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Wetter im November 2011 in Österreich

Schnee? Regen? Fehlanzeige!

Es gibt nun schon mehr als 100 Jahre Aufzeichnungen über das Wettergeschehen in Österreich, aber Daten, wie sie der November 2011 erbracht hatte, waren bis zu jenem Zeitpunkt nicht bekannt gewesen. Der November 2011 war der mit Abstand trockenste November seit Beginn der Aufzeichnungen.

Extrem trockener November 2011 in Österreich

Wetter im November 2011 in ÖsterreichSchon in den letzten Jahren war der Herbst sehr trocken verlaufen, aber das wurde im November 2011 getoppt. In Innsbruck gab es am 20. Oktober 2011 den letzten Niederschlag - vom üblichen Regen bzw. Schneefall im November keine Spur und wer gerne wandern geht, hat eine riesige Freude am Wetter, weil es gibt saftige herrlich grüne Wiesen auf 2.000 Meter Seehöhe - aber weit und breit keinen Schnee.

Damit endet die Einheitlichkeit beim Wetter im November 2011 aber auch schon wieder. Denn es gab und wochenlang ein zweitgeteiltes Wetter. Das hatte man 2011 öfter, dass es im Osten viel wärmer war als im zu kühlen Westen, diesmal war es umgekehrt. Von St. Pölten über Wien und Eisenstadt bis Graz und Klagenfurt gab es serienweise Hochnebel und wenig Sonne. Von Klagenfurt kann berichtet werden, dass nur die halben Sonnenstunden gemessen wurden, die im November üblich sind. Es gab zwar keinen Niederschlag - manchmal Nieselregen aus dem Nebel heraus - aber die Sonne kam auch selten durch. Und in den Nebelgebieten war es kälter als im November üblich, teilweise um 1 bis 1,5 Grad Celsius kälter als im langjährigen Durchschnitt.

Ganz anders sah es von Vorarlberg bis Oberösterreich aus. Hier gab es zum Teil sogar föhniges Wetter und strahlenden Sonnenschein. In vielen Bergregionen zwischen 1.000 und 2.000 Meter Seehöhe war der November um 5 (!!) Grad Celsius wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Es gab Sonne pur, wunderbares Wanderwetter, gute Fernsicht - aber keine weiße Pracht. Es war selbst für das Erzeugen von Kunstschnee viel zu warm.

Wirtschaftlich macht sich die Trockenheit auch schon bemerkbar, denn die Flüsse führen Niedrigstwerte und für die Stromversorgung ist das nicht förderlich. Dazu kommt der hohe Wasserbedarf für die Erstellung von Kunstschnee und natürlich zittert der Wintertourismus bereits, weil erst für die zweite Dezemberwoche kälteres Wetter und Schneefall angesagt ist. Wenn dies eintrifft, ist die Saison noch zu retten, aber üblicherweise beginnt man im Oktober in den Bergen mit dem Skifahren - das ging anno 2011 nur auf den Gletschern.

Besonderheiten im November 2011

Sehr mildes Novemberwetter in Österreich (Bericht vom 1. November 2011)

Die letzte Woche zeigte sich das Wetter in Österreich von einer sehr stabilen Seite, wobei es zu einer Zweiteilung kam. Im Bergland gab es viel Sonne und milde Temperaturen, in Oberösterreich und Salzburg war der Föhn besonders stark zu spüren, dafür gab es von Wien bis Klagenfurt oft dichten Nebel.

Dieses Hochdruckwetter bleibt auch in den ersten Tagen des November 2011 erhalten. Am Montag setzt sich die stabile Wetterlage fort und bringt milde Temperaturen von 10 bis 18 Grad Celsius, wobei mit Föhn auch 20 Grad möglich sind. Die 10 Grad wird es dann geben, wenn der Nebel sich nicht auflöst, was vor allem im Donauraum und in Unterkärnten zu befürchten ist. Ansonsten gibt es viel Sonne und einen angenehmen Tag.

Der Dienstag bietet als Feiertag ein sehr schönes und sonniges Wetter mit ebenfalls 10 bis 18 Grad an. Bei Föhn sind neuerlich ungewöhnlich milde 20 Grad zu erwarten und die Sonne bleibt das bestimmende Element - selbst im Flachland sollten sich die Hochnebelfelder auflösen. Es gibt lebhaften Wind aus Südosten und in Westösterreich bilden sich am Nachmittag vereinzelt Wolkenfelder.

Das sonnige Wetter bleibt auch am Mittwoch und am Donnerstag erhalten. An beiden Tagen ist die Sonne viele Stunden zu erleben, allerdings wird in den Tallagen, vor allem wieder in Ost- und Südostösterreich der Hochnebel hartnäckiger. Die Temperaturen bleiben bei 10 bis 18, mit Föhn über 20 Grad Celsius und auch der lebhafte Südostwind bleibt erhalten.

Wenig Neuigkeiten bietet das Wetter am Freitag mit Werten von 11 bis 20 Grad, wobei sich zur Sonne aber einige Wolken mengen und im Südwesten Österreichs kann es am Nachmittag ein paar Regenschauer geben. Der Hochnebel wird wieder sehr zäh sein und sich im Flachland nur bedingt auflösen.

Weiterhin kein Winter in Sicht (Bericht vom 6. November 2011)

Ungewöhnlich warm war es am Wochenende in Österreich, selbst am Abend hatte es verbreitet noch über 10 Grad Celsius und das milde Hochdruckwetter findet in der neuen Woche ihre Fortsetzung mit einem Mix aus Sonne im Westen und Norden und trübem Wetter von Ost bis Süd.

Der Montag präsentiert sich von Vorarlberg bis zum Mostviertel sehr sonnig und ausgesprochen mild. Ganz anders sieht die Situation in Ostösterreich, im Südosten und im Süden aus. In Ostösterreich kann in der Früh noch die Sonne kurz scheinen, dann ziehen Wolken auf, von Osttirol bis zum Südburgenland ist es durchwegs bewölkt und es gibt mitunter einige Regenschauer. Wo es trüb und wolkig ist, hat man trotzdem recht milde Temperaturen von 6 bis 14 Grad zu erwarten, mit Sonnenschein können es aber auch bis zu 21 Grad werden. Auffallend wird der Wind sein, der stark bläst und nördlich der Alpen für Föhn sorgt.

Das Wetter am Dienstag ist eine Kopie vom Montag mit viel Sonne von Vorarlberg bis zum Mostviertel. Im Osten und Süden gibt es trübes Wetter mit wieder vereinzelten Regenschauern oder Nieselregen. Der Wind bleibt kräftig und die Temperaturen für November sehr warm. Bei trübem Wetter 7 bis 15 Grad Celsius, bei Sonne wieder bis zu 20 Grad oder sogar noch darüber.

Der Nebel wird am Mittwoch ein bestimmendes Element sein. Nur im Bergland wird man mehr Sonne genießen können. Der Wind lässt etwas nach und ist nur noch lebhaft, die Temperaturen sinken auf 8 bis 18 Grad, abhängig davon, ob sich der Nebel auflöst und die Sonne sich durchsetzt oder nicht.

Die nächsten Tage vom Donnerstag bis zum Sonntag bieten ein einheitliches Bild mit viel Sonne über den Bergen und Nebel oder Hochnebel über dem Flachland. Kalte Temperaturen sind weiterhin nicht in Sicht, auch wenn es bei trübem Wetter mancherorts nur 6 Grad haben könnte, meist sind es 10 bis 17 Grad, abhängig wieder davon, ob sich die Sonne durchsetzen kann.

In Ostösterreich kühlt es ab, aber der Westen ist für November viel zu mild (Bericht vom 12. November 2011)

Das Wetter in Österreich präsentierte sich selbst in der Osthälfte Österreichs sehr sonnig, aber die Nächte wurden deutlich kälter und es gab selbst in Wien schon Raureif zu sehen. Weiterhin blieb es aber dabei, dass es in Westösterreich viel milder ist als in Ostösterreich und ein Blick auf die Webcams von Skigebiete über 1.500 Meter Seehöhe zeigt nach wie vor grüne Wiesen statt einer wintersporttauglichen weißen Schneelage. Dabei bleibt es auch in der nächsten Woche.

Der Montag präsentiert sich so wie die letzten Tage, was bedeutet, dass es in der Früh Nebel oder Hochnebel geben kann und im Laufe des Vormittags setzt sich die Sonne durch. Nur vereinzelt, vor allem in Kärnten oder am Bodensee bzw. in Niederösterreich kann sich länger der Nebel halten. Die Temperaturen gehen weiter zurück und in Ostösterreich erreicht man nicht mehr als 4 Grad Celsius, in Westösterreich können es bis zu 15 Grad werden.

Dieses Wetter bleibt auch am Dienstag erhalten, wobei an diesem Tag der Nebel weniger Chance hat und die Sonne sich bald in ganz Österreich durchsetzen wird. Die Temperaturen bleiben in Ostösterreich bei kühlen 4 Grad, in Westösterreich ist es wieder deutlich milder mit etwa 12 Grad.

Auch am Mittwoch gibt es viel Sonne, aber der Hochnebel wird wieder ein zähes Thema, vor allem in Ostösterreich. Wenn sich der Nebel hält und es trüb bleibt, wird es kaum mehr als 2 Grad Celsius geben können, ansonsten bleibt es ungewöhnlich mild mit 5 bis 13 Grad, die wärmeren Temperaturen natürlich wieder in Westösterreich.

Im Grund kann man diese Wetterbeschreibung auch für den Donnerstag und Freitag heranziehen, womit es in Nebelgebiete 2, sonst bis zu 13 Grad geben wird, aber es werden vereinzelt Wolken auftauchen, wobei mit viel Niederschlag nicht zu rechnen ist.

Die Omega-Wetterlage bleibt erhalten (Bericht vom 20. November 2011)

Seit Wochen gibt es in Österreich trockenes Wetter, sieht man von manchen leichten Regentropfen in Nebelzonen ab. Weiterhin gilt, dass auf den Bergen und in Westösterreich viel mildere Temperaturen gegeben sind als in Ost- oder Südösterreich, wo sich der Nebel viel länger hält oder gar nicht lichtet. Diese Wettersituation, die nun schon nahezu einen Monat anhält, wird durch eine sogenannte Omegalage verursacht, bei der ein starkes Hochdruckgebiet von zwei Tiefs eingeschlossen wurde und daher wenig Wetterbewegung stattfinden kann.

So gestaltet sich auch das Wetter am Montag wie gehabt. In Ost- und Südösterreich hält sich größtenteils der Nebel und es kann leichtes Schneegrießeln geben, die Temperaturen reichen von minus 2 bis maximal plus 6 Grad Celsius. Über 800 Meter Seehöhe ist der Nebel nicht mehr vorzufinden und so wie in Westösterreich gibt es auch auf den Bergen deutlich mildere Temperaturen mit 4 bis 12 Grad.

Dieses Wetter findet auch am Dienstag statt, wenngleich die Chancen auf Nebelauflösung stärker sind. Am zähesten ist er wieder von St. Pölten bis Eisenstadt bzw. von Graz bis Klagenfurt, doch der sonnige Eindruck sollte selbst dort zutreffen. Die Temperaturen reichen je nach Sonne und Nebel von 2 bis 12 Grad Celsius.

Dafür ist der Hochnebel am Mittwoch besonders zäh und wird sich kaum auflösen. Die Temperaturen bleiben im bekannten Bereich von minus 2 bis etwa plus 4 Grad in Nebelzonen, ansonsten bis zu 12 Grad auf den Bergen und den nebelfreien Tallagen. Diese Zusammenfassung und Prognose gilt auch für den Donnerstag mit der Ausnahme, dass die Werte auf jeden Fall positiv sind und von plus 2 bis plus 12 Grad reichen werden.

Der Freitag bietet einen Mix aus Sonne und Wolken. Besonders in Südösterreich bilden sich im Verlauf des Tages einige Wolken, von West- bis Nordösterreich zeigt sich noch die Sonne, in Ostösterreich wird sich die Sonne möglicherweise durchsetzen können, der Nebel wird aber weiterhin zäh sein. Es hebt sich zudem ein lebhafter Südostwind.

Nichts Neues beim Wetter zum Ende des November 2011 (Bericht vom 26. November 2011)

Für das Wochenende war starker Westwind angekündigt worden und der traf auch ein, allerdings war es in Wien beiweiten nicht so mild geworden, wie versprochen und auch der durchwegs sonnige Sonntag war nur bedingt gegeben. Nur wenige Kilometer südwestlich war es aber föhnig und in Puchberg hatte es sagenhafte 18 Grad Celsius - und das am ersten Adventwochenende.

Der Wind lässt in der neuen Woche etwas nach, dafür kehrt der Nebel zurück und das Wetter der letzten Wochen wiederholt sich daher erneut. Fast täglich kann man die gleiche Wetterprognose anführen - wolkenlos blauer Himmel auf den Bergen und viel zu warm für den künstlichen Schnee und in den Tälern, vor allem von St. Pölten über Wien bis nach Klagenfurt dichter, zäher Nebel.

Der Montag bringt daher wieder viel Sonne in den Bergen und von Klagenfurt bis Graz dichten Nebel, der möglicherweise bis nach Wien reicht. Das ist etwas unsicher, es könnte sich auch die Sonne zeigen, meist wird es einen Mix aus Wolken und Sonne geben. Im Süden und Südosten ist der Hochnebel zäher. Die Temperaturen reichen von 3 Grad Celsius im Nebel bis 11 Grad auf den Bergen. Der Nordwestwind bleibt lebhaft.

Ähnliches Wetter bietet der Dienstag an, wobei der Nebel dichter und zäher sein wird und zwar von St. Pölten bis Klagenfurt. Die Sonne wird man hier eher selten antreffen, dafür scheint sie vom wolkenlosen Himmel, wenn man sich über 1.000 Meter Seehöhe bewegt. Im Nebel gibt es bei lebhaften Südostwind nur 0 Grad, auf den Bergen und bei Föhn sind bis zu 13 Grad zu erwarten.

Am Mittwoch lässt der Wind nach und die Sonne setzt sich großteils durch. Aber in den Tallagen im Osten bzw. Südosten und Süden kann sich dennoch zäher Nebel halten. Am Nachmittag erreichen von Westen her dünne Wolkenschichten das Bundesgebiet. Die Temperaturen reichen von 4 Grad im Nebel bis 12 Grad auf den Bergen und bei Sonne. Am Donnerstag ziehen weitere Wolken heran, aber Niederschlag ist nicht zu erwarten. Stattdessen setzt sich die Sonne immer wieder durch, natürlich vor allem im Bergland. Der Nebel in den Tälern und im Süden und Osten ist wieder besonders zäh. Im Nebel gibt es um die 0 Grad, sonst die üblichen 12 Grad und damit weiterhin viel zu mild für die Bergwelt.

Der Freitag bringt ein sehr unbeständiges Wetter. Der Nebel im Osten und Süden ist zäh und beständig, aber westlich davon gibt es anfangs viel Sonne und sogar Föhn mit bis zu 16 Grad Tageshöchstwert, ehe Wolken vom Westen nach Österreich komen und für Regen sorgen und sogar Schneefall in den Bergen. Viel darf man sich aber nicht erwarten.

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