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Wetter im November 2012 in Österreich

Viel zu warmer November

Der Monat November 2012 brachte Österreich sehr milde Temperaturen - verglichen mit üblichen Werten, wie man sie im November sonst erlebt. Österreichweit meldet die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) der Wiener Hohen Warte ein Plus von 2,3 Grad, in Südösterreich sogar bis zu 4 Grad Abweichung.

Ungewöhnlich warmer November in Österreich

Wetter im November 2012 in ÖsterreichDamit ist der November 2012 auf Platz sieben in der Bestenliste seit Beginn der Aufzeichnungen. Es gab aber innerhalb von Österreich deutliche Schwankungen. Während in Bad Radkersburg im Schnitt die Temperatur um 4,1 Grad wärmer war als im November üblich, war das Plus am Bodensee mit einem Grad deutlich geringer ausgefallen. Besonders warm war es von Osttirol bis zum Südburgenland.

Interessant war der Niederschlag, denn im Norden war es zu trocken, teilweise sogar viel zu trocken, über den Bergen waren die Niederschläge durchaus im normalen Bereich für einen November und im Süden gab es definitiv zuviel Niederschlag in Relation zu den Normalwerten. So gab es in Laa an der Thaya um 60 % weniger Regen als im November üblich, im Südburgenland waren es um 60 % mehr als normal und in Osttirol und Teil von Kärnten gab es 2-3mal soviel Regen und teilweise in den Bergen Schneefall als üblicherweise im November.

Vom Niederschlag läßt sich auch auf die Sonnenstunden ableiten. In Kärnten gab es um 40 bis 60 % weniger Sonnenstunden als sonst im November. Dafür war die Sonne von Bregenz bis Oberösterreich um 10 bis 30 % öfter anzutreffen. Ein leichtes Defizit gab es natürlich in den Nebelgebieten vom Weinviertel bis zum Wiener Becken.

Besonderheiten im November 2012

Wechselhaftes und kühles Wetter in Österreich (Bericht vom 5. November 2012)

Am Wochenende gab es vor allem am Sonntag ungewöhnlich milde Temperaturen durch den Föhn, teilweise gab es in der Nacht auf den Montag Temperaturen von über 15 Grad Celsius, nur im Osten war es durch das trübe Wetter wieder etwas kühler. Die neue Woche bringt zuerst viel Regen, dann aber trockeneres und kühles Wetter.

Der Montag beginnt in ganz Österreich sehr feucht mit zum Teil intensiven Regenschauern. In Kärnten und Osttirol kann es sogar zu kleineren Überflutungen kommen. Erst am Nachmittag hört der Regen in Westösterreich auf und es kann bis Oberösterreich zu Auflockerungen kommen. Die Temperaturen sind bei 4 bis 8 Grad gedämpft, bei Auflöckerungen sind um die 10 Grad möglich. Außerdem bläst recht starker Wind.

Trocken beginnt der Dienstag mit Nebel im Süden und Sonne von West bis Ost, aber am Nachmittag ziehen die nächsten Wolken durch. Es kann in Westösterreich etwas mehr regnen, tagsüber sind Regenschauer dann überall möglich. Der Wind bleibt lebhaft, die Temperaturen liegen meist bei 3 bis maximal 10 Grad, in Ostösterreich könnten sich 13 Grad unter Umständen ausgehen.

Das Wetter am Mittwoch zeigt sich in Österreich trocken und bietet eine Mischung aus Wolken und Sonne, wobei der sonnige Eindruck in Südösterreich überwiegt. Der Wind bleibt erhalten und lebhaft, die Temperaturen reichen von 2 bis 8, nur vereinzelt bei Sonne bis 11 Grad. Dieses Wetter bleibt auch am Donnerstag erhalten. Wieder sind 11 Grad das Höchste der Gefühle, man sollte sich aber eher auf Werte um 5 bis 9 Grad einstellen.

Am Freitag gibt es wieder mehr Wolken und den einen oder anderen Regenschauer oder auch Schneeschauer, denn die Schneefallgrenze liegt bei 800 Meter. Es ist kühl bei maximal 0 bis 8 Grad Tageshöchsttemperatur. Diese Temperaturen wird es auch am Wochenende geben, wobei am Samstag der sonnige Eindruck überwiegen wird.

Hochwasser in Kärnten, besonders betroffen ist Lavamünd (Bericht vom 6. November 2012)

Das Bundesland Kärnten ist bekannt dafür, dass es oft unter sehr trockenem Wetter leidet. Während von Vorarlberg bis Wien Regen gemeldet wird, bleibt es in Kärnten trocken und die Wintersportorte vermissen den Schnee. Im Herbst 2012 gab es genau das extreme Gegenteil.

Denn schon Ende Oktober 2012 regnete es von Osttirol über Kärnten bis zur südlichen Steiermark intensiv. Dazu kam der Wintereinbruch mit hoher Schneelage am vorletzten Tag des Oktober und schließlich setzte am Montag, dem 5. November 2012 Starkregen ein, der dazu führte, dass es regional ein Jahrhunderthochwasser gibt.

Es ist dies keine dramatische Bezeichnung der Medien, sondern ein Faktum, denn in Lavamünd wurde eine über 100 Jahre alte Hochwassermarke übertroffen und damit der höchste Wert seit einem Jahrhundert erreicht. Die Kombination aus viel Regen im Oktober, geschmolzenem Schnee aus den Bergen und diesem Starkregen ergab einen Mix von Niederschlag und Wassermengen, die binnen zwei Wochen Kärnten und die anderen südlichen Regionen erreicht hatte und das Doppelte einer üblichen Monatsmenge darstellten.

Solche Wassermassen konnten die Bäche und Flüsse gar nicht mehr aufnehmen und so suchte sich das Wasser neue Wege. Autos wurden überschwemmt und zum Teil sogar fortgespült, Keller und Erdgeschoss standen unter Wasser und ständig kamen neue Regenmengen dazu. Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz, um den Menschen zu helfen.

Nicht nur Kärnten war betroffen, auch in der Steiermark stiegen die Pegel und durch die Drau wurde das Hochwasser auch nach Slowenien weitergeführt, wo vor allem Marburg betroffen ist. Die Regenschauer haben sich heute erledigt, nur vereinzelt kann es leicht regnen, doch die Aufräumarbeiten werden einige Tage dauern, bis man das gesamte Schadensausmaß überhaupt kennt.

Stabiles Herbstwetter mit viel Hochnebel in den Niederungen (Bericht vom 12. November 2012)

Wenig erfreulich war das Wochenende für den Süden Österreichs, aber auch der Westen hat viel Regen abgekommen. Die große Katastrophe ist Kärnten bis dato erspart geblieben, schlimmer waren die Murenabgäng in Tirol. Der starke Regen läßt nun nach und es folgt eine Woche mit teils sonnig-wolkigem Herbstwetter, teils hat man wieder mit dem Hochnebel zu kämpfen.

Das Wetter am Montag ist trüb und es regnet in großen Teilen Österreichs, besonders in Kärnten und im Süden der Steiermark kann es noch stärker regnen. Die Hochwassergefahr in Kärnten ist damit noch nicht ganz vom Tisch. Nördlich der Alpen regnet es weniger. Die Temperaturen reichen von 6 bis 12 Grad Celsius.

Auch am Dienstag ist es oft stark bewölkt und in den klassischen Nebeltälern gibt es viel Hochnebel. es kann leicht regnen, häufiger nieseln, aber der starke Regen ist vorbei. Auflockerungen gibt es selten, am ehesten im östlichen Flachland. Die Temperaturen bleiben ähnlich mit Werte von 5 bis 12 Grad, im Flachland kann der Wind etwas auffrischen.

Das Wetter am Mittwoch zeigt sich im Bergland strahlend sonnig, während es in den Tälern reichlich Hochnebel gibt. Dieser kann sich den ganzen Tag lang halten. Der Wind ist schwach bis mäßig und die Werte reichen je nach Sonne und Nebel von kühlen 5 bis zu ungewöhnlich milden 15 Grad Celsius.

Auch am Donnerstag zeigt sich ruhiges Hochdruckwetter mit Sonne in den Bergen und beständigem Nebel in den Tälern. Erneut gibt es Werte von 5 bis 15 Grad - abhängig von Sonnenfenster und Hochnebel. Gleiches gilt für den Freitag und den Samstag, sodass von trockenem und stabilem Herbstwetter gesprochen werden kann. Auf den Bergen gibt es viel Sonne und milde Temperaturen, in den Tälern und speziell in den klassischen Nebelbecken bleibt es meist den ganzen Tag kühl und neblig.

Weiterhin viel zu warm auf den Bergen - kein Schnee in Sicht (Bericht vom 19. November 2012)

Vor einem Jahr wanderten die Familien auf den grünen Almen und bis in den Dezember dauerte diese Trockenheit an. Es war auf den Bergen fast frühlingshaft mild und diese außergewöhnliche Wettersituation wiederholt sich 2012 erneut. Zwar wird es zum nächsten Wochenende hin etwas kühler, aber Aussicht auf Schneefall ist weiterhin nicht feststellbar.

Das Wetter am Montag zeigt sich wieder einmal zweigeteilt. Im Osten und Süden gibt es viel Nebel, der in den Morgenstunden auch noch gefrieren kann. Im Tagesverlauf nieselt es ab und zu leicht, es bleibt trüb. Im Westen bis nach Niederösterreich gibt es hingegen einige Sonnenstunden. Die Temperaturen reichen von 2 bis etwa 9 Grad und bei viel Sonne sind auch 12 Grad durchaus möglich.

Der Nebel ist auch am Dienstag ein Thema und als Hochnebel sorgt er im Flachland für trübes Wetter. Im Westen gibt es mehr Wolken, aber meist setzt sich doch die Sonne durch. Die Temperaturen sind wieder sehr unterschiedlich und reichen von 3 Grad in den Nebelgebieten bis zu 13 Grad bei Sonne. Der Wind kann lebhaft auffrischen.

Am Mittwoch gibt es erneut trübes Wetter mit Hochnebel von Osten bis Süden. Von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich löst sich der Nebel rasch auf und es komt die Sonne zum Vorschein, wodurch die Temperaturen noch weiter steigen können. Der Südostwind ist lebhaft. Die Temperaturen reichen von 4 Grad im Nebel bis zu sehr milden 14 Grad bei Sonne.

Das Wetter am Donnerstag bietet viele Wolken und es kann ein wenig regnen. Die Temperaturen sinken leicht auf 3 bis 11 Grad, wobei letzter Wert immer noch deutlich über den typischen Novembertemperaturen liegt. Auch am Freitag gibt es ein wenig Regen und viele Wolken, wobei der Südostwind zusätzlich lebhaft auffrischt. Die Werte liegen zwischen 3 und 12 Grad.

Am Samstag beginnt es abzukühlen. Die Wolken und der trübe Eindruck überwiesen und die Werte reichen von 3 bis 8 Grad. Auch am Sonntag ist es kühler, das ungewöhnlich milde Wetter ist fürs erste in den Bergen beendet, große Niederschlagsmengen sind aber noch nicht in Sicht.

Nach dem Föhn kommt die Abkühlung zum Ende des November (Bericht vom 27. November 2012)

Wie schon vor einem Jahr gestaltet sich der November in der Ausgabe 2012 als zu trocken und viel zu mild. Zu mild insoferne auch, als man mit der Produktion von Kunstschnee auf den Bergen kaum beginnen kann. In den nächsten Tagen gibt es sogar noch einen Föhn und frühlingshafte Temperaturen, aber zum Wochenende hin wird es deutlich kälter.

Der Montag beginnt mit dem üblichen Programm von Neble und Hochnebel, der vor allem wieder im Osten zäh sein kann. Er löst sich größtenteils aber auf und durch den kräftigen Südwind wird es föhnig. Die Temperaturen erreichen je nach Nebel und Sonne zwischen 3 und 12 Grad, mit Föhn sind sogar 16 Grad möglich.

Auch das Wetter am Dienstag präsentiert sich von der nebeligen und föhnigen Seite. Anfangs gibt es viel Nebel, der sich aber weitgehend auflösen wird. dann scheint zeitweise die Sonne und diesmal auch in der Osthälfte Österreichs. Wolken ziehen durch und hin und wieder kann es über den Bergen leicht regnen. Die Temperaturen erreichen wieder zu milde 3 bis 15 Grad - je nach Föhn.

Das Wetter am Mittwoch in Österreich ist durchwegs bewölkt, Nebel gibt es nur vereinzelt. Südlich der Alpen kann es regnen, später setzt Regen in ganz Österreich ein. Es gibt lebhaften Wind und Temperaturen von 3 bis 13 Grad Celsius. Am Donnerstag sinkt die Temperatur und der Föhn bricht zusammen. Auf der Alpennordseite gibt es häufig Schneefall, in den Tälern Regen. Der Westwind sorgt dafür, dass es im Tagesverlauf deutlich kälter wird und die Schnefallgrenze sinkt allmählich auf 400 Meter. Die Temperaturen reichen von minus 2 bis plus 8 Grad, nur im Südosten sind 12 Grad noch möglich.

Am Freitag gibt es weiterhin viele Wolken und im Westen und Süden ein wenig Schnefall. In den Tälern regnet es. Länger sonnig ist es nur im Flachland in Ostösterreich. Der Wind ist weiterhin frisch und die Temperaturen reichen von minus 3 bis plus 7 Grad.

Das Wetter am Samstag bleibt kalt, die Niederschläge hören aber auf und die Werte orientieren sich an der Null-Grad-Grenze.

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