginn

Der August 2019 brachte viele Unwetter, aber vor allem auch große Hitze, speziell in Ostösterreich, wo ein Hoch über Osteuropa stärker wirken konnte als die Westströmung, weshalb es häufiger von Vorarlberg bis Niederösterreich Gewitter und Regen gab, im Osten hingegen Trockenheit und heiße Nächte. Der September 2019 beendet die Angelegenheit aber an seinen ersten Tagen mit einer markanten Kaltfront.

Wetter im September 2019 in Österreich: Inhalt

Markante Kaltfront beendet die Hitze (Bericht vom 31. August 2019)

Wetterstatistik Österreich September 2019Besonders in Ostösterreich gab es in der letzten Augustwoche große Hitze, wobei die Temperaturen gar nicht so sehr das Problem waren, vielmehr gab es eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 %, weshalb man viel mehr schwitzen musste als etwa im Juni 2019, als es auch heiß war, aber es eine trockene Luft gab. Der Übergang vom August 2019 in den September 2019 erfolgte ebenso heiß, wobei es in ganz Österreich am letzten Augusttag Badewetter gibt, aber am Sonntag, den 1. September 2019 beginnt sich das Wetter allmählich umzustellen.

In der Osthälfte ist Hochsommer von früh bis spät zu erwarten, in der Westhälfte Österreich gibt es auch noch bis zum frühen Nachmittag feines Badewetter, aber dann mehren sich zum Teil heftige Gewitter als Vorboten für eine Kaltfront, die es in sich haben wird. Sie sorgt dafür, dass es schon starke Unterschiede in der Temperatur geben wird. Am Sonntag Nachmittag schwitzt man in Ostösterreich noch bei bis zu 32 Grad im Schatten, im Westen beginnt es zu regnen und es kühlt auf 25 Grad ab - was der typischen Augusttemperatur entsprechen würde.

Die markante Kaltfront erreicht aber am Montag ihren Höhepunkt. Im Bregenzerwald wird man kaum über 15 Grad hinauskommen, was fast einer Halbierung der Temperatur vom Wochenende entspricht, im Osten gibt es noch einmal um die 28 bis 32 Grad, am längsten wird es wohl im Süden des Burgenlandes heiß bleiben. Aber am Nachmittag zieht die Kaltfront mit Regen und heftigen Gewittern immer weiter nach Osten und es beginnt auch in Wien, St. Pölten und Eisenstadt abzukühlen und zwar so sehr, dass es in der Nacht selbst in der seit Wochen aufgeheizten Innenstadt auf 15 Grad abkühlt. Der Dienstag ist dann feucht und richtig kühl mit maximal 20 Grad in ganz Österreich, aber es setzt sich von Westen her bereits wieder die Sonne durch. Damit gibt es feines, aber deutlich kühleres Wetter und das ist auch eine Erleichterung für die aufgeheizten Städte speziell in der Osthälfte des Landes. Das Thema Tropennächte hat sich dann erledigt.

Schnee bis auf 1000 Meter Seehöhe (Bericht vom 6. September 2019)

Die erste Septemberwoche des Jahres 2019 brachte im Osten Österreichs nochmals einige Sommertage und sehr warme Temperaturen, im Westen war es schon ein gutes Stück kühler und mit dem heutigen Freitag hat der Regen auch den Osten erreicht. In Innsbruck gibt es kaum 15 Grad und die Wolken dominieren den Himmel, in Wien hat man noch 21 Grad mit einigen Sonnenfenstern genießen können - der Wind war nicht so stark wie angekündigt.

Aber das Wochenende wird sehr herbstlich und 20 Grad werden schwer erreicht werden können. Ein Tiefdruckgebiet legt sich über den Alpenraum und bringt einige Regenschauer vom Bodensee bis zum Neusiedler See, wobei dieser Regen am Sonntag sich intensivieren wird. Vor allem im Bereich von Vorarlberg bis zur Obersteiermark muss man mit starken Regenfällen rechnen, die erst im Laufe des Montag abklingen werden.

In Kombination mit sehr kühler Luft bedeutet dies auch, dass das Vokabel Schneefallgrenze zum Thema wird, weil in hoch gelegenen Tälern um die 1.000 bis 1.200 Meter Seehöhe muss man sich auf Schneefall einstellen und das kann auch bedeuten, dass es unterhalb der Waldgrenze bis zu 20 Zentimeter Schnee geben wird. Dieser Schnee wird sich nicht lange halten, weil Mitte der neuen Woche Temperaturen um die 20 Grad in den Landeshauptstädten möglich sind und damit auch zu warme Temperaturen im Mittelgebirge, aber ein erster Vorgeschmack auf die kalte Jahreszeit ist dies auf jeden Fall schon einmal.

Sommer in Westösterreich (Bericht vom 11. September 2019)

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gab es auf den Bergen ab 2.000 Meter Seehöhe aufwärts durch die kalte Luft und den Niederschlag, der Österreich erreicht hatte. Aber die zweite Septemberwoche lässt den Vorboten vom Winter schnell vergessen, denn ein Hoch über Osteuropa und ein weiteres über Südwesteuropa prägen das Wettergeschehen auch im Alpenraum. Vor allem das Hochdruckgebiet, das von Spanien kommt, wird immer mehr wetterbestimmend und damit kommt es zu einer Situation, die umgekehrt zu vielen Wochen im Hochsommer sein wird.

Denn im Osten gab es oft Hitze während im Westen etliche Gewitter und Regenschauer für gedämpftere Temperaturen gesorgt hatte. Mitte dieser Woche ist es ausgeglichen warm bis sommerlich mit Werten von 23 bis 26 Grad (ab 25 Grad im Schatten spricht man vom Sommertag). Am Wochenende gibt es aber durch das Hoch aus Südwest bis West bis zu 28 Grad in Tirol und Vorarlberg, während es in Wien oder auch im östlichen Niederösterreich und im Burgenland eher Werte um die 20 Grad geben wird. Das entspricht ziemlich genau den üblichen Septembertemperaturen, in Westösterreich kehrt hingegen der Hochsommer zurück.

Dieser dürfte aber nicht lange bleiben, denn die Wetterdienste erwarten für den Montag heftige Gewitter und damit einen Rückgang der Temperaturen. Kalt wird es aber auch laut 14-Tage-Prognose nicht, die Werte bleiben bei typischen Temperaturen um die 19 bis 22 Grad. Davor kann man in Westösterreich noch einmal richtig den Hochsommer genießen.

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Wetter September 2019

Das Wetter in Österreich im September 2019 mit einer markanten Kaltfront zu Beginn des Monats nach einem sehr heißen August, vor allem in Ostösterreich.

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