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Oktober 2008: wechselhaft und unterschiedlich

Völlig unterschiedlicher Oktober

Das Wetter im Oktober 2008 in Österreich lässt sich eigentlich nicht wirklich zusammenfassen, weil es abhängig von der Region ist, wie das Wetter über den gesamten Monat beurteilt werden kann. Normalerweise ist schon eine Aussage zu treffen, ob der Oktober zu warm oder zu kalt oder eher normal war, doch dieser Oktober 2008 bietet diese Möglichkeit kaum an, weil er generell sehr variantenreich war und abhängig vom Bundesland, oft sogar abhängig vom lokalen Gebiet unterschiedliche statistische Werte erbracht hat.

Unbeständiger Oktober 2008 in Österreich

Wetterstatistik Österreich Oktober 2008So war beispielsweise Innsbruck die sonnigste Landeshauptstadt, in Ostösterreich - von Niederösterreich über Wien bis zum Burgenland - gab es die wenigste Sonne, dort gab es aber trotz der vielen Wolken auch untypisch wenig Niederschlag für den Monat Oktober.

Insgesamt war der Monat Oktober statistisch gesehen von den Temperaturen her ein normaler Monat, nur im Süden Österreich erreichte man überdurchschnittliche Temperaturen, die etwa zwei Grad über den langjährigen Beobachtungen gelegen sind.

Bei den Regenmengen wurde schon erwähnt, dass es in Ostösterreich sehr trocken war, im Westen gab es normale Niederschlagswerte, im Süden übertraf man die normalen Werte für Oktober, vor allem aufgrund der letzten Oktober-Tage, als eine Regenfront intensiven Niederschlag brachte.

Auffallend im Oktober 2008 war das wechselhafte Wetter. Praktische jede Woche gab es um den Mittwoch und Donnerstag herum einen Kälteeinbruch, um dann zum Wochenende hin wieder milde Temperaturen nachzureichen. Menschen mit Kreislaufproblemen waren über diese Wetterentwicklung wenig begeistert. Gegen Ende Oktober gab es auch enorme Temperaturunterschiede innerhalb von Österreich. Im Osten war es fast frühlingshaft mit bis zu 20 Grad oder darüber, im Westen schneite es in Bregenz sogar. Bis zu 18 Grad Unterschied waren innerhalb von 500 Kilometer Luftlinie gemessen worden.

Besonderheiten im Oktober 2008

Milde Temperaturen (Bericht vom 7. Oktober 2008)

Der September 2008 bot kein Wetter zum Genießen. Viel Regen, noch viel mehr Wolken und wenig Sonne - das war die Mixture, die nach der kleinen Hitzewelle zu Beginn des Monats geboten wurde. Der Oktober 2008 hält sich an dieses Prinzip aber nicht.

Denn er begann zwar sehr kühl, steigerte sich aber bereits seit Sonntag in den Temperaturen, nur der Wind war kühl und unangenehm. Schon am Montag erreichten die Temperaturen österreichweit um die 18 Grad und bis zum nächsten Wochenende wird sich das nur insoferne ändern, als die Temperaturen zum Wochenende nach derzeitigen Prognosen sogar über die 20 Grad-Marke steigen könnten.

Bis zum Donnerstag bleibt es mild bei etwa 15 bis 20 Grad, allerdings nicht ganz beständig. Teilweise kann zäher Bodennebel dafür sorgen, dass man am Vormittag wenig von der Sonne mitbekommt, vor allem in den Beckenlagen. Und teilweise kann es kurz regnen, aber nur lokal. Sonne und Wolken werden sich oft abwechseln.

Zum Wochenende hin darf man dann mit viel Sonne und einem sehr angenehmen Wetter rechnen. Die Temperaturen könnten sogar bis zu 23 Grad ansteigen, womit für eine Entschädigung für den nicht so gelungenen September gesorgt werden würde.

Starke Temperaturunterschiede (Bericht vom 22. Oktober 2008)

Seit Tagen gibt es in Österreich ein intensives Nebelwetter, das sowohl dafür sorgt, dass man beim Autofahren besonders vorsichtig sein muss als auch dafür, dass es erhebliche Temperaturunterschiede innerhalb von Österreich gibt.

So gab es gestern im Bereich von Salzburg bis Oberösterreich rekordverdächtige Temperaturen über 20 Grad im Schatten, während es Wien nicht einmal auf zehn Grad geschafft hatte. Der Grund lag darin, dass in Ostösterreich der Nebel auch am Nachmittag noch zäh und dicht blieb und sich einfach nicht auflösen wollte, während westlich davon herrlicher Sonnenschein aktiv war.

Dieses Wetter ist auch heute zu erwarten, wenngleich schon ab den Vormittagsstunden Wolkenfelder nach Vorarlberg ziehen werden, die im Laufe des Tages ganz Österreich erreichen werden. Diese Wolken gehören zu einer Kaltfront, wie von West nach Ost zieht und dafür sorgen wird, dass es zu einem spürbaren Temperaturrückgang kommt. In der Nacht von heute Mittwoch auf morgen Donnerstag wird es bis auf 1.000 Meter herunter schneien und die Temperaturen werden morgen kaum über die 10 bis 14 Grad reichen, wobei die zehn Grad wahrscheinlicher sind.

Aber danach geht es wieder aufwärts und ab Freitag wird es schon sonniger und wärmer und das Wochenende, vor allem der Sonntag, wird wieder milder und erfreulicher werden. Es kündigt sich damit das dritte schöne und angenehme Wochenende in unmittelbarer Reihenfolge an. Denn seit Wochen gibt es das Phänomen, dass gegen Mittwoch und Donnerstag eine Abkühlung stattfindet, um danach ein sonniges Wochenende zu bringen.

Enorme Temperaturunterschiede (Bericht vom 27. Oktober 2008)

Österreich kommt mit dem morgigen Tag in eine Situation, in der sich das Wetter im Westen völlig anders darstellt als im Osten. Denn vom Westen kommt polare Luft durch ein Tiefdruckgebiet nach Vorarlberg und Tirol, während von Italien eine nordwestliche warme Strömung in den Osten Österreichs gelangt.

Dadurch wird es in den nächsten Tagen beispielsweise in Bregenz kaum mehr als fünf bis zehn Grad Celsius Tageshöchsttemperatur haben, während im Wiener Raum, aber auch in Teilen Niederösterreichs, im Burgenland bis zum Grazer Becken Temperaturen bis zu 20 Grad geben kann.

Sollte es in Bregenz nur die fünf Grad erreichen, und das ist nicht auszuschließen, so würden innerhalb von Österreich bis zu 15 Grad Temperaturunterschied gemessen werden. Dazu gibt es im Westen viel Regen, während im Osten die Sonne scheint, oder sich zumindest die Sonne mit einigen Wolken abwechselt.

Mit Dienstag beginnt dieses unterschiedliche Wetter in Österreich zu wirken, am Mittwoch wird es besonders ausgeprägt sein, aber auch am Donnerstag wird es im Osten deutlich schöner und milder sein, als im Westen, auch wenn die Temperaturen in Ostösterreich auf etwa 15 Grad zurückgehen werden. Von solchen Temperaturen kann man in Westösterreich dieser Tage nur träumen...

Föhnsturm und 18 Grad Unterschied (Bericht vom 30. Oktober 2008)

Die angekündigte Zwei-Wetter-Phase hat Österreich am Dienstag zögerlich, am Mittwoch voll erreicht und sorgte dafür, dass es in Vorarlberg und Tirol kalt und winterlich blieb, im Osten glaubt man hingegen, dass der Frühling ausgebrochen ist. Dieser Gegensatz steigert sich über den Donnerstag hinaus noch weiter.

Verantwortlich für den Gegensatz ist ein Föhnsturm, der sich von Italien kommend von Kärnten bis nach Wien bemerkbar macht. In Kärnten hat der Sturm schon große Schäden angerichtet und Straßen blockiert, weil Bäume umgestürzt sind. Als Folge sind auch über 2.600 Haushalte in Kärnten ohne Strom, weil die Strommasten beschädigt wurden oder die Leitungen unterbrochen sind.

Dieser Sturm wird sich im Laufe des Tages in Ostösterreich, wo es jetzt schon heftigen Wind gibt, intensivieren. Besonders für den Nachmittag muss man mit starken Sturmböen rechnen.

Die Folge dieses Föhnsturmes ist ein Temperaturunterschied innerhalb von Österreich, wie er selten zu beobachten ist. In Bregenz hat es in der Früh geschneit, während in Wien die Morgentemperatur bereits 14 Grad betragen hatte. Im Laufe des heutigen Donnerstages erreicht Vorarlberg bestenfalls 3 bis 6 Grad Tageshöchsttemperatur, in Wien, Teilen von Niederösterreich und im Burgenland können es 20 bis 21 oder vielleicht sogar mehr werden.

So kann man sich in Wien nicht vorstellen, dass es in Bregenz schneien kann, umgekehrt wäre es für die Menschen in Bregenz undenkbar, mit einem T-Shirt einkaufen zu gehen.

In den nächsten Tagen gibt es einiges an Sonne, aber auch Wolken und die Temperaturen steigen im Westen stark an. Es wird in Westösterreich sogar eine Spur wärmer werden als im Osten, weil die warme Luftströmung nun auch Westösterreich erreicht, während es in Ostösterreich wolkiger werden könnte. Die Temperaturen liegen bei milden 15 bis 18 Grad.

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