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Wetter im Oktober 2013 in Österreich

Schnee im Inntal, aber dennoch mildes Wetter

Das Wetter in Österreich im Monat Oktober 2013 zeigte zwei Gesichter. Das erste war ein sehr früher Winter, der in Westösterreich unter anderem auch dafür sorgte, dass im Inntal eine geschlossene Schneedecke gegeben war und das zweite waren sehr milde Temperaturen und ein Temperaturüberschuss im Vergleich zu den langjährigen Werten.

Leicht zu warmer Oktober 2013 in Österreich

Wetter im Oktober 2013 in ÖsterreichVergleicht man die Durchschnittstemperatur vom Oktober 2013 mit dem langfristigen Schnitt, dann war dieser Oktober um 1,1 Grad Celsius zu warm. Vor allem in den letzten Wochen gab es zum Teil hochsommerliche Temperaturen, auch wenn es in der Früh sehr kühl war. Die Tageserwärmung ließ kaum Wünsche offen und an manchen Orten wurden Werte über 25 Grad gemessen. Den Spitzenwert erreichte Feldkirch in Vorarlberg mit 26,4 Grad am 22. Oktober. Zuletzt war es im Jahr 2006 im Oktober derart mild wie 2013.

Ungewöhnlich war aber der frühe Winter in Westösterreich, der für Schnee bis in die Niederungen sorgte. Zwar schneit es immer wieder auch im Oktober und auch in den Tälern, aber dass selbst in Innsbruck eine leichte Schneedecke gebildet wurden, passiert nur alle etwa 50 Jahre. Dieser frühe Winter war aber von kurzer Dauer und wurde von einer erstaunlich milden Wetterphase abgelöst.

Beim Niederschlag lag der Oktober 2013 um etwa 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Allerdings gab es erhebliche Unterschiede. Von Vorarlberg bis Oberkärnten war es sehr nass und es wurden zum Teil 50 bis 150 Prozent mehr Schnee und Regen gemessen als im Oktober üblich. In der östlichen Steiermark und im Burgenland war es hingegen sehr trocken und es fehlten 40 bis 60 Prozent zu den üblichen Werten.

Bei den Sonnenstunden gab es auch ein leichtes Plus von zehn Prozent, wobei es in Ober- und Niederösterreich zum Teil 30 bis sogar 100 Prozent mehr Sonnenstunden gab als im Oktober üblich.

Besonderheiten im Oktober 2013

Leichter Wintereinbruch in Westösterreich (Bericht vom 8. Oktober 2013)

Durch eine instabile Wetterlage kommt es in den nächsten Tagen in Österreich zu einem ungewöhnlich großen Unterschied bei der Wettersituation. Am heutigen Dienstag und auch morgen am Mittwoch ist noch stabiles Wetter in ganz Österreich zu erwarten, wobei am Dienstag die Sonne überwiegt, am Mittwoch zieht es zu und es gibt viele Wolken. Die Temperaturen bewegen sich bei den Höchstwerten um die 15 bis 19 Grad.

Aber am Donnerstag beginnt ein Tief zu wirken und bringt kalte Luft nach Österreich, aber eben nicht in das ganze Bundesgebiet. Im Westen und Süden beginnt es zu regnen und Schneefallgrenze sinkt in Vorarlberg und in Tirol markant bis etwa 800 Meter Seehöhe, während es im Norden und Osten trocken bleibt und besonders im Osten und vermutlich auch im Südosten starker Wind aus südöstlicher Richtung für eine ebenfalls markante Erwärmung sorgt.

Die Temperaturen liegen am Donnerstag in Westösterreich bei nur noch neun Grad, in Ostösterreich kann es hingegen bis zu 20 Grad geben - mehr als doppelt so hohe Werte als in Westösterreich. Noch extremer wird diese Wettersituation am Freitag, denn in Westösterreich schneit es bis in höhere Täler und über 4 Grad Celsius wird die Temperatur nicht hinauskommen. In Ostösterreich kann man dafür wieder die Sommerkleidung herrichten, weil dort gibt es 22 Grad Celsius im Schatten, wobei zum Teil die Sonne es noch wärmer wirken lässt, es gibt aber auch ein paar trübe Phasen.

Dieser extreme Unterschied setzt sich am Samstag fort, obwohl es in fast ganz Österreich regnen dürfte. Nur in Vorarlberg und im äußersten Osten bleibt es größtenteils trocken. Die Temperaturen reichen von 8 Grad im Westen bis 23 Grad im Osten - ein solch großer Temperaturunterschied ist äußerst ungewöhnlich. Dabei ist die Prognose auch sehr unsicher - Sonne, Regen und Wind können für deutliche Veränderungen sorgen und so kann es im Osten noch wärmer, aber auch deutlich kühler werden, abhängig von den Sonnenfenstern.

Erst am Sonntag gleicht sich das Wetter an. Im Westen und Süden gibt es die meiste Sonne und in Westösterreich steigen die Temperaturen auf etwa 12 Grad, während sie im Osten auf 18 Grad sinken.

Föhn und bis zu 23 Grad im Schatten (Bericht vom 21. Oktober 2013)

Der Oktober 2013 zeigte sich bisher von seiner eher normalen Seite, sieht man von dem kurzfristigen Wintereinbruch in Westösterreich ab, der nach zwei Tagen aber wieder erledigt war. In der vierten Oktoberwoche gibt es dann aber doch ein eher ungewöhnliches Wetter, denn es wird föhnig und sehr mild - zum Teil fast sommerlich mit Werte bis zu 23 Grad, möglicherweise sogar 25 Grad.

Schon am Montag wird es sehr mild mit Werte von 14 bis 22 Grad, wobei ein Föhn eigentlich noch gar nicht entstehen kann. Es gibt kaum Wind und es wird ein feiner Tag, wobei regional Nebel und Hochnebel sich bald auflösen und die Sonne freie Bahn hat. Nur im Süden Österreichs kann es vereinzelt leicht regnen. Der richtige Föhn entsteht am Dienstag und treibt die Temperaturen bis auf 25 Grad Celsius nach oben. Nebel und Hochnebel werden zäher, vor allem in den Niederungen und da speziell in Ostösterreich. Leichter Nieselregen wird auch möglich sein, richtiger Regen entsteht wenn überhaupt dann vereinzelt wieder in Südösterreich. Die Temperaturen reichen von nebelig-frischen 11 Grad bis zu sommerliche 25 Grad, wobei sich die Sonne im ganzen Bundesgebiet zeigen sollte.

Am Mittwoch geht es mit den milden Werten weiter, obwohl es sich in Westösterreich eintrübt. Im Osten gibt es wieder viel Nebel, der aber zu den Mittagsstunden der Sonne Platz macht. Die Temperaturen bleiben mit 16 bis 24 Grad ungewöhnlich hoch. Am Donnerstag gibt es dann einige Regenschauer, vor allen in Ostösterreich. Dabei wechseln sich Wolken und Sonne auch ab und die Temperaturen bleiben mit 12 bis 20 Grad auf der milderen Seite. Gleiches gilt für en Freitag, der vor allem durch viel Nebel auffällt. Am Nachmittag wird es wieder sonniger und es kommt lebhafter Wind auf. Die Temperaturen bleiben bei angenehmen 12 bis 20 Grad.

Auch für das Wochenende ist der Zweier bei der Temperatur möglich. Am Samstag gibt es viel Sonne, anfangs wieder Nebel und Werte von 15 bis 23 Grad, wobei es in der Sonne fast sommerlich wird, im Nebel etwas kühler bleibt. Gleiches gilt für den Sonntag, auch wenn von Nordwesten die nächsten Regenschauer eintreffen. Es kann auch ein paar Gewitter geben. Die Werte bleiben mit 13 bis 21 Grad auf der milden Seite.

Föhn machts möglich: Sommer in Vorarlberg (Bericht vom 25. Oktober 2013)

Ungewöhnliches ereignete sich in der Nacht von 22. auf 23. Oktober 2013 im westlichsten Bundesland Österreichs. Zu einem Zeitpunkt, als es normalerweise schon kühle Nächte gibt, trieb der Föhn die Werte auf 24, teilweise sogar 25 Grad Celsius nach oben und Vorarlberg erlebte den Hochsommer mitten in der Nacht.

Schon am gestrigen Tag waren die Werte ungewöhnlich hoch. Das Wetter zeigt sich dabei sehr wechselhaft, denn in Wien gab es am Montag auch fast schon Sommer mit Werte um 23 Grad, am Dienstag war dann der Nebel intensiv und es blieb fast den ganzen Tag trüb bei aber immer noch milden 15 Grad. Ganz anders die Situation in Vorarlberg, Tirol und zum Teil in Salzburg und Kärnten mit sonnigem Wetter und starkem Föhn, er von Südost für hohe Temperaturen sorgte. 26 Grad wurden teilweise gemessen - Werte, die man sonst im Juli oder August erwarten würde.

Aber damit nicht genug - der Föhn sorgte auch dafür, dass die Werte in der Nacht nicht abnahmen. Wer mit dem Kreislauf Probleme hat, hatte damit wohl nicht so große Freude, Sommerfreunde erlebten dafür mit Begeisterung eine Tropennacht, also eine Nacht, in der es nicht unter 20 Grad abkühlt. Solche Nächte gab es in Österreich im heißen Hochsommer genug, im Oktober ist dies sehr untypisch und selten anzutreffen.

Auch die nächsten Tage bleiben mild, wenngleich das Wetter wechselhafter wird. Von Westen her gibt es ein paar Regenschauer und die Auseinandersetzung zwischen Hochnebel und Sonne bleibt erhalten, ist für Oktober aber vor allem in den Tälern und Niederungen des Flachlandes häufig anzutreffen. Aber Temperaturen von 20 Grad oder sogar leicht darüber sind dennoch zu erwarten und liegen damit weit über dem üblichen Durchschnitt für die Jahreszeit.

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