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Wetter im November 2017 in Österreich

Temperatur war fast exakt laut Vorgabe

Die letzten Jahre gab es in Österreich im Herbst ein überdurchschnittlich warmes Wetter, verglichen mit den langfristigen Werten der Jahre 1981 bis 2010. Wenn es dann einmal ein normales Wetter gibt, empfindet man dies als sehr kalt, obwohl es sich an die Vorgaben hält. Genau das ist im November 2017 passiert, der etwas trüber und etwas feuchter war, aber bei der Temperatur ziemlich genau gepasst hatte. Für die Wintersportorte war das ein entspannter Monat im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen es im November oft noch 15 Grad im Schatten hatte und auch die Schneekanonen nichts machen konnte, da es kalt für den Einsatz sein muss.

Wetter im November 2017: die Temperatur

Weil die letzten Jahre sehr mild verlaufen waren, empfand man den November 2017 als sehr kühl. Ein Vergleich mit den langfristigen Werten zeigt aber, dass die Temperatur sogar im Durchschnitt um 0,2 Grad über den langfristigen Werten lag. Aber auffällig war ein Wetterphänomen, das man schon länger nicht mehr beobachten konnte und zwar eine regelmäßige Kaltfront, die von Nordeuropa immer am Wochenende nach Mitteleuropa gelangt war. Trübes Wetter, Regen und zum Teil sehr windige Bedingungen waren die Folge. Und so konnte das extrem milde Wetter der letzten Novembermonate nicht wiederholt werden.

Unterm Strich war dies der kühlste November seit dem Jahr 2007 oder anders formuliert: der erste November seit 2007, der nicht überdurchschnittlich warm war. Aber auch 2016 war mit plus 0,4 Grad Celsius ähnlich normal, nur nicht ganz so trüb erfolgt. Von Vorarlberg bis zur Obersteiermark gab es ein Minus von 0,5 bis 1,1 Grad, ziemlich genau am langfristigen Trend lag man im Süden von Osttirol bis zur Südsteiermark, wärmer war der November 2017 von Oberösterreich bis zum Burgenland mit 0,5 bis 1,4 Grad über den langfristigen Werten.

Niederschlag

Quer durch Österreich gerechnet gab es im November 2017 um 10 Prozent mehr Regen und Schneefall als üblich, wobei es von Vorarlberg bis Oberösterreich und in der Südsteiermark punktuell 25 bis 50 % mehr Niederschlag gab. Im Norden und Osten von Niederösterreich, im Wiener Raum und im Nordburgenland gab es hingegen 20 bis 50 % weniger Niederschlag als im November üblich. Gleiches galt für die Mölltaler Alpen oder die südlichen Hohen Tauern.

Das große Thema war in den letzten Jahren der Schneefall oder besser dessen Ausbleiben. Das war 2017 nicht der Fall, denn selbst auf mittleren Höhen um die 1.000 Meter gab es überdurchschnittlich viele Schneetage von der Ramsau über Krimml bis Bad Gastein. Am letzten Novembertag gab es sogar in Wien eine leichte Schneedecke, auch wenn der Schneefall bald in Schneeregen überging.

Sonnenstunden im November 2017

Bei den Sonnenstunden gab es ein Defizit von 9 Prozent, wobei das innerhalb der üblichen Schwankungen lag, also durchaus auf Basis der langfristigen Daten gepasst hat. Allerdings gab es auch sehr trübe Regionen wie das Pinzgau und das Tennengau, wo es einen Mangel von 30 bis sogar 50 % der üblichen Sonnenstunden gab. Inneralpin gab es um 10 bis 30 Prozent weniger Sonnenstunden. Ausgeglichen war die Bilanz vom Rheintal bis zum Innviertel, vom Traunviertel über das Waldviertel bis Wien und in der Südsteiermark. Sonniger war es im Mühlviertel, im nördlichen Waldviertel sowie im Weinviertel und im Nordburgenland, wo es um 10 bis 25 % mehr Sonnenstunden als im November üblich gab.

Datenquelle: https://www.zamg.at



[Infoplattform Wissenswertes / 30. November 2017]

Siehe auch
Wetterberichte 2017



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