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Wetter in Österreich im Oktober 2010

Zu kalter Oktober 2010

Dass der Oktober zu kalt ausgefallen ist, ist keine wirkliche Überraschung. Die Berechnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf der Wiener Hohen Warte haben ergeben, dass die Bundeshauptstadt Wien den kältesten Oktober seit dem Jahr 1974 erlebt hat. Auch österreichweit blieben die Temperaturen hinter den langfristigen Durchschnittswerten zurück.

Deutlich zu kalter Oktober 2010

Wetterstatistik Österreich Oktober 2010Insgesamt kann man von einem Grad Celsius ausgehen, um das das Wetter im Oktober 2010 in Österreich zu kalt verlaufen war. Besonders kühl war es in Ostösterreich. Wien wurde bereits erwähnt, auch in Niederösterreich gab es deutlich kühlere Temperaturen als im Oktober üblich, wobei die Abweichungen je nach Region von 1,5 bis 2,8 Grad betrugen.

Der Niederschlag ließ ebenso zu wünschen übrig wie die Temperaturen. In großen Gebieten Österreichs waren kaum 50 Prozent, mancherorts sogar nur um die 25 Prozent der für einen Oktober typischen Regenmenge gemessen worden. Nur in Kärnten, Osttirol und Nordtirol durch den intensiven Wintereinbruch in der letzten Oktoberwoche wettgemacht werden. In Dellach im Drautal waren an einem Tag 84 Liter pro Quadratmeter an Niederschlag gemessen worden.

Auch die Sonnenstunden waren nicht im Plansoll, was vor allem mit dem intensiven Hochnebel zu tun hatte. Während auf den Bergen knapp mehr Sonnenstunden gemessen wurden, als für den Oktober üblich, gab es in den Becken- und Tallagen oft nicht einmal zwei Drittel der Sonnenstunden, die der Oktober sonst zu bieten hat. Dazu gehörte das Klagenfurter Becken, das Salzkammergut und auch Regionen in Ostösterreich.

Besonderheiten im Oktober 2010

Zweigeteiltes Wetter in Österreich (Bericht vom 3. Oktober 2010)

Schon das Wochenende hat gezeigt, wie unterschiedlich das Wetter aktuell in Österreich sein kann. Während es in Innsbruck oder Salzburg sonnig und föhnig war und die Temperaturen über die Marke von 20 Grad Celsius, teilweise sogar deutlich darüber angestiegen war, blieb es von Wien bis Graz trüb, nebelig, grau in grau und kühl. Hier waren Temperaturen von 15 Grad kaum zu schauffen.

Diese Wetterteilung bleibt zu Beginn der neuen Woche erhalten und verstärkt sich zum Teil sogar. Der Montag bringt von Vorarlberg bis in das westliche Niederösterreich sonniges und vor allem stark föhniges Wetter, sodass die Temperaturen zwischen 18 bis sogar 27 Grad möglich sein werden. Im Osten und Südosten bleibt es weiterhin grau in grau durch Hochnebel und Wolken und mehr als 14 Grad wird man nicht messen können. Dazu kommt der Wind aus Südost, der im Alpenbereich zum Föhn wird, im östlichen Flachland aber nur als kühl empfunden werden kann.

Der Föhn wird am Dienstag schwächer und die milden Zonen reduzieren sich auf den Bereich von Salzburg bis zum Mostviertel, dort sind 14 bis 22 Grad möglich, also doch schon kühler als am Montag. In Vorarlberg, im Osten und Südosten sind kaum mehr als 14 Grad möglich. Österreichweit werden die wolken mehr werden und vereinzelt bildet sich Regen, am stärksten in Osttirol und Kärnten. Der Wind bleibt lebhaft.

Der Mittwoch bringt im Osten und Südosten weiterhin viel Nebel und auch Wolken und es kann teilweise etwas regnen. Wolken gibt es auch im Rest Österreichs, aber diese lösen sich von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich und der Steiermark spätestens am Nachmittag auf und so sind Temperaturen bis 22 Grad wieder möglich, im Osten und Südosten bei weiterhin lebhaften Wind sind nur 9 bis 15 Grad zu erwarten.

Dieses Wetter bleibt auch die nächsten Tage erhalten. Von Bregenz bis zum Mostviertel gibt es einiges an Sonne und 22, vielleicht auch 23 Grad. Von St. Pölten über Wien bis Eisenstadt und Graz bleibt es trüb, grau, wolkenverhangen und nebelig und mit maximal 15 Grad Celsius zu kühl.

Schönes Wetter, aber kalt (Bericht vom 9. Oktober 2010)

Das Wochenende hat sich von seiner sonnigen Seite gezeigt, allerdings mit zwei Schönheitsfehlern. Manche Regionen waren von Nebel beeinträchtigt und es gab starken, zum Teil eiskalten Wind, der mitunter auch stürmisch war. Damit wirkten die Temperaturen weit kälter, als sie in Wirklichkeit waren und diese Wettersituation bleibt auch in den nächsten Tagen erhalten.

Der Montag liefert wieder viel sonniges Wetter, nur am Bodensee, Mürztal oder etwa im Klagenfurter Becken kann sich der Nebel und Hochnebel bis über die Mittagsstunden halten. Ansonsten gibt es schon recht bald sonnige Stunden und das klare Wetter ist auch für die kühlen Temperaturen in der Früh verantwortlich. Der Wind bleibt lebhaft und kommt weiterhin von Nordost bis Südost. Die Temperaturen erreichen 9 bis maximal 16 Grad, durch den Wind wird man selbst die 16 Grad nicht als solche empfinden.

Das Wetter in Österreich am Dienstag ist fast eine Kopie vom Montag, allerdings hat der Nebel mehr Chancen, sich zu halten. Neben dem Bodensee und dem Klagenfurter Becken kann es wieder im Mürztal, aber auch in Wien, im Burgenland oder in Niederösterreich länger anhaltenden Nebel und Hochnebel geben. Die Sonne sollte sich aber österreichweit durchsetzen können und die Temperaturen werden wieder 9 bis 16 Grad erreichen. Weiterhin bleibt der aus Osten kommende Wind unangenehm und lebhaft.

Am Mittwoch stellt sich das Wetter leicht um. Im Westen und Süden gibt es einen Mix von Wolken und Sonnenschein, im Osten wird der Nebel hartnäckig sein. Ab und zu könnte es leichten Regenschauer geben, viel Regen ist nicht zu erwarten. Der Wind bleibt weiter ein Thema und kommt aus Nordost. Die Temperaturen bleiben bei 7 bis 17 Grad, also sehr kühl.

Die nächsten Tagen bis zum Wochenende sind abhängig davon, wie zäh der Nebel ist. Es gibt ein paar Wolken, ein paar Sonnenstunden und zähen Hochnebel - je nach Region. Regen ist kaum zu erwarten, aus dem Nebel kann es leicht nieseln. Die Temperaturen bleiben gedämpft.

Sehr kühles Oktoberwetter (Bericht vom 17. Oktober 2010)

Das Wochenende hat schon angedeutet, wie sich die nächsten Tage im ohnehin recht kühlen Oktober 2010 gestalten werden. Denn es gibt kühles, feuchtes, zum Teil schon empfindlich kaltes Wetter mit lebhaftem Wind und Tagen, an denen zweistellige Temperaturen regional kaum erreicht werden können.

Der Montag setzt beim Wetter fort, das der Sonntag gebracht hatte, denn es bleibt grau in grau, trüb und feucht. Die Sonne wird man am Vormittag kaum erleben können, am Nachmittag besteht die Chance am ehesten in West- und Südwestösterreich, besonders in Tirol und Osttirol. In Ostösterreich kommt zu den Wolken noch lebhafter Wind hinzu. Die Temperaturen erreichen gerade einmal 4 bis 11 Grad Celsius, die Schneefallgrenze liegt am Vormittag bei etwa 1.000, am Nachmittag bei 1.500 Meter Seehöhe.

Der Dienstag zeigt sich freundlicher, auch wenn es an der Alpennordseite noch ein paar Regenschauer geben kann. Am Nachmittag sollte sich österreichweit die Sonne durchsetzen können, doch es bläst lebhafter Wind und der lässt die Temperaturen von 5 bis 14 Grad kühler erscheinen, als sie sind, auch wenn diese Werte selbst schon recht kühl für den Monat Oktober ausfallen.

Am Mittwoch gibt es wieder mehr Niederschlag, vor allem von Bregenz bis St. Pölten. Der Osten könnte trocken davon kommen, wobei der Niederschlag sich bereits ab einer Höhe von 800 Meter in Schnee verwandeln kann. Es bleibt damit kalt, der Wind unangenehm lebhaft und die Temperaturen erreichen in Westösterreich maximal 4, in Ostösterreich bis zu 12 Grad Celsius.

Der Donnerstag wird noch kälter, der Niederschlag bleibt erhalten und bringt selbst in tiefen Lagen den einen oder anderen Schneeschauer. Die Temperaturen sinken auf 1 bis 10 Grad Tageshöchsttemperatur, wobei die 10 Grad nur im Osten möglich sein können, wo es auch ein paar trockene Stunden geben wird. Der Wind legt weiter zu und wird stürmisch.

Mit dem Freitag wird es wieder sonniger, aber die fast schon winterlichen Temperaturen bleiben erhalten. Trotz Sonnenstunden muss man sich auf 3 bis 12 Grad österreichweit einstellen.

Anfangs Schneefall, dann Nebel und Föhn (Bericht vom 24. Oktober 2010)

Das Wetter in Österreich bleibt kalt und eher auf der winterlichen Seite, zumindest was den Wochenbeginn betrifft. Schon am Wochenende setzte Regen in Westösterreich ein, der sich immer weiter nach Osten ausdehnt und dieses feuchte und kalte Wetter bestimmt auch am Montag das Geschehen.

Vor allem südlich der Alpen und an den Südhängen ist mit bis zu einem halben Meter Neuschnee zu rechnen und die Schneefallgrenze pendelt sich österreichweit bei 600 bis 1.000 Meter Seehöhe ein. Dazu gibt es kalten Wind und Temperaturen von 2 bis 9 Grad. Besonders der Wind lässt die Temperaturen noch kälter erscheinen.

Der Niederschlag im Süden lässt am Dienstag nach, dafür kann es in West- und Nordösterreich einigen Regen geben, Schnellfall fällt ab 1.000 Meter Seehöhe. Der Nordwestwind bleibt kalt und unangenehm und die Temperaturen erreichen maximal 4 bis 11 Grad Celsius. Am Nachmittag muss man sich auf einen Mix von Wolken und Sonne einstellen.

Wetterberuhigung ist für den Mittwoch angekündigt. Die Temperaturen werden im Bereich von 4 bis 12 Grad liegen und es gibt am Vormittag einigen Nebel in den Tallagen, am Nachmittag wird sich größtenteils in Österreich die Sonne durchsetzen. Der Wind, der die letzten Tage sehr unangenehm war, lässt spürbar nach.

Die nächsten Tage werden wieder geteiltes Wetter bringen. Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag muss man mit zähem Nebel in den Tälern rechnen. Er kann sich über Mittag zwar auflösen, kann aber den ganzen Tag als Hochnebel auch erhalten bleiben. Auf den Bergen gibt es durch die inverse Wetterlage Sonne und milde Temperaturen, auch Föhn kann sich bilden, besonders in den Nordalpen und so sind in den Nebelzonen Temperaturen von maximal 8 Grad, auf den Bergen bis zu 16 Grad möglich.

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