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November 2010 mit zu mildem Wetter

Wetter im November viel zu warm

Obwohl es in den letzten Tagen deutlich abgekühlt hatte, war der November 2010 bezogen auf das Wetter definitiv zu warm. Vom Monatsbeginn bis etwa zur Monatsmitte gab es Temperaturen, die man eher im Frühling, teilweise sogar im Hochsommer erwarten würde. Werte über der Marke von 20 Grad Celsius wurden mehrfach erreicht, verantwortlich dafür waren auch häufig Föhnlagen.

Deutlich zu milder November 2010 in Österreich

Wetterstatistik Österreich November 2010Wäre es in der letzten Novemberwoche nicht zu einem Winterwetter gekommen und hätte es nicht sehr tiefe Temperaturen gegeben, wäre der November im Durchschnitt noch wärmer ausgefallen. Aber auch so lagen die Temperaturen im Schnitt zwischen 0,5 bis 3,5 Grad über der langjährigen Beobachtung der letzten 30 Jahre, wobei in Westösterreich die Abweichung geringer ausfiel als in Ostösterreich.

Geprägt wurde der Monat November von mehreren Mittelmeertiefs, die das Bundesland Kärnten besonders beeinflusst hatte und von stabilen Hochs. Erstere brachten viel Niederschlag im südlichsten Bundesland, sodass lokal bis zu 230 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge verzeichnet wurden, zweitere brachte die warmen Temperaturen und in den Regionen nördlich der Alpen Trockenheit. Besonders von Niederösterreich bis Oberösterreich gab es einige Regionen, die nicht einmal 25 Prozent der üblichen Regenmenge abbekommen haben.

Dafür legte der Wintereinbruch zum Monatsende beachtliche Werte hin. Schröcken in Vorarlberg meldete 1,5 Meter Neuschnee - auch das ist ein Wert, der im November ungewöhnlich ist. Auch in Kärnten kamen beeindruckende Schneemengen zusammen.

In Summe hatte sich der Monat November 2010 als Monat der Extreme erwiesen - von Temperaturen mit plus 23,7 Grad bis zu minus 19 Grad. Starke Schneefälle und große Trockenheit.

Besonderheiten im November 2010

Deutlich milderes Wetter (Bericht vom 1. November 2010)

Schon am Samstag hat sich der Südföhn bemerkbar gemacht, der Sonntag lieferte ein sehr seltsames Wetter. Während in Wien beachtliche 15 Grad Celsius gemessen werden, kommt St. Pölten kaum auf die 10 Grad. In Lunz am See sind aber 16 16 Grad gemessen worden, in Salzburg sogar 20. Verantwortlich ist dafür der Südföhn, der auch am Montag noch wirksam sein wird.

Wie schon am Wochenende ist auch am Montag der Süden Österreichs wetterbenachteiligt. Es wird viele Wolken geben und zum Teil regnet es, lokal sogar intensiv. In Nord- und Ostösterreich gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken und der Föhnsturm wird im Laufe des Tages nachlassen, ist am Vormittag aber noch sehr kräftig. Die Temperaturen werden bei Regen oder Hochnebel nicht über die Marke von 10 Grad Celsius gelangen, bei Sonne und Föhn sind bis zu 22 Grad möglich.

Am Dienstag, Allerseelen, bricht der Föhn endgültig zusammen und es gibt viele Wolken und Regen. Nur in Ostösterreich kann man am Vormittag noch mit ein wenig Sonne rechnen. Die Temperaturen gehen zurück und erreichen maximal 7 bis 15 Grad. Der Wind kann im Osten noch kräftig sein, ansonsten schwächt er sich zusehends ab.

Mit dem Mittwoch beruhigt sich die Wettersituation wieder. Am Vormittag kann es leicht regnen, am Nachmittag setzt sich immer mehr die Sonne durch. Die Temperaturen liegen in einem Bereich von 9 bis 16 Grad, wobei lebhafter Nordwestwind die Luft kühler wirken lässt, als sie in Wirklichkeit ist.

Der Donnerstag und der Freitag sind aus heutiger Sicht anfangs stark neblig, im Laufe des Tages setzt sich wieder die Sonne durch. Besonders im Donauraum muss man aber mit lebhaftem bis stürmischem Wind rechnen. Die Temperaturen werden in Nebelgebiete 9 oder 10 Grad kaum übersteigen können, bei Sonne sind 12 bis 20 Grad zu erwarten.

Viele Wolken und trübes Wetter (Bericht vom 7. November 2010)

Am Samstag zeigte sich das Wetter in Österreich noch von seiner milden Seite, doch am Sonntag kamen die angekündigten Wolken und sorgten auch für eine spürbare Abkühlung. In den nächsten Tagen muss man sich auf die Wolken einstellen, denn es wird kühl, windig und nass, besonders im Süden Österreichs.

Der Montag sorgt für einen feuchten Wochenbeginn, wobei es in ganz Österreich viele Wolken geben wird. Den stärksten Regen muss man in Osttirol und in Teilen Kärntens erwarten, dort kann es auch bis in höhere Täler schneien. Den wenigsten Regen wird man in Ostösterreich erlebten. Die Temperaturen sind deutlich geringer als vor einer Woche und liegen im Bereich von 3 bis 14 Grad Celsius, wobei die 14 Grad in Ostösterreich zu erwarten sind. In vielen Landesteilen muss man auch mit einem starken Wind aus Süd bis Südwest rechnen.

Auch am Dienstag gibt es einiges am Regen, wieder den meisten in Kärnten, wobei sich im Laufe des Tages der Regen auf die nördlichen Landesteile ausdehenn wird. Am Vormittag ist es nördlich der Alpenn noch freundlicher und teilweise kommt die Sonne heraus. Die Temperaturen werden im Bereich von bis 14 Grad liegen, wobei die höchsten Werte im Salzkammergut zu erwarten sind, denn dort kann es auch leicht föhnig werden. Der Wind bleibt lebhaft und kommt wieder aus Süd bis Südwest.

Der Mittwoch ist wettertechnisch schwer vorherzusagen. Von Nebel über Sonne, Wolken und leichte Regenschauer reicht die Palette der Möglichkeiten. Man wird sich auf einen Mix aus alledem einstellen müssen. Der Wind lässt nach und die Temperaturen werden einen Bereich von 6 bis 13 Grad aufweisen, wobei vom Grad der Sonne abhängt, wie hoch die Werte klettern.

Mit dem Donnerstag kehren die Wolken definitiv zurück und es gibt viel Regen und Schneefall auf den Bergen. Die Temperaturen bleiben bei 4 bis 13 Grad, dazu kommt unangenehmer, lebhafter Wind. Der Süden könnte wetterbegünstigt sein, denn hier ist Sonnenschein am ehesten zu erwarten.

Der Freitag ist aus heutiger Sicht ähnlich unbeständig wie der Mittwoch mit Sonne und Wolken, aber wenig Regenschauer. Am Bodensee und auch im Donauraum muss man sich auf starken Wind einstellen, die Temperaturen bleiben beim Bereich von 5 bis 13 Grad.

Es wird kälter und feuchter (Bericht vom 13. November 2010)

In den letzten Tagen wechselten sich Wolken, Nebel und Sonne in vielen Regionen Österreichs ab, wobei es gerade am Samstag noch einmal ungewöhnlich mild geworden war. Aber die nächste Woche bringt eine Wetteränderung und deutlich kältere Temperaturen, was die Skigebiete freuen dürfte.

Der Montag bringt noch einmal in manchen Gebieten wie dem Salzkammergut föhnige 20 Grad Lufttemperatur, in anderen Regionen, vor allem im Osten und Süden mit Nebel sind auch 9 Grad möglich. Es gibt einen Mix aus Wolken und Sonne, im Osten und Süden zähen Nebel oder Hochnebel, wobei die Wolken von Westen her immer dichter werden. Selbst in einer Höhe von 2.000 Meter sind bis zu 10 Grad möglich.

Mit dem Dienstag ändert sich die Wetterlage stark. Schon Montag sind die Wolken über Westösterreich, am Dienstag stürzen die Temperaturen geradezu in den Keller und es gibt von Vorarlberg bis Salzburg nicht mehr als 0 bis 7 Grad Tageshöchsttemperatur, wobei es auch viel Niederschlag gibt. Das bedeutet auch, dass es Schnee bis in tiefe Lagen geben kann, vor allem in Vorarlberg und in Tirol. Östlich von Salzburg gibt es auch Regen, aber nicht so häufig wie in Westösterreich. Die Temperaturen sinken auch hier, aber gemäßigt auf 8 bis 14 Grad.

Der Mittwoch bringt Wetterberuhigung, aber es bleibt stark bewölkt. Anfangs kann es in Westösterreich noch Schneefall in tiefen Lagen geben, der im Laufe des Tages zu Schneeregen und Regen übergeht, ehe sich die Sonne durchsetzen wird. In Ostösterreich muss man mit starken Wind rechnen. Die Temperaturen bewegen sich im Bereich 3 bis 10 Grad Celsius.

Der Donnerstag bringt weitere Wolken und ein paar Regenschauer, zwischendurch setzt sich aber auch die Sonne durch, besonders in Südösterreich. Die Temperaturen steigen leicht auf 4 bis 12 Grad. Kälter verläuft der Freitag mit 2 bis 8 Grad, der auch wieder einiges an Niederschlag bringt. Die Schneefallgrenze sinkt auf 500 Meter Seehöhe.

Der Winter klopft an (Bericht vom 21. November 2010)

Die Föhnlagen werden immer spärlicher und milde Temperaturen scheinen nun wirklich Geschichte zu sein, denn das Wetter in Österreich wird in der kommenden Woche eindeuig in Richtung Winter umschwenken. Zwar war schon in den letzten Tagen kühler geworden und in Nebelgebieten blieben die Temperaturen deutlich niedriger als bei Föhn, aber in den nächsten Tagen kann es auch in den Niederungen Schneefall geben.

Der Montag beginnt in ganz Österreich sehr feucht, wenngleich der Niederschlag im Laufe des Tages nachlässt. Sonnige Abschnitte werden im Süden Österreichs am ehesten zu erwarten sein, vor allem am Nachmittag. In Vorarlberg und Tirol wird es in der Früh bis in die Niederungen schneien, tagsüber steigt die Schneefallgrenze auf 1.000 Meter. Im Donauraum muss man sich auf kräftigen Wind einstellen, weshalb die Temperaturen von 4 bis maximal 12 Grad deutlich kühler wirken werden als sie sind. Die 4 Grad sind in Westösterreich zu erwarten, die 12 im Süden.

Auch der Dienstag bringt viele Wolken und Niederschlag, wobei sich das Wetter unterschiedlich zeigen wird. Von Bregenz bis Wien wird es regnen und auch in vielen Tälern schneien. Die Schneefallgrenze wird sich tagsüber bei etwa 700 Meter einpendeln. Südlich der Alpen wird es ein Mix aus Wolken und Sonne zeigen. Die Temperaturen erreichen 0 bis 10 Grad, wobei 0 im Bregenzer Wald und 10 Grad in Kärnten oder dem Südburgenland zu erwarten sind. Im Donauraum legt der kräftige Wind noch weiter zu.

Dieses Wetter wird auch am Mittwoch zu erwarten sein. Im Westen kann es bis in die Täler schneien, im Osten regnen, die Sonne wird man kaum erleben. In Südösterreich bleibt es freundlicher. Die Temperaturen sinken aber auch dort und erreichen 1 bis 8 Grad, wobei der Wind allgemein stärker und im Donauraum sogar stürmisch wird.

Der Wind wird am Donnerstag nachlassen, aber die Temperaturen ebenso, denn mehr als minus 2 bis plus 5 Grad wird es nicht geben. Zwischendurch wird es ein paar Schneeschauer nördlich der Alpen und vor allem wieder in Westösterreich geben, trocken bleibt es von Kärnten bis zum Südburgenland. Der Freitag ist aus heutiger Sicht noch kälter und hat minus 5 bis plus 3 Grad im Gepäck. Es gibt einige Schneeschauer, sodass auch im Flachland die Häuser angezuckert sein könnten.

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