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Wetter im November 2013 in Österreich

Das Wetter in Österreich im November

Die Wetterstatistik für den Monat November 2013 erbrachte, dass Österreich auf viele Sonnenstunden verzichten musste und dass es deutlich mehr Niederschlag gab als im November üblich. Insgesamt war der Monat sehr trüb und es gab vor allem im Süden sehr viel Regen und Schneefall.

Fast normale Temperaturen im November 2013

Wetter im November 2013 in ÖsterreichBei den Temperaturen waren die Abweichungen zum durchschnittlichen Wert eines Novembers gering. Um etwa 0,6 Grad Celsius war es im November 2013 wärmer als üblich, aber die extremen Wetterverhältnisse der letzten beiden Jahre, als es im November fast sommerlich und staubtrocken war, waren nicht gegeben. Es gab immer wieder Kältefronten, die Schnee auf die Berge brachten und das große Thema Niederschlag mit sich führten. Zu Beginn des November 2013 war es noch sehr mild und in Vöcklabruck wurden erstaunliche 20,5 Grad gemessen (am 8. November), am 27. November wurde der Minuswert erreicht mit minus 26,9 Grad am Brunnenkogel, einem Berg in Tirol mit 3.438 Meter Seehöhe. Minus 16,6 Grad waren es in Bad Mitterndorf am 28. November als Gemeinde unter 1.000 Meter Seehöhe.

Denn der Niederschlag war besonders vom Südburgenland bis zum Unterkärnten ausgiebig, sodass man lange zurückblättern muss, um ähnliche Werte zu finden. Erst im Jahr 1949 wird man fündig. Aber auch österreichweit waren die Niederschläge deutlich über den durchschnittlichen Werten der letzten 30 Jahre zu finden. Es gab ein Plus von 60 Prozent . In den angesprochenen südlichen Regionen war der Überschuss sogar auf 125 bis 175 Prozent angestiegen, weshalb es auch einige Probleme mit Hochwasser und Keller gab, die leergepumpt werden mussten. Nur nördlich der Donau war der Niederschlag gering ausgefallen. Hier gab es sogar ein Minus von 25 bis 60 Prozent zu den langfristigen Werten.

Was den Winter betrifft, gab es in den letzten Novembertagen kalte Temperaturen und Schnee bis in die Niederungen. Auf den Bergen war es damit viel weißer als in den letzten beiden Jahren.

Ein nerviges Problem für die Menschen war der Nebel und die dichte Wolkendecke. Denn es gab um gleich ein Viertel weniger Sonnenstunden als im an sich schon als trüb bekannten November üblich. So wenige Sonnenstunden wurden das letzte Mal vor elf Jahren im Jahr 2002 gezählt. Besonders trüb war es dabei aber nicht im Wiener Raum, wie viele meinen würden, sondern inneralpin von Osttirol über Kärnten, Salzburg bis zur Steiermark.

Besonderheiten im November 2013

Kärnten: Überflutungen und Murenabgänge nach Dauerregen (Bericht vom 10. November 2013)

Vor wenigen Tagen wurde aus Kärnten gemeldet, dass es wieder einmal im Herbst zu wenig regnet und einige Regionen sehr trocken sind. Die Wetterstatistik bestätigte, dass der Niederschlag nördlich der Alpen viel ausgeprägter war als jener im Süden. Das betraf nicht nur Kärnten, sondern auch die Südoststeiermark. Aber die Wetterlage hat sich verändert und zwar insofern, als ständig wechselnde Wetterbedingungen herrschen. Eine Kaltfront folgt der nächsten und dazwischen ist es ungewöhnlich warm.

Nach fast frühlingshaften Temperaturen um oder sogar über 20 Grad Celsius gab es am gestrigen Samstag starken Regen, vor allem im Bundesland Kärnten und auch in der Steiermark. In der Steiermark musste zum Beispiel das Fußballspiel von Sturm Graz am Abend abgesagt werden, weil durch die großen Regenmengen der Fußballplatz unbespielbar wurde. Und das war nur ein Signal für den starken Niederschlag, der den Süden Österreichs erfasst hatte.

Am Loibl hatte es über 120 mm auf den Quadratmeter binnen von 24 Stunden geregnet, in einigen anderen Regionen regnete es auch beträchtlich - zum Beispiel in Ferlach und Bad Eisenkappel über 80 mm auf den Quadratmeter. In Klagenfurt und Villach waren es über 70 mm. Dass der Boden diese großen Mengen nicht sofort aufnehmen kann, ist nachvollziehbar und die Folgen waren vor allem in Unterkärnten und Mittelkärnten, dass es zu Überschwemmungen kam.

Es war kein großflächiges Hochwasser, sondern Verklausungen von Bäche durch umgestürzte Bäume oder entwurzelte Büsche, die schon am Nachmittag im Raum Klagenfurt, aber auch bei Bad Eisenkappel und anderen Regionen für Probleme sorgten. Auch Murenabgänge waren die Folge der hohen Niederschlagsmenge.

Winterwetter mit Neuschnee in Österreich (Bericht vom 11. November 2013)

Die letzten beiden Jahre zeichneten sich durch ein ungewöhnliches Wetter im Monat November aus. Vor zwei Jahren, im November 2011, wanderten Familien bei 15 Grad im Schatten auf 1.500 Meter durch die Berglandschaften Österreichs. Nicht ganz so extrem, aber immer noch deutlich zu mild und zu trocken war es auch im November 2012. Der November 2013 durchbricht nun diese trockene Wanderstimmung.

Denn schon seit Tagen wechseln sich verschiedene wetterbestimmende Systeme ab und eine neue Kaltfront erreichte Österreich am Sonntag, den 10. November 2013 und sorgte für Regen in Vorarlberg, der bald bis nach Salzburg reichte. In der Nacht begann es auch in Ostösterreich stark zu regnen, wobei der Niederschlag nur die erste Phase war. In der zweiten Phase kühlte es deutlich ab und das hatte zur Folge, dass es auch in den Tälern und Niederungen Schneefall oder Schneeregen gab. Manche Städte sind leicht angezuckert, in den höheren Lagen von Wien gibt es eher Schneeregen und die eine oder andere richtige Schneeflocke.

Damit sind winterliche Fahrverhältnisse gegeben und man muss vorsichtig agieren, Winterreifen nutzen und auch die eine oder andere Behinderung und Verzögerung einplanen. Der große Schneefall findet aber nur noch heute statt, wobei die Niederschlagsmengen bereits zurückgehen. Im Gegensatz zum Dauerregen in Kärnten, der am Samstag teilweise 80 bis 120 mm auf den Quadratmeter brachte, waren die 40 mm in Vorarlberg harmloserer Natur.

Was die weitere Wetterentwicklung betrifft, bleibt es aber eher kalt und fast schon winterlich. Die Temperaturen werden kaum über acht Grad Celsius hinausreichen und die Frühwerte werden inneralpin bereits unter dem Gefrierpunkt liegen. Große Niederschläge sind aber nicht zu erwarten, der eine oder andere Schneefall kann aber in den Bergen erfolgen. Die Täler müssen sich auf einige Nebelfelder einstellen, was für November keine Überraschung ist. Ein Wärmeeinbruch ist vorerst jedoch nicht in Sicht.

Kaltfront bringt winterliches Wetter (Bericht vom 21. November 2013)

Ein paar kleine Wintervorstellungen hat es vor allem in Westösterreich schon gegeben, doch der erste richtige Versuch eines Winters wird mit dem nächsten Wochenende stattfinden. Eine Kaltfront erreicht Westösterreich am Samstag und zieht bis Sonntag abend auch in den Osten ein, was bedeutet, dass es deutlich kälter wird.

Nach Tagen des Dauernebels in den Niederungen und Föhn in Oberösterreich und Teilen von Salzburg und Niederösterreich kühlt es auf den Gefrierpunkt ab. Am Wochenende gibt es Schneefall im Westen Österreichs bis auf 500 Meter herab, also bis in höhere Tallagen. Im Osten wird es etwas regnen, Schneefall ist erst gegen Abend des Sonntag möglich, wobei auch dann die Schneefallgrenze bei etwa 500 Meter liegen könnte. Große Neuschneemengen sind aber nicht zu erwarten.

So wird es im Wiener Raum das ganze Wochenende immer wieder regnen, doch der Niederschlag hört am Montag bereits wieder auf. Im Westen können doch einige Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Weniger Niederschlag ist im Süden von Osttirol bis zum Südburgenland zu erwarten. Hier gibt es ab und zu Regen, meist wird es trockenes Wetter geben.

Gleich bleibt aber für ganz Österreich ein heftiger Wind aus nordwestlicher Richtung, der für die Abkühlung sorgt. Dadurch sinkt die Schneefallgrenze deutlich und ab Montag gibt es wechselhaftes Wetter mit Wolken und ein paar Sonnenstunden bei maximal plus fünf Grad in den Niederungen, meist werden die Tageshöchstwerte aber nicht über den Gefrierpunkt hinausreichen und damit kommt es zur ersten kalten Phase im Frühwinter 2013/14.

Auch für den weiteren Verlauf der Woche ist mit kalten Temperaturen zu rechnen.

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